Klar, dass der Mann nicht gefilmt werden wollte. Ob er wirklich privat oder als V-Mann unterwegs war, weiß man nicht. Dazu werden  bereits Witzchen gerissen: Bei gewissen Demos würden mehr V-Leute aufmarschieren, als echte Demonstranten. Das erinnert an das erste gescheiterte NPD-Verbot, das an den vielen V-Leuten scheiterte. Prominente Politiker, die das Verbot damals betrieben, standen wie die Deppen da, hatten offensichtlich bis zum Schluss keine Ahnung, was der Tiefe Staat so treibt. Im Sinne von plausibledeniability evtl. ganz gut? So macht man sich selbst die Finger nicht schmutzig, kann als astreiner Demokrat rührende Sonntagsreden halten.


Unglaublich, wie der Vorgang nun in den Medien und den Parteien gehandhabt wird. Je nachdem, wer hier wie sein politisches Süppchen zu kochen hat, sehen wir Empörung bzw. Banalisierung.


Auch in Berlin sehen wir mal ein CONTRA-Magazin in einem Polizeifahrzeug liegen. Oder es werden merkelkritische Silvestergrüße an die Kollegen gesandt.



Dabei ist das ein offenes Geheimnis, dass gerade Polizisten, aber auch Beamte, bei rechten Parteien gar nicht so selten sind, auch wenn es für diese unangenehm werden kann. So galten die „Republikaner“ seinerzeit als „Partei der Polizisten“! Mal sehen, wie viele Aushilfslehrer ihr politisches Süppchen nun im Lehrerberuf kochen dürfen!


Zwar gibt es heute keinen Radikalenerlass bzw. Berufsverbot mehr, wie seinerzeit unter Willy Brandt, aber ein bayrischer Minister meinte: Wir werden diese Leute in Ämtern und Behörden aufspüren und entfernen! Gemeint waren in diesem Fall Beamte, die unter Reichsbürgerverdacht geraten.


Und hier betreten wir fast den Bereich Satire bzw. Comedy: Laut einer von einer Ex-Stasi geführten Stiftung, ist das Verlangen nach einem Staatsangehörigkeitsausweis ein Indiz, für einen Reichsbürgerverdacht. So kann es einem Bürger auch passieren, dass er Besuch von der Kripo bekommt, wollte er so einen Ausweis frech beantragen. Dazu das Verwaltungsgericht Potsdam: Der bloße Wunsch eines Bürgers, einen Staatsangehörigkeitsausweis zu bekommen, reicht als Begründung für dessen Erhalt nicht aus!
Denn dafür sind Voraussetzungen nötig: Entweder jemand möchte auswandern oder seinen Doktortitel machen – oder eben höherer Beamter werden – die haben dann den Staatsangehörigkeitsausweis nämlich alle! Stehen dadurch jedoch NICHT unter Reichsbürgerverdacht. Als Beamter sollte man einen Einblick in die Personalakte verlangen, denn oft wird der Staatsangehörigkeitsausweis von Amts wegen zugefügt, ohne dass der Beamte etwas davon weiß?


Jedenfalls sehen wir an dem genannten Vorfall, dass sich auch in Ämtern und Behörden Menschen Gedanken machen. Besonders dann, wenn sie Familie haben oder bereits einen Kollateralschaden in der Verwandschaft haben – evtl. sogar eine Erlebende?


Mit aller Gewalt wird man den Vorfall nun banalisieren bzw. schnell im Nirwana der Medienflut versinken lassen. Dabei könnte das dem Staat böse auf die Füße fallen: Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, dass es gerade in Ämtern und Behörden brodelt, denn dort erfahren die Beamten und Angestellten ja oft die ganze Wahrheit, die man der Bevölkerung versucht, zu verschweigen. Wie böse das enden kann, sehen wir in Schweden!


Natürlich hat ein Beamter oder ein Verwaltungsangestellter eine besondere Fallhöhe, denn der hat viel zu verlieren, wenn er seinen Job aus politischer Überzeugung an den Nagel hängt bzw. gefeuert wird.



Wir Umweltschützer kennen das zum Thema „FumeEvent“, also der giftigen Kabinenluft, wo  anoyme Whistleblower den Freien Medien die Bude einrannten, aber aus existenziellen Gründen nie Flagge zeigten. Die Pilotenvereinigung Cockpit und Gewerkschafter gingen dann an die Öffentlichkeit, von den Medien leider ausgebremst, denn die fürchteten wieder um Werbeeinnahmen, wenn sie kritische Berichte zum Flugverkehr bringen.


Besonders schlimm soll es heute in der regierungsabhängigen Justiz zugehen, die man je nach Bedarf über Stöckchen und Hölzchen springen lässt. Juristen, oft schon mit bestimmten Mittelchen durchs Studium gekommen, greifen dann zu Alkohol und Drogen. Regelmäßige Untersuchungen sollten deshalb bei Richtern und Staatsanwälten dringend eingeführt werden, um die krassesten Fälle zu ermitteln. Hier wäre es tatsächlich angebracht: Aufspüren, aus dem Amt entfernen und wenn möglich therapieren. Es muss ja nicht nach der Methode Gustl Mollath sein!



 

besorgte-burger-kinder

Den Wald retten, aber besorgte Bürger entsorgen? Gutmensch Logik?


Was sich im Bereich des Staatsapparates abzeichnet, wird allgemein unterschätzt, wenngleich es hinter den Kulissen rumort – siehe etwa die Bundeswehr.
Aber wie kann man reagieren, wenn der Pegida-LKA-Mann kein Einzelfall ist. Wieder Radikalenerlass und Berufsverbot einführen, die ja de facto noch existieren? Hinter der Hand sagt man mir bereits, dass heute „ein Ruck“, wie von Bundespräsident Herzog gefordert, nicht mehr ausreicht. Tatsächlich stellen sich manche heute ein erdoganmäßiges Säuberungsszenario vor. Alle Seiten führen bereits Listen. Wer dann mal tatsächlich seine Listen abarbeiten kann, das werden wir sehen. Wir Freidenker stehen ohnehin auf ALLEN Listen. Wenn Erdogan nun zu Besuch kommt, kann er ja Tipps geben, wobei doch ohnehin bereits „per ordre de mufti“ regiert wird – an Bevölkerung und Bundestag vorbei! (Frage: Benötigt man als Bundestagsabgeordneter einen Staatsangehörigkeitsnachweis – als Minister auf jeden Fall?)


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Als ob Goethe eine gewisse Dame vorausgesehen hätte:


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