Gerade an so einem Tag wünscht man dem Brautpaar alles Gute, viel Glück und Segen. Besonders dann, wenn es von den Ahnen her mit einem tonnenschweren Karma belastet wird.


Doch hier sehen wir ein wahres Wunder: Die Briten, obwohl sie mit Feuer und Schwert das größte Weltreich aller Zeiten schufen – immensen Reichtum aus den Kolonien zogen, so ist das Königshaus beliebter denn je. Kein Wunder, dass der deutsche Adel neidisch  es der britischen Verwandschaft gleich tun wollte, was großartig scheiterte – woran die Verwandschaft auf der Insel kräftig beteiligt war – am Scheitern.
Nicht annähernd erreichten die deutschen Großmachtsträume die Größe der verwandschaftlichen Vorbilder. Aber das reichte schon, um als Tätervolk in die Geschichte einzugehen. Die Rechnung zahlt immer das Volk, während sich Adel und Täter oft elegant aus der Affäre ziehen können.


Wie viele Tote das Empire auf dem Konto hat, das weiß wohl niemand genau, denn auch hier gibt es diverse Geschichtsschreibungen: Die der Briten und die der betroffenen Kolonien. Wenngleich es damals keineswegs solche Dokumentationsmöglichkeiten gab, wie heute. Manche Länder hatten selbst keine Ahnung, wie groß die Bevölkerung war, ergo konnte man die genaue Zahl der Toten schwer benennen.


Die Geschichte schreibt in der Regel der Sieger – das kennen wir ganz gut. Manche Verlierer werden gar völlig aus der Historie gelöscht, als ob es sie nie gegeben hätte. So klafft die Zahl der Toten zu Aufständen in Indien und deren brutaler Niederschlagung ab 1857 von offiziell 100000 bis 10 Millionen, wie neuere Forschungen behaupten. Alleine in Indien! Jedenfalls gibt es da kaum genaue Gesamtzahlen, das Empire in ganzer Pracht und Herrlichkeit betreffend. Allerdings auch keine gesetzlich festgelegten.


Man staunt, wie das alles heute keine Rolle mehr spielt – die Kanzlerin warnte deshalb: Wenn die letzten Holocaust Überlebenden demnächst verstorben sein werden, gibt es bald niemand mehr, der erzählen kann, wie es war. So wie all die Millionen Toten, die das Empire zu verantworten hat, heute niemand mehr zum Vorwurf „Tätervolk“ veranlassen, könnte auch der Holocaust einmal „vergessen“ werden?

Jedenfalls wird es keine Hollywood Filme geben, wie zu der Vernichtung der Indianer oder den Millionen Opfern der Sklaverei! Oder denken wir nur an die Millionen Toten, die Stalin auf dem Gewissen hat, die auch bei manchen seltsam geschichtsvergessen „verklärt“ werden.  Ganz zu schweigen von den Untaten der Belgier unter Leopold dem II.  – dem Kongogräuel!  Dieser Leopold II. war übrigens aus dem  Haus Sachsen-Coburg und Gotha. Niemand spricht hier heute noch von einem Tätervolk, obwohl auch hier Historiker auf zehn Millionen Tote kommen.

Es handle sich um den

„größten Völkermord in der Menschheitsgeschichte“,

so Historiker zu den 10 Millionen Toten in Indien. Großbritannien habe den Status der globalen Supermacht demonstriert und an Indien mit extremer Brutalität ein Exempel statuiert.
Nun wissen wir ja, dass solche Völkermorde gerne unter dem Deckmantel eines göttlichen Auftrages vollzogen werden – dann bleiben sie straffrei, sind quasi von höchster Stelle legitimiert. Heute spricht man bei Kriegen rabulistisch von Friedenseinsätzen.


Wer soll hinaufziehen und die Kaaniter töten? Der Herr antwortete: »Der Stamm Juda! Ich gebe das Land in seine Gewalt.«. Auch die USA beriefen sich gerne auf Gott, wie Ashcroft meinte: Wenn die USA nicht den göttlichen Auftrag erfüllen würden, dann hätte Gott doch ein anderes Land zur Weltmacht führen können?



Angesichts Millionen Toter, mag man für die Täter fast hoffen, dass Gott tot ist oder gar nicht existiert, wie ja Hawkings meinte. Sollte es so etwas wie Karma geben und die unschuldig Getöteten vor dem Thron Gottes Gerechtigkeit fordern, dann möchte man nicht in der Haut der Nachkommen der Täter stecken.

„Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne Gottes stehen, und Bücher wurden aufgetan“!

Denn so wie man das ganze deutsche Volk bis heute zu Schuldigen erklärt, sie ordentlich Buße zahlen, so sind die Nachkommen der eigentlichen Verantwortlichen doch eigentlich in der größeren Schuld?


Ich möchte mit so einer Schuld jedenfalls nicht belastet sein – Existenz Gottes hin oder her! Ob der Untergang des einst größten Weltreiches bereits KARMA ist?

Der Untergang des Britischen Empires: Roosevelt – Churchill und Amerikas Weg zur Weltmacht

Amerika stieg zur Supermacht auf, indem es das weltumspannende britische Empire ebenso rasch wie friedlich beerbte. Die Voraussetzungen dieses ebenso erstaunlichen wie wenig beachteten historischen Vorgangs liegen im Zweiten Weltkrieg, genauer: sind in der Politik Roosevelts und Churchills sowie ihrer Nachfolger zu finden. Die anglo-amerikanischen Beziehungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Beziehungen zweier Weltmächte: die des kommenden amerikanischen und die des niedergehenden britischen Imperiums. Obwohl eine solche Konstellation in der Geschichte häufig zu Auseinandersetzungen und Kriegen geführt hat, haben beide Länder in zwei Weltkriegen Seite an Seite gekämpft. Diese „besondere Beziehung“ (special relationship) zwischen dem britischen Empire und den USA bildete das zentrale Element der Politik Churchills. Der Buch-Autor Charmley räumt mit dem Mythos auf, Churchill wäre der „letzte Bewahrer des Empire“ gewesen und schildert detailliert die Zeit des endgültigen Niedergangs Britanniens bis 1957. Er zeigt, wie unsentimental sich die Amerikaner auch im Krieg alles bezahlen ließen, wie sie Englands Empire Stück für Stück „in Zahlung“ nahmen. Merkte Churchill nicht, wie das Empire immer schwächer und abhängiger von den USA wurde? Überhörte er die anti-imperialen Töne der Politik Roosevelts? Charmleys Detailkenntnis über diesen Ausverkauf ist verblüffend. Und die Geschichte des fast geräuschlosen Verfalls des britischen Weltreichs zugunsten der amerikanischen Supermacht ist wohl eines der erstaunlichsten Lehrstücke der Weltgeschichte.


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