Religiöser Wahn führt zu Realitätsverlust

Wenn ausgerechnet die katholische Kirche nun Wahlwarnungen gegen die #Afd ausspricht, dann bestätigt sich wieder: Die religiöse filterbubble ist eine der hartnäckigsten.

Jesus mit Fisch



Skandalgebeutelt, mit einer sehr fragwürdigen Geschichte, will die Kirche den Moralapostel spielen. Welch ein Hohn!



Leben in der Filterbubble, das sagt die Elite ja gerne den einfachen Leuten nach. Dabei stand im BER Abschlussbericht: Die Verantwortlichen handelten unter gemeinsamen Realitätsverlust.


Jedenfalls bestätigt sich meine Abneigung gegen die Katholische Kirche wieder, die ich seit frühester Kindheit habe. Und das kam so:

Als kleiner Bub, der gerade mal laufen konnte, dafür aber schon lange Gedichte und Bibelverse aufsagte, von der sehr gläubigen Großmutter Katharina beigebracht, schleppte mich mein Vater nach Konnersreuth zur „Resl“! Mein Vater, ein einfacher Arbeiter, mitten im ersten Weltkrieg geboren, hielt mich wohl für ein Wunderkind, wollte unbedingt, dass mich das Reserl segnet.
Therese Neumann, genannt Resl von Konnersreuth (* 8., 9., 10. oder 11. April 1898 in Konnersreuth; † 18. September 1962 ebenda), war eine Bauernmagd, die als katholische Mystikerin durch ihre angeblichen Stigmata und die ihr nachgesagte jahrelange Nahrungslosigkeit sehr bekannt wurde und regelrechte Wallfahrten auslöste. Erst lange nach ihrem Tode fand mit der Eröffnung eines Seligsprechungsverfahrens 2005 durch Bischof Gerhard Ludwig Müller eine gewisse kirchliche Anerkennung statt. Quelle


Als kleines Kind hat man irgendwie noch bestimmte übersinnliche Instinkte, die im Laufe des Lebens bei den meisten verloren gehen.
Jedenfalls waren mir die Nonnen und Pfaffen ziemlich suspekt, ich spürte eine starke negative Frequenz. Paramahansa Yogananda besuchte die „große katholische Mystikerin, Therese Neumann von Konnersreuth“ am 16. Juli 1935. In seinem Buch Autobiographie eines Yogi beschreibt er den Besuch. Allerdings stand sie natürlich früh unter Verdacht, eine Betrügerin zu sein. Immer wieder gab es Zeugen, die sie essen und ihre Notdurft verrichten sahen. Als Kind war mir das alles egal. Ich wollte so schnell wie möglich von diesem zirkusartigen Auflauf weg.
Irgendwie hat es mein Vater doch in die Nähe der „Heiligen“ geschafft, sie lag meiner Erinnerung nach im Bett. Nur in einem Bruchteil einer Sekunde trafen sich unsere Blicke und ich hatte das Gefühl, direkt in die Hölle zu sehen. Es gab eine kurze heftige nonverbale übersinnliche Kommunikation, die für ein Kind zu extrem war. Ich fing wie wild an zu Brüllen und mein Vater musste sofort den Raum verlassen.
Heute bin ich überzeugt, dass Reserl gleich von einer ganzen Horde Geistern besetzt gewesen sein muss, ähnlich wie es die Bibel in der Austreibung der bösen Geister durch Jesus beschreibt.


Jedenfalls hatte ich so eine große Abneigung gegen alles Katholische, die bis heute anhält.

Wenn das die Guten waren, na dann gute Nacht!


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  1. Man muss gar nicht mal christlicher Mystiker sein, um den Oberpfälzer Dialekt, zumindest bei genuschelter Aussprache durch krankheitsbedingte Entrückung, für Aramäisch, das Idiom des Jesus von Nazareth, zu halten. Derartig öfter gesprochen zu haben wird bis heute von einem weltweiten wundergläubigen Anhängerkreis über die „Resl von Konnersreuth” berichtet und ebenso für wahr gehalten wie ihre angebliche 34 ]ahre lange Nahrungslosigkeit und die Stigmatisierung durch ihre an kirchlichen Feiertagen blutenden Wundmale. https://oxnzeam.de/2009/01/21/der-bose-bub-und-die-volksheilige/

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  2. Der Schwindel von Konnersreuth – ein Skandal ohne Ende?
    Aufgrund der freundlichen Genehmigung des Autors können wir dieses Buch hier vollständig zur Verfügung stellen. Leider konnte der Text nur oberflächlich überprüft werden, so das vereinzelte Abweichungen vom Original möglich sind. Hierzu müssen wir daher auf das gedruckte Werk verweisen (s. u.). Andere Werke Josef Hanauers sind im Buchhandel erhältlich und können daher hier leider nicht wiedergegeben werden.

    http://www.josef-hanauer.de/schwi.html

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