Berliner Medien berichten, dass ein Drittel der Berliner Arbeitnehmer ausgebrannt ist. Folge von prekären Arbeitsbedingungen und von den heute nötigen #Nebenverdienst|en. Andere Medien kontern mit dem Bewegungsmangel der Deutschen, die zu viel auf der Couch sitzen würden! Raus aufs Rad, lautet so auch die Empfehlung!

Aber Vorsicht: Bestimmte Schad-, Gift- und Nanostoffe belasten heute jeden Bürger. Ein Fahrradfahrer nimmt 20 x mehr Umgebungsluft auf, als ein Fußgänger. Das heißt aber auch: Ein Vielfaches an Giftstoffen und #Nanopartikel landen in der Lunge.


Die Schreckensmeldung, dass Fahrradfahrer, die oft im Berufsverkehr unterwegs sind, richtig Lebenszeit verlieren, hat man schnell aus den Medien genommen.

 

Das ist heute eigentlich ein MUSS: die eigene Atemluft selbst überprüfen – selbst wenn man in einer #Umweltzone wohnt. Denn der Dreck wird heute weltweit verteilt, landet in der #Arktis, aber auch in hochgelegenen Bergseen, selbst in der Tiefsee!


Achten Sie bei Messungen auf die ultrafeinen Partikel ab 2,5µm! Die sind zwar unsichtbar, aber umso gefährlicher! An jeder Schule, an jeder KITA, sollte eine Luftgütemessung zum Alltag gehören!
Wenn man jahrelang an eine Schule geht, deren Umgebungsluft hoch mit Nanopartikeln belastet ist, darf man sich nicht wundern, wenn man dumm heraus kommt!

Davon zeigen sich Forscher aus den USA im Fachblatt „Molecular Psychiatry“ überzeugt. Die Wissenschaftler hatten vermutet, dass Feinstaub nicht nur Herz und Lunge angreift, sondern auch das Hirn. Sie ließen daher Versuchsmäuse monatelang Partikel geschwängerte Luft atmen. Danach mussten die Tiere Lernaufgaben lösen und Angstsituationen bestehen – wobei sie fast immer schlechter abschnitten als Tiere, die saubere Luft atmen konnten. Eine Untersuchung der Hippocampi jener Tiere zeigte, dass die Nervenzellen weniger Dornfortsätze hatten. An den Dornfortsätzen sitzen die Synapsen und übertragen Signale. Die Forscher führen das auf Feinstaub-Partikel zurück und ziehen den Schluss, dass diese Partikel auch das Hirn schädigen. Seit 2005 gilt für die Städte Europas ein EU-weit einheitlicher Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dieser darf nicht öfter als 35 mal pro Jahr überschritten werden. Seit dem 11. Juni 2011 müssen die Städte mit Strafgeldern rechnen, wenn diese Grenze überschritten wird. //[gä]//

Quelle: In:Molecular Psychiatry, 5.7.2011, DOI 10.1038/mp.2011.76

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