eulenauge
In früheren Zeiten waren die Parlamente voll von „Untadeligen“, manche sogar Adelige, denn zahlreiche Burschenschafter und Freimaurer waren Abgeordnete. Man erkannte einige am Schmiss im Gesicht. Freilich war das nicht allgemein bekannt, wer da alles Logenbruder war. Und Voraussetzung für eine Logenmitgliedschaft war ja, dass untadelige Zeugen (heute würde man Sponsoren sagen) die Untadeligkeit des neuen Logenmitgliedes bestätigen mussten.


Weshalb die „Untadeligen“ dann doch lieber „hinter dem Vorhang“ agierten, wo sie doch keinen Dreck am Stecken haben sollten, bleibt ungeklärt. Immerhin fordert man für das Internet heute „Klarnamen“, um Hass, Hetze und sog. Fakenews einzudämmen, bestimmte Herrschaften gehen allerdings mit ihren Club-Mitgliedschaften immer noch „dezent verschämt“ um.
Die Aufregung um Strache wird natürlich als Wahlkampfthema entsprechend hochgespielt, wie seinerzeit die Empörung um den angeblichen „Schießbefehl“ der AfD. Die „Studien“ der letzten Zeit zeigten doch aber gerade, dass sich heute auch der Bürger der Mitte, genau SO, wie im Strache – Video gezeigt, die Politik vorstellt.


Untadelig, das ist schon immer Definitionssache gewesen. Ein armer, mittelloser Mensch, der war nie untadelig, auch wenn er sich nie was zu Schulden hat kommen lassen. Sondern „untadelig“ war man dann, wenn man es sich auf Grund einer entsprechenden Bonität leisten konnte. So wie man heute einen Doktortitel ersteht oder ohne #Bonität vor Gericht schlechte Karten hat.


In kleiner Runde wird da von Politikern ganz offen darüber gesprochen: Wenn du es heute als Firma oder Politiker durch die Globalisierung mit Diktatoren, Oligarchen und Kriminellen zu tun hast, dann kann man nicht „untadelig“ sein, will man diesen Leuten etwa Waffen verkaufen. Eine bekannte Politikerin ging so weit , zu sagen:

In der Globalisierung steht die parlamentarische Demokratie insgesamt auf dem Spiel.

Untadelig? Sind das Leute, die einen eigenen Pädophileneintrag bei Wikipedia haben?

Politiker, die ganz offen zugeben, völkerrechtswidrig „gebombt“ zu haben?


Sind das Leute, deren Politik dazu geführt hat, dass wir heute in Europa 20 Prozent arme Leute haben, alleine in Deutschland eine Million Obdachlose?


 Die Politik der EU steht für Sozialkürzungspolitik per Schuldenbremse, Privatisierung öffentlichen Eigentums, finanzielle Erdrosselung der Kommunen. Mit Sanktionen gegen Syrien und Aufrüstung gegen Russland steht die EU fest an der Seite von NATO und USA.


Untadelige Politiker marschieren beim CSD ganz vorne mit, während weiter hinten im Zug auf der Straße kopuliert wird, zur Freude der Kinder, die am Straßenrand stehen. Das wird damit gerechtfertigt, dies sei immer noch besser, als wenn man in den Krieg zöge, wie die Großväter und Väter?
Das sind dann nicht untadelige, sondern cremig Eingetrübte, denn die sehen nicht die Mobilmachung gen Russland, nicht die Kriegsbeteiligungen Deutschlands und nicht den enormen Waffenhandel – produziert in Deutschland und Europa. Aber kein Wunder, denn viele haben sich die Birne zugedröhnt.  Drogenkonsum? Da wären wir wieder bei

Wien ist Drehscheibe für organisierte Kriminalität der Ostmafia


Während Einbrecherbanden, Drogendealer und die organisierte Bettelei für die Wiener zu einem immer offensichtlicherem Problem werden, schaute die Stadtregierung diesem kriminellen Treiben tatenlos zu.  Viel zu tun für „Untadelige“!


Während man die Familien in Europa systematisch zerstört hat, die Menschen heute als Singel in Einzelhaushalten leben, gehen sie auf die Straße und wollen #unteilbar sein. Oft kennen die Kinder heute den eigenen Opa nicht! Welch ein Hohn.


Wenn arme Menschen Lebensmittel aus Containern fischen, werden sie vor Gericht gestellt, der Drogenhändler steht in extra eingezeichneten Dealerzonen – besonders in Berlin, das auch noch als Puff Europas gilt – alles untadelige Freier – ein Million jeden Tag, alleine in Deutschland.


Aber zurück nach Österreich. Was man Strache nun vorwirft, ist ja eine Lappalie, wenn wir an Karl-Heinz Grasser (* 2. Jänner 1969 in Klagenfurt), den ehemaligen österreichischen Finanzminister denken (parteilos, bis 2003, dann FPÖ). Im Sog. BUWOG – Proszess kam auch kurz der Verdacht einer „Freimaurerverschwörung“ auf, was aber schnell abgetan wurde, denn das wären ja „untadelige“ Leute.

Die BUWOG-Affäre umfasst mögliche Untreue, illegale Absprachen und Provisionszahlungen in Zusammenhang mit der Privatisierung von 60.000 Bundeswohnungen der Bauen und Wohnen GmbH (BUWOG) durch den damaligen österreichischen Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Der Republik Österreich sollen dadurch laut Aussage von Grünen-Abgeordneter Moser bis zu einer Milliarde Euro entgangen sein. Quelle


Jedenfalls spielten untadelige Burschen und Freimaurer in Österreich immer  eine große Rolle. Hier ein kleine Auswahl:


Karlheinz Böhm (1928-2014): Schauspieler und Entwicklungshelfer (Äthiopien).
Milo Dor (1923-2005): österreichischer Autor serbischer Herkunft, Übersetzer, Mitglied der (Dichter-)Gruppe 47.
Gottfried von Einem (1918-1996): Komponist, vor allem Opern (z.B. „Der Besuch der alten Dame“ nach einem Stück von Dürrenmatt).
Alexander Giese (1921-2016): Kulturjournalist und Schriftsteller (Romane; auch zwei Freimaurer-Sachbücher). 1975 bis 1987 Großmeister der Großloge.
Otto Grünmandl (1924-2000): Kabarettist und Volksschauspieler aus Tirol.
Rudolf Hausner (1914-1995): Maler und bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.
Georg Kreisler (1922-2011): Komponist, Sänger, Dichter und Kabarettist; Meister des schwarzen Humors. Seit 1943 US-Bürger.
Jörg Mauthe (1924-1986): Journalist, Schriftsteller und als Stadtrat der Volkspartei Kulturpolitiker in Wien.
Fritz Muliar (1919-2009): Schauspieler aus Wien; viele Filme.
Fred Sinowatz (1929-2008): Sozialdemokrat, Bildungsminister und dann österreichischer Bundeskanzler.
Erich Sokol (1933-2003): Grafiker, Illustrator, Karikaturist (u.a. ORF, Kronenzeitung, Playboy).
Friedrich Torberg (1908-1979): Schriftsteller (u.a. „Tante Jolesch“) und Übersetzer Ephraim Kishons.
Hugo Wiener (1904-1993): Kabarettist, Komponist, Autor, Pianist.
Helmut Zilk (1927-2008): TV-Journalist, Sozialdemokrat und später Bürgermeister von Wien.


Die Aufzählung dieser Namen widerspricht nicht dem Diskretionsgebot, nach dem jeder Freimaurer nur sich selbst outen darf. Diese Regel gilt für verstorbene Mitglieder nicht, weil sie bei Toten keinen Sinn mehr hat.


Untadelige Experten zu finden, dürfte also kein großes Problem sein. Einen hat man bereits gefunden: Eckart Ratz (* 28. Juni 1953 in Bregenz) ist ein österreichischer Jurist. Ratz war von 2012 bis 2018 Präsident des Obersten Gerichtshofs und zuvor seit März 2011 dessen Vizepräsident.
Alles wird gut!

Freuen wir uns auf einen Wahlkampf

Schwarz macht Geil – Geilomobil

eulenauge

Über frankenberger10

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