oder: Was erzählt uns Jörg Lorenz in seinem Buch?


Seit August 2017 ist mein Buch heraus:

VOM UNAUSSPRECHLICHEN GLÜCK DAS UNSAGBARE ZU FINDEN.

Es ist meine autobiographische Geschichte, mein Weg vom unbeschwerten Schwerenöter zu einem virtuellen Aktivisten. Dort erzähle ich, wie mir als Otto Normal dämmerte, dass am Wetter manipuliert wird. Und wie ich diese krasse und dreiste Vermutung durch akribisches Beobachten über die Jahre hinweg belegen konnte.

Nach sechs Monaten habe ich ganze 16 Rezensionen zu meinem Buch bekommen. 15 waren mit mir und der Meinung, dass es endlich jeder erkennen sollte, was da im Himmel geschieht.

Und einer Rezension ließ sich entnehmen, dass ich ein Fall für die Psychatrie sei. Und das sagt leider auch mein allerbester Freund.

Im August, eine Woche nachdem ich mein Buch auf Amazon veröffentlicht hatte, trafen wir uns bei einem Glas Rotwein am Baldeney See in Essen. Das war eine Fügung, dass wir uns an dem Abend sehen durften. Ich wohne bei den Basken, er bei den Friesen, und oft sehen wir uns leider nicht mehr.

Und da fragte er mich schon: „schreibst Du etwa über Dinge, die ich nicht hören will?“

„So ist es!“, witzelte ich.

Als mein Buch herauskam, ließ ich es ihm zukommen. Wir sprachen noch am Telefon, ihm gefiel mein Schreibstil, der sei locker und frisch, und ich riet ihm, bitte erst einmal zu Ende zu lesen. Und das tat er dann.

Nun, mein Freund war entsetzt über den geistigen Dünnschiss, den ich verbreite, und mit dem ich ja nur – wie er sagt – in der rechts-esoterischen Kloake punkten würde. Alles nur Verschwörungstheorie! … und ich bin so dumm, und falle auch noch darauf herein.

Ich, sein bester Freund! Welch’ Schande!

Als er aber merkte, dass er mich nicht so schnell von meiner lächerlich irrtümlichen Sicht befreien konnte, legte er wütend schnaubend auf. Das war noch nie passiert, dass wir so fuchtig ein Telefonat abgebrochen hatten.

Er schickte mir dann verschiedene Artikel, vom SPIEGEL und anderen Mainstream-Illustrierten, wo lang und deutlich erklärt wird, dass die Chemtrail-Hypothese zur beklopptesten Verschwörungstheorie überhaupt gehöre. Und dann wurde mit fachlicher Kompetenz erklärt, dass solche Verschwörungstheoretiker an kognitiver Dissonanz leiden. Das bedeutet, sie sehen nur, was sie sehen wollen. Passt etwas nicht in ihren Glauben rein, dann sehen sie es nicht mehr.

An dieser Stelle erinnere ich immer gerne an das World Trade Center 7 und frage, passend zur kognitiven Dissonaz, wer WTC7 gesehen hat bzw. übersehen hat. An jenem verhängnisvollen Tag damals in Manhattan haben sich ja nicht nur zwei Hochhäuser in Feinstaub aufgelöst, sondern zusätzlich ein drittes Gebäude.

Ich will jetzt nicht sagen, dass mein Freund von dem dritten Gebäude nichts mehr wusste — ich habe schon so einige getroffen, die von diesem sogar noch nie gehört hatten! Wieso auch? Denn es wird schließlich auf der Gedenktafel am Ground Zero gar nicht erwähnt.

Dass da auch ein drittes Gebäude komplett verschwunden ist, hat meinen Freund nicht besonders beunruhigt. Ihm reichte die Erklärung irgendeiner „debunker“ Seite, wo schwarz auf weiß stand, dass das Gebäude wegen der brennenden BÜROMÖBEL eingestürzt sei.

Klar, witzelte ich, das waren all diese gefährlichen Bürostühle, die mit der Gaskapsel drin, die es braucht, um die Sitzhöhe zu verstellen. Und wenn die alle gleichzeitig explodieren, und dann noch zufällig alle in der Nähe der tragenden Hauptsäulen stehen, so wie es in diversen YouTube-Filmen genau zu sehen ist, dann kommt es schon mal vor, dass ein ganzes Gebäude in eine Pulverwolke zerfällt.

Ich dachte mit so einer witzigen Antwort ist jetzt dieses nervige Rangeln zweier aufbrausender Gorillas im Gehege zu Ende.

Aber weit gefehlt.

Eines Abends, als ich nach Hause kam, hatte der Pförtner ein Päckchen von Amazon für mich. Und bevor ich es öffnete, wusste ich genau, was ich nun finden würde: meine Nemesis.

Und die kam – wie ich nun getrost sagen kann – zum genau richtigen Zeitpunkt! Dank meines Freundes.

Die Rede ist von Jörg Lorenz und seinem Buch „DAS CHEMTRAILHANDBUCH – Was sich wirklich über unseren Köpfen abspielt“.

Mit einem Vorwort von dem bekannten TV-Wetteransager Jörg Kachelmann. Nur Ansager, denn sein Meteorologie-Studium hatte er nie abgeschlossen.

Wer das Thema kennt, oder gar mich ein bisschen kennt, kann sich vorstellen, dass ich sofort anfing auf einem Bein zu hüpfen. Aber nicht vor Freude, sondern vor Schmerz.

Impulsiv antwortete ich meinem Freund, dass ausgerechnet dieser Lorenz mich gestalkt hat, ja hat er!, und dass der zur SOKO ALUHUT gehört, wie ich es in meinem Buch geschrieben habe. Und vom Kachelmann ganz zu schweigen … aber mein Freund fiel mir ins Wort: „Ich will wieder erst von Dir hören, wenn Du das Buch gelesen hast.“

Schluck. Muss das jetzt sein?

Ja, es muss. Aber noch lag das Buch am Eingang, irgendwie war es mir zu fies, um es in meine Wohnung zu holen. Ich ließ es am Eingang liegen, dort bei den Regenschirmen und Schuhen.

Es dauerte noch ein paar Tage bis ich dann doch noch erkannte, dass es sogar sinnvoll wäre, dieses Buch zu lesen. Nicht nur, um mal aus meiner eigenen, gewiss auch kleinen Sicht herauszukommen, die ja vielleicht ein bisschen festgefahren sein könnte. Sondern auch, um die Sicht des Feindes zu verstehen. Oder um erst mal festzustellen, ob es überhaupt einen Feind gibt. Es wird mich auf jeden Fall bereichern, etwas zu lesen, das eben nicht „aus meinem Lager“ kommt.

So schwor ich mir, bewusst objektiv zu bleiben. Mir war klar, dass ich mein Buch nicht mit falschem Stolz verteidigen werde. Denn selbst in meinem Buch habe ich schon davon gesprochen, dass mich nichts glücklicher machen würde, als wenn man beweisen kann, dass ich mich irre, dass alles nur der Alptraum meiner neurotischen Seele war. So habe ich es geschrieben, und so denke ich immer noch.

Ich hatte den heimlichen Wunsch, dass Jörg mir erklärt, wie sehr ich mich geirrt habe, und wir eben doch in einer heilen, freien Welt leben und das Böse nur damals war.

Und so fing ich an, das CHEMTRAILHANDBUCH aufmerksam zu lesen. Nicht nur ungeduldig überfliegen, weil ich ja sowieso weiß, was da längst abgeht. Nein, ich werde Jörg zuhören. Wort für Wort.

Und mein erster Eindruck war: Glückwunsch! Ein geiles Buch! Es ist mit Witz und Leidenschaft geschrieben. Das Buch ist alles andere als dröge, so wie ich befürchtet hatte. Und es ist informativ.

Und da fiel mir auf, dass mich dieses Buch genau zum richtigen Zeitpunkt erreicht hatte.

Hätte ich vor fünf Jahren bei meiner frisch aufkeimenden Sorge dieses Buch gelesen, dann hätte ich die Antworten gefunden, die ich gehofft hätte zu lesen, und meine Seite THE REPUGNANT PILOT wäre niemals an den Start gegangen. Ich hätte ja dann gewusst, dass alles nur Wasserdampf und Eiskristalle sind und hätte dann nicht mehr darauf geachtet.

Und darum nochmal: Glückwunsch, Jörg! Dein Buch ist überzeugend, vor allem, wenn es darum geht, Dinge zu erklären, von denen die meisten – und ich auch – keine Ahnung haben.

Ich bin auch froh, dass ich Jörgs Buch eben noch nicht gelesen habe, bevor ich mein eigenes schreiben konnte. Denn dann würde es mein Buch – so wie es jetzt ist – nie gegeben haben. Es wäre dann im besten Fall eine Antwort auf Jörgs Buch geworden. Und damit wäre dann wieder meine Motivation in Frage gestellt gewesen. Stefan Zweig sagte einst, ein Buch kann nie besser sein, als die Absicht, die dahinter steht, es zu schreiben.

Wäre meine Abischt dem Jörg Paroli zu bieten gewesen, dann hätte ich nicht so viele Herzen erreicht.

Nur heute, nach fünf Jahren Himmelsbeobachten, nach 24.000 Fotos, nach fast 200 Zeitrafferfilme und nach einem 280 Seiten dicken Buch, kann ich die Frage stellen, was war denn die Abicht von Jörg Lorenz, sein Buch zu schreiben? Ja, was war seine Absicht?

Er sagt, den Leuten die Angst zu nehmen, denn dieser Chemtrail-Irrglaube führt zu einem Leben in Angst und Depression. Und das braucht doch keiner.

Wenn das so ist, dann ist der Herr Lorenz ein ganz feiner Kerl, dem nur an meinem und unserem Seelenwohl gelegen ist. Und tatsächlich ist mir beim Lesen von Jörgs Buch endlich mal wieder das Gefühl von Ruhe und „ist doch alles in Ordnung“ gekommen.

Ein Gefühl, das ich schon lange vermisste, kam nun endlich zurück, denn Jörg erklärte mir, was echt los war. Ja, tatsächlich ging es mir so. Zumindest stundenweise. Ich sagte ja schon, nichts wäre mir lieber, als dass mich jemand von meinem Dorn im Auge befreit!

Und das wäre dem Jörg fast gelungen. Aber leider nur fast. Und im Folgenden sage ich weshalb:

Das Buch hat zwei starke Punkte, mit denen man einen Laien wie mich beeindrucken kann.

Erstens: ich habe keine Ahnung von Meteorologie. Ich habe auch keine Ahnung von Aviatik. Jörg hat von beiden Ahnung, und mein Freund auch. Der hat sogar ein Flugzeug. Also beschloss ich, Klappe halten und zuhören.

Der Jörg erklärt dann – genau wie neulich eine QUARKS Sendung – dass die Kondensstreifen so ab 8.000 Meter Höhe entstehen, sich normalerweise rasch auflösen, aber manchmal auch lange stehen bleiben. Und das liegt dann nur an der Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit.

Gut, bis heute habe ich gedacht, dass jene langsam auseinanderwabbernden Kondensstreifen die Luft sättigen, oder zu einem Plasma verwandeln, nun höre ich es genau andersherum: Die Luft muss bereits mit Feuchtigkeit gesättigt sein, damit die Kondensstreifen in ihr stehen bleiben, weil sie keinen Raum finden, sich aufzulösen.

Das klingt einleuchtend. Doch es beinhaltet nicht die Flieger, die in meiner Nähe (25 km Entfernung) starten und bereits auf ihrem Steigflug dicke, sich nicht auflösen wollende Streifen hinterlassen. Diese Streifen sind alle weit unter 8.000 Meter. Aber vielleicht ist ja die Luftfeuchtigkeit hier am Meer besonders hoch.

Es beinhaltet auch nicht, was ich damals mit eigenen Augen gesehen habe und zur Grundsteinlegung meines ganzen Aktivismus wurde. In meinem Buch nenne ich das den zweiten Fund. Ich habe gesehen, wie wir hier in der Stadt besprüht wurden. Von einem Flieger, der so niedrig war, dass man die Fensterscheiben sehen konnte. Auf einmal qualmte es aus den Turbinen und genauso schlagartig hörte es wieder auf.

Es gibt auch mehr als genügend Videos, wo man sieht, wie ein Flieger das Sprühen ein- und ausschaltet, oder wo die Sprühdüsen verstopft scheinen und erstmal stottern, bis sie sich freigespuckt haben.

Jörg sagt, dass sind unterschiedliche Luftschichten mit unterschiedlichen Feuchtigkeitsanteilen, daher bleibt mal der Kondensstreifen stehen, oder eben nicht und löst sich sofort auf.

Nun, schaut man sich die Videos genau an, dann sieht man ein klares an/aus. Ein Kondensstreifen, ganz gleich, ob er stehenbleibt oder sich rasch auflöst, ist ja immer erst einmal vorhanden, also immer kurz zu sehen. Aber wovon ich rede ist: Man sieht gar keine Spur oder eine stotternde Spur oder direkt die fette Spur.

Mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass nebeneinanderliegende Luftmassen mit unterschiedlich hoher Luftfeuchtigkeit hier die Ursache sind. Da gibt es mittlerweile zu viele Videos, die das bezweifeln lassen.

Und diese Spur kommt auch nicht durch den Schub der Maschine, wie Jörg an anderer Stelle sagt. Wenn die Maschinen so extrem stottern würden, also immer wieder mal kurz ausfallen würden, dann würde man sie nie genehmigen! Schließlich muss ja bei der Aviatik alles genehmigt werden, wie uns Jörg immer wieder daran erinnert. Stotternde Maschinen sind doch gefährlich! Wieso stottern dann die Streifen? Wie zum Beispiel auch auf dem Titelfoto zu diesem Text hier zu sehen ist.

Und was war zuerst da? Erst die Sättigung und dann der Streifen? Oder erst die Streifen und dann die Sättigung? Das Huhn oder das Ei? An dieser Stelle muss ich Jörgs Weltbild vorwegnehmen – gleich komme ich noch ausführlicher dazu – denn auch hier sieht man, wie er das Ei mit dem Huhn verwechselt:

So sagt Jörg auch, dass mit dem JFK Attentat die erste Verschwörungstheorie entstanden sei.

Und ich sage, dass mit dem JFK Attentat das Wort „Verschwörungstheorie“ entstanden ist, und seitdem immer wieder benutzt wird, um all diejenigen zu etikettieren (und damit auszugrenzen), die nicht mit der offiziellen Version konform gehen.

Wenn wir einmal bei Verschwörungen sind, muss ich doch mal direkt fragen, wieso uns echte Experten wie QUARKS & JÖRKS uns grundsätzlich nie erzählen, dass die „persistenten“ Kondensstreifen, so wie sie genannt werden, erst bei 100% relativer Luftfeuchtigkeit auftauchen? Aber wir über Deutschland eine relative Luftfeuchtigkeit von im Durchschnitt 70 – 80% haben, je nach Jahreszeit und an einzelnen Tagen oft darunter. Und trotzdem können wir fast täglich „persistente Kondensstreifen“ beobachten. Was war jetzt eher da? Das Ei oder das Huhn. Oder war das nur ein Ablenkungsmanöver? Könnte es sein, dass wir getäuscht werden? Wurden wir überhaupt schon mal getäuscht? Und wenn, könnte sich das wiederholen?

Der zweite starke Punkt in Jörgs feinem Buch ist, dass er sich schon mit Aviatik auskennt und uns deutlich erklärt, wie sich so ein Projekt, den Globus zu besprühen, nicht durchziehen lässt, ohne aufzufliegen. Von der Technik am Flieger bis hin zu der Logistik am Flughafen, alles wird genau beobachtet, kontrolliert und muss – eben halt – genehmigt werden.

Auch hier kann ich dann nur sagen: Wenn das dann so ist, dann ist es so. Ich weiß es nicht besser, denn es entzieht sich meinem Horizont. In meinem Buch habe ich erwähnt, dass am Projekt Manhatten (der Bau der ersten Atombombe) 150.000 Menschen mitgearbeitet haben, und zwar so, dass es keiner merkte. Und das ging so lange gut, bis es zu spät war. Möglich war das nur, weil jeder Mitarbeiter nicht mehr wußte, als er wissen musste. Nur ganz, ganz wenige hatten den Überblick und wussten, worauf all jene Bemühungen hinauslaufen sollten.

Nun bleibt die Frage, ob sich so etwas wie das Manhattan-Projekt noch einmal wiederholen ließe. Am Ende nehme ich Jörgs Version zur Kenntnis. Aber beweisen tun mir seine Worte nichts. Es ist eher die Frage, ob ich seinen Worten vertraue oder nicht. Ob ich dem Jörg glaube oder nicht. Und glauben würde ich ihm schneller, wenn ich noch an eine heile Welt glauben könnte.

Nichtsdestotrotz ist Jörgs Buch witzig und frech, wenn es darum geht „dumme Chemmies“ vorzuführen. So breitet Jörg lang und genüßlich aus, wie die Chemmies im falschen Eifer ihr ganzes Umfeld nerven, ihre eigenen Kinder mit diffusen Ängsten belasten, und – es kommt noch besser – sogar ein paar wenige Chemmies dazu aufrufen, am besten die Flieger vom Himmel zu schießen.

Er lacht auch darüber, dass Chemmies zu doof sind Messergebnisse aus den höheren Luftschichten – dort, wo sich die Chemtrails angeblich befinden sollen – vorzulegen. Hundertmal sagt er, dies sei die einfachste Art und Weise Chemtrails zu beweisen, doch leider sind Chemmies zu geil auf die Spendengelder und daher nicht in der Lage genug zu sammeln oder zu sparen, um wenigsten ein einziges Mal einen vernünftigen Wetterballon steigen zu lassen, so wie es bereits heutzutage jeder Gymnasiast für ein Schulexperiment tut.

Jörg geht sogar so weit und sagt, dass Chemmies diese Messungen im tiefsten Inneren gar nicht wollen, da sie wissen, dass nichts zu finden ist und so ihr Geschäft mit der Angst sabotiert wäre. Laut Jörg verdienen die Chemmies gut an der Paranoia, die sie säen. Und so erklärt er uns an verschiedenen Beispielen, wie die Chemmies absahnen.

Zum Beispiel: Man kann beim Sauberen Himmel „STOP CHEMTRAILS“ Aufkleber bestellen. Und dann rechnet er uns vor, wieviel billiger die Aufkleber sind, wenn man sie beim Drucker direkt bestellen würde.

Nun, hier muss ich, bedingt aus meiner eigenen Perspektive und Erfahrung, gleich einiges auf einmal ergänzen:

Niemand würde jemals beim Sauberen Himmel hundert Aufkleber bestellen. Diese Aufkleber sind kein Geschäftsmodell, lediglich der Versuch durch gezielte Aktionen, wie das Anbringen von Aufklebern, auf die Geschehnisse am Himmel aufmerksam zu machen. Und wer seine eigenen Aufkleber macht und mitbringt, ist willkommen.

Es ist auch nicht so, dass der „Saubere Himmel“ eine Paranoia aus Amerika kopiert und übernommen hat, und nun in Deutschland einführt, mit dem Ziel, je mehr gläubige Jünger angeworben werden können, umso besser für die Kasse. Und zwar für die Kasse von dem Rechtsanwalt Dominik Storr, der – laut Jörg – Kopf all jener düsteren Machenschaften ist. Immerhin hat RA Storr nun schon 4.000 Mitglieder, die seinen Wahn unterstützen.

Nun, ich sage eins: Mich hat niemand angeworben. Ich bin auf dieses Thema eben nicht gekommen, weil ein emsiger Sektierer mir die Türklinke putzte. Ich bin darauf gekommen, weil ich in den Himmel geschaut habe und daraufhin nach Antworten gesucht habe.

Und für so einen, der Antworten sucht, könnte der „Saubere Himmel“ eine erste Anlaufstelle sein. Meine war sie nicht. Ich hatte andere Anlaufstellen, meine erste war hier in Spanien. Mit Dominik Storr und dem Sauberen Himmel hatte ich bis gerade eben nichts zu tun, ich habe die nicht einmal in meinem Buch erwähnt, wo ich so manch anderen Mit-Aktivist schon nenne.

Weder der Herr Storr, noch ein anderer Aktivist, wäre inder Lage, neue Jünger zu werben. Es läuft genau andersherum: Ein Bürger wird plötzlich neugierig und empfänglich für Sorgen, die ihm bis dahin fremd waren. Er merkt dann, dass man im öffentlichen Diskurs nicht viel dazu findet und ist dann froh, wenn er dann auf einen jener mittlerweile tausenden Aktivisten stößt. Manche gehen dann sogar soweit und kaufen ein paar Aufkleber oder spenden dem Aktivisten Geld. Herr Storr hatte angeblich 4.000 Mitglieder, also 4.000 Namen im Verteiler. Ich habe mittlerweile sogar mehr als 13.000 Leute, die mir folgen. Rechne ich all meine Spenden auf 4 Jahre Aktivismus um, dann komme ich auf 5€ im Monat.

Soviel zum lohnenden Geschäft mit der Angst.

Und solange Jörg den Chemmies unterstellt, zu dumm zu sein, um an gute Messergebnisse zu kommen, braucht man an keiner Stelle erwähnen, dass die Messungen bereits vom DLR (Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt) gemacht werden, mit den RESEARCH AIRCRAFT HALO oder FALCON, aber deren Ergebnisse nicht öffentlich sind.

Das war die Antwort an den niedersächsischen CDU-Abgeordneten – Martin Bäumer, der einzige Politiker, der dieses Problem erkennt, und natürlich ohne Ende Spott schlucken darf. Übrigens hat Martin an jeder Tür, an der er klopfte, so eine abweisende bla-bla Antwort bekommen. So sagt das DLR, dass die Messergebnisse nicht einsehbar seien, weil sie urheberrechtlich geschützt sind.

Das erinnert mich an meine Anekdote mit KIKA. (Kommt gleich.)

Zwei Jahre nach Jörgs Buch haben „Chemmies“ für den Film OVERCAST tatsächlich vor laufender Kamera eigene Messungen durchgeführt, von einem Flugzeug aus, und sind sogar fündig geworden. Sie wollten dann den Test wiederholen, schafften es aber beim zweiten Anlauf nicht mehr mit dem Flieger so hoch zu kommen, wie es nötig gewesen wäre, um in die „Zirre“ zu fliegen.

So leicht ist die Durchführung einer Messung nämlich doch nicht, wie man in dem Film gut sehen konnte. Aber das wusste damals der Jörg noch nicht, der glaubte noch an Gymnasiasten mit Luftballons und nennt sich Aviator.

Diesen ganzen Ballon-Schwachsinn, den da Jörg verbreitet, spottet jeder Beschreibung. Weshalb wohl hat das DLR Flugzeug millionenschwere Apparatur an Bord?

Weil man zwecks Messung von Nanopartikeln und überhaupt der gesamten Substanzenpalette etwas mehr braucht als einen lächerlichen Ballon für ca. 500,- Euro. Und das weiß Jörg ganz genau, stellt sich aber auch diesmal wieder dumm und taub.

Selbstverständlich weiß auch Jörg, dass es das Geo-Engineering gibt, es gibt die Patente und das „Gedankenspiel“, den Planeten damit angeblich vor einer Klimakatastrophe zu retten. Aber man sei sich der toxischen Nebeneffekte bewusst, genau deswegen wird es nicht angewandt. Und was sagen schon Patente darüber aus, ob sie angewandt werden oder nicht? Es gibt sogar Patente für Zeitreisen, setzt Jörg lachend hinzu.

Und damit wirklich kein Zweifel bleibt, dass doch etwas ohne unser Wissen und unsere Zustimmung passieren könnte, klappert Jörg in der Chemmie-Szene bekanntes Material aus dem Internet ab.

Wie z.B. die Halos. Angeblich wurden die Halos (die runden Kringel um die Sonne) schon seit Ewigkeiten und über 160.000 Mal, sogar schriftlich dokumentiert, gesichtet und tauchen sogar in mittelalterlicher Malerei auf. Mir selber sind diese Halos erst in den letzten fünf Jahren aufgefallen, und zwar zunehmend. Jörg sagt, dass liegt an der selektiven Wahrnehmung. Klar ist, wenn man einen roten Polo fährt, sieht man überall rote Polos. Nur was ist, wenn man immer mehr rote Polos sieht? Auf einmal in jeder Straße zwei? Wenn Jörg schon so genau die Welt beobachtet, dann wundere ich mich, dass ihm entgangen ist, dass sich in den letzten zehn Jahren die Wetterkatastrophen vervierfacht haben.

Was mir immer wieder bei seinem Textaufbau begegnet ist das folgende Prinzip:

Die Dinge, wie sie sind, beim Namen nennen, zeigen und ansprechen, dann erstaunt hinzufügen: Das wird tatsächlich von den dummen Chemmies behauptet! … 
Und dann einfach weiterspazieren in der Geschichte.

So hat er auch das Buch KRIEGSWAFFE PLANET ERDE von Rosalie Bertell zwar erwähnt, aber ohne weiter darauf einzugehen. Das hat mich verblüfft! Vermutlich kann Jörg zu diesem Buch nichts sagen, ohne sich lächerlich zu machen. Aber Jörg spekuliert darauf, dass dieses Buch lediglich durch sein Erwähnen, mit auf jenem Haufen von Chemmie-Idioten-Müll landet, und schon verlieren die Leute ihr Interesse daran.

Ja, und Jörg verpasst keine Gelegenheit den Dominik Storr als geldgeilen Trottel vorzuführen. Der Dominik erinnerte mich schon ein bisschen an die Verhörten beim Stauffenberg Prozess. Die sahen ja ohne Gebiss und Gürtel tatsächlich wie arme, miese Lumpen aus. Und genau so wurden sie genannt! Hätte Jörg diese Hetze gegen Dominik ein bisschen feiner dosiert, dann wäre sie glaubhafter. Und anscheinend übersah Jörg völlig, dass es neben Dominik, mittlerweile hat der sich verständlicherweise zurückgezogen, noch ganz viele andere gibt und es jeden Tag mehr sind, die es erkennen, die sogar aktiv werden. Vermutlich wollen die alle auf den Zug springen, wo man mit STOP-CHEMTRAIL Kleberchen das schnelle Geld macht.

Der „Saubere Himmel“ wird von Jörg so genussvoll ins Lächerliche gezogen und vorgeführt, dass der normale Leser von solchen Spinnern im Reflex Abstand nehmen möchte. Und dieser Abstand ist organisiert, geschürt und gewollt. Oder bilde ich mir das jetzt auch wieder nur ein?

Jörg macht sich die größte Mühe und geht penibel auf einzelne Phänomene ein. Ich gebe mir jetzt auch mal Mühe und werde penibel zurückfragen. Aber beschränke mich drastisch, denn noch ein Buch zu diesem Thema will ich nicht mehr schreiben.

Fangen wir doch einmal mit der Wurstwolke an (Seite 122), dort sehen wir ein Foto von 1905 das jene Wurstwolken bzw. Wellenwolken zeigt. Wie kann ein Chemmie jetzt noch HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) schreien, wenn es damals HAARP noch gar nicht gab? Und schon lassen wir uns überzeugen, dass solche Wolken normal sind. Diese Wellenwolken hat es tatsächlich immer schon gegeben, besonders am Rande eines Gebirges, und es ist einleuchtend, dass sich Luftmassen, wie das Wasser im Meer, in Wellen bewegt, und dass die sichtbar werden können.

Aber was dieses Phänomen eben nicht erklärt, und worauf Jörg auch gar nicht mehr eingeht, sind die Würstchenwolken. Ich nannte sie immer die Rillchenwolken. Da liegen die Wolken nicht wie Würste nebeneindar, sondern dort bestehen die Wolken aus zig kleinen Würstchen.

Wolken, die von zig, wie mit dem Lineal (!) gezogenen, Rillen durchwabert sind. Und wenn man sich diese Wolken im Zeitraffer anschaut, dann erkennt man, dass die immer auf der selben Stelle stehen bleiben, während andere, normal aussehende, Wolken vom Wind getrieben werden. Das habe ich gleich mehrmals gefilmt. Einmal sah ich sogar wie die Rillchen von oben nach unten, eins nach dem anderen entstanden. Es sah aus wie ein Rollladen, der heruntergelassen wurde.

Oder Jörg erklärt auch nicht die CCCs. Das steht für Clean Cut Cloud. Zu oft habe ich Wolken fotografiert, die wie mit dem Messer gradlinig abgeschnitten wurden. Jörg sagt aber, dass Chemmies ihre Fotos gerne mit Photoshop nachbearbeiten. Nun, ich schalte meine Fotos maximal auf schwarzweiß, weil dann manche Strukturen deutlicher werden. Aber ganze Wolken gradlinig abschneiden, kann nur der liebe Gott. Oder gibt es da eine Technologie, von der wir nichts wissen?

Natürlich erwähnt Jörg HAARP und zwar so, wie Schnee von gestern. Was er aber gar nicht erwähnt, sind die Sendemasten, die mittlerweile in jedem Straßenblock vorhanden sind. Unter dem Vorwand des Fortschrittes hat man uns mit EMF Waffentechnologie umzingelt. Ein Whistleblower steckte mir, dass diese Sendemasten gefährliche, weit überpotenzierte, Mikrowellen sind. Diesem Whistleblower habe ich in meinem Buch ein eigenes Kapitel gewidmet. Und ich habe keine Lust es zu wiederholen. Fakt ist, dass EMF Technologie besser funktioniert, wenn man Luft in Plasma verwandelt hat. Und das tut man, indem man sie mit Nanopartikeln spickt.

Versucht da jemand die Welt zu digitalisieren? Nun, ich drifte ab.

Weiter im Text. Auf Seite 149 erklärt uns Jörg „dunkle Kondensstreifen“. Also, hier ertappe ich Jörg zum ersten Mal bei einer platten Lüge! Er sagt dunkle Kondensstreifen seien die Schattenseite der Kondensstreifen. Je nachdem, wo die Sonne steht, sieht man dann nur den Schatten der Kondensstreifen. Genau wie man nur den Schatten der Wolken sieht, … aber die sind im Schatten immer noch weiß!

Nun, ich habe die schwarzen Kondensstreifen schon selbst fotografiert, und zwar von oben. Über mir die Sonne, ich im Flieger auf dem Weg nach Düsseldorf, unter mir kreuzte ein Flieger mit schwarzem „Kondensstreifen“. Wo bitte ist da der Schatten?

Nun, Jörg muss an dem Märchen der Eiskristalle, die durch das schlagartige Abkühlen der Kondensation entstehen, festhalten, er versucht es mit dem Wort „Schatten“ zu dehnen, aber ein dunkler Streifen kann eigentlich nur zwei Ursachen haben.

Entweder brennen die Turbinen und der Jet fällt vom Himmel, was er nicht tat, oder es wird tatsächlich mutwillig eine Substanz versprüht. Und wenn man das mit einer schwarzen kann, dann kann man das auch mit einer weißen, oder sehe ich das falsch? Aber genau das sollen wir ja nicht sehen, darum sind laut Jörg schwarze Kondensstreifen, die auch keine Seltenheit mehr sind, Wasserdampf im Schatten. Spätestens jetzt sollte man das ganze Buch mit seiner gesammten Botschaft in Frage stellen.

Ein Detektiv braucht nur ein einziges Indiz, um den Fall zu lösen. Eine ertappte Falschaussage reicht, und das ganze konstruierte Kartenhaus-Alibi stürzt ein.

Aber es wird noch besser, nun muss ich eine Passage original aus dem Buch übernehmen:

Kurze Zusammenfassung. Es geht um den Prozess Jörg Kachelmann gegen Dominik Storr, jenem unsäglichen Aufkleber-verkaufenden Aktivisten vom Sauberen Himmel. Kachelmann sagt und sagte immer wieder gerne, dass die Chemtrail-Gläubigen „Neonazis oder Verrückte“ sind. Daraufhin hat Storr den Kachelmann verklagt. In erster Instanz hat man dem Herrn Storr recht gegeben, dann gab es eine Berufung, und in zweiter Instanz hat man dem Herrn Kachelmann recht gegeben, denn schließlich sei Kachelmanns Äußerung von der Meinungsfreiheit gedeckt. So hat das Landgericht entschieden, und Jörg nutzte die Gunst der Stunde und schrieb Folgendes (Seite 325), und verrät sich damit. Ein besseres Beispiel für seine perfide, subtile Beeinflussung ist kaum noch zu finden:

„Somit siegte Herr Kachelmann auch in zweiter Instanz zu seiner Aussage dass man es bei Chemtrails-Anfragen entweder mit Neonnazis oder Verrückten zu tun habe.“

Zitat Ende.

Nun, den Kommafehler habe ich original von Jörg übernommen, schließlich hat der die Rechtschreibfehler von Herrn Storr mehrmals in seinem Buch hervorgehoben. Aber darum geht es nicht.

Der aufmerksame Leser erkennt hier, dass mit dieser Äußerung Jörg uns suggeriert, dass Chemmies tatsächlich Verrückte oder Neonazis sind. Denn es wurde vom Gericht so beschlossen. Tatsächlich wurde nur beschlossen, dass man das sagen darf, wegen der Meinungsfreiheit.

Und genau an dieser feinen Linie erkennt man die Manipulation. Diese feine Linie zieht sich durch das ganze Buch, und ich bin jetzt so frech und sage: Diese feine Linie zieht durch die ganze Gesellschaft, besonders findet man sie in Wissenschaft, Medien und Politik. Diese feine Linie zeigt, dass wir im Krieg leben, ein Krieg, der durch Täuschen geführt wird, ein Krieg, den wir noch nicht erkannt haben, denn wir leben im Glauben, dass bei uns das Böse damals war. Denn daran werden wir ständig erinnert. Und damit wollen wir nichts mehr zu tun haben.

Jetzt mal wirklich, hat der Jörg, wenn er seriös über meteorologische Verhältnisse aufklären will, es dann tatsächlich die ganze Zeit nötig, vom Vorwort bis zum Schluss, die Chemmies mit der rechtsextremen Szene zu verknüpfen?

Dass es Verknüpfungspunkte gibt, ja, das kommt vor. Aber wenn ein Nazi einen Mercedes fährt, kann man nicht sagen, der Mercedes ist ein Nazi-Auto. Ich zum Beispiel, passe so überhaupt nicht in das Profil, der hier beschriebenen Verrückten ganz weit rechts da draußen. Und darum hatte Jörg sich damals an mir seine Zähne ausgebissen.

Ich als Deutscher, der in Spanien lebt, finde es nicht nur absurd, sondern selbstoffenbarend (und mittlerweile langweilig), dass man in Deutschland sofort zum Nazi wird, sobald man kritische Fragen stellt. Man ist bereits ein Nazi, nur wenn man sich wundert, wieso das Bankgeheimnis annulliert wurde.

Hier in Spanien gibt es auch Leute, die mit Sorge in den Himmel schauen. Nur hier nennt man sie nicht Nazis. Kann man nicht. Spanien hat seine eigene Wunde, an der aber auch immer wieder gekratzt und geporkelt wird, damit es keine Ruhe gibt, die man so dringend braucht, um das Offensichtliche zu erkennen.

Die Kirsche auf seinen Haufen setzt Jörg mit der Äußerung auf Seite 237, – jetzt frei wiedergegeben – dass es Quatsch sei sich so „Ladenhüter“ wie KRIEGSWAFFE WETTER anzuschauen, solange es noch „meist deutlich bessere Dokumentationen über den zweiten Weltkrieg“ zu sehen gibt.

Nicht nur, dass er uns schon wieder die Wahrheit unter die Nase reibt, und zwar so, dass die meisten Leser die Lust daran verlieren, was ja Sinn dieses Buches ist, sondern er erinnert uns auch noch und schon wieder daran, wo die Zeit wirklich schlimm und böse war. Damals in D. Aber doch niemals heute! Und nur ein völlig paranoider Verschwörungstheoretiker könnte nun ahnen, wer Auftraggeber hinter Jörgs Buch sein könnte.

Wenn man sich einmal mit diesem Thema beschäftigt hat, dann weiß man, dass es noch so viel mehr gibt, was Jörg gar nicht anspricht.

Er sagt zum Beispiel nichts zu den Polymeren, jenen synthetischen Fasern, die vom Himmel fallen. Leider kenne ich die nicht nur aus dem Internet, ich habe sie auch schon selbst gefunden.

Jörg wundert sich auch nicht ein einziges Mal, wieso Kondensstreifen alles verzieren, vom Mathebuch bis zum Tom&Jerry Comic. Bzw. hierzu seine Erklärung ist extrem dünn. Auf Seite 20 zeigt er direkt eine bekannte VW-Werbung, wo Kondensstreifen als „Stilmittel“ – das als Erklärung! – eingesetzt wurden. Dieses Stilmittel muss wohl sehr beliebt sein, denn meine Sammlung dazu ist niederschmetternd. Kondensstreifen bei Playmobil, Lego und Nivea sieht man natürlich nur, weil sie so schön aussehen.

Jörg sagt auch nichts, wieso KIKA keine Gelegenheit auslässt, den Kindern vom Welt-Wetteramt und von Streifenwolken zu erzählen, und wenn ich dann diesen KIKA-Ausschnit bei mir auf meiner Seite zitiere, nur unterschnitten mit selbstgefilmten „Streifenwolken“, wird es gelöscht und der KIKA-Anwalt läßt meine Seite sperren. Wieso? Ich hatte gegen das Urheberrecht verstoßen. Da haben wir wieder das böse Urheberrecht, weswegen wir auch nicht die Messergebnisse des DLR wissen dürfen.

Und natürlich weist Jörg immer wieder darauf hin, dass 9/11 auch eine Verschwörungstheorie ist. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz.

War 9/11 der Startschuss zu einer sogenannten NWO, wo Bargeld verschwindet, wir alle gechipt werden, überwacht werden, und wo nur durch Hungerspiele und chronische Konflikte der Geldwert und damit die Ordnung erhalten wird?

Oder war 9/11 der Angriff der Barbaren auf unsere edele Kultur? Und wir tun gut daran, uns zu verteidigen. Und wir exportieren besser rasch die Demokratie, bevor sie bei uns zu Hause erstickt.

Das zum Buch. Und jetzt noch ein paar Worte zu Jörg, den ich ja schon vorher kannte. Sein Verhalten mir gegenüber spricht noch deutlicher als sein Buch.

Die Rede ist von meiner ganz subjektiven Erfahrung mit Jörg. Ich hatte ihn wie eine Klabusterbeere am Anus kleben. Der hatte mich verfolgt und gestalkt, bis ich ihn blockierte. Und die ganze Psychonummer, die diese Burschen drauf haben, habe ich auch in meinem Buch beschrieben. Und ausgerechnet der wiederholt durch sein ganzes Buch hindurch, wie die Chemmies mit ihren spam-artigen Aktionen das Umweltbundesamt belästigen. Doch wenn Jörg mit einem Finger auf die penetrant-nervenden Chemmies zeigt, dann zeigen drei Finger auf ihn selbst.

Dieses penetrante Missionieren der Chemmies kenne ich leider zu gut, und selbst weiß ich, wie einsam man davon wird. Aber die Motivation der Chemmies ist die Sorge. Und nur die Sorge.

Was war die Motivation von Jörg? Oft habe ich ihn danach gefragt.

Meine persönlichen Erfahrungen mit der SOKO ALUHUT, wo Jörg – wie mir schien – der Gruppenführer war bzw. ist, habe ich ausführlich in meinem Buch geschildert. Am 15.5.2015 habe ich dieses extrem aufdringliche Trollgeschwader entblößt, alle beim Namen genannt, darüber gelacht und als Resultat verschwand kurz darauf der ganze Thread bei Facebook.

Mir ist auch schon öfters aufgefallen, wie fies und gemein Leute wie Jörg beleidigen dürfen und trotzdem unbehelligt weitermachen können, während der durchschnittliche Chemmie sofort sein Facebook-Konto gesperrt bekommt, wenn er eine ähnliche Sprache benutzen würde. Es ist klar, dass Jörg den Schutz von Wemauchimmer genießt. Denn sonst hätte man den schon längst von jeder Plattform verbannt.

Umgangsformen, Nettigkeiten, Respekt, all das habe ich eigentlich nur bei den Chemmies gefunden. Aber denke ich an unangenehme Erfahrungen, widerliche Typen, penetrante Wegelagerer, die einen beleidigen, die einen verfolgen, die einen bedrohen, ja, auch das ist passiert, dann denke ich an Jörg und seine Konsorten. Die sind Rund um die Uhr im Einsatz, obwohl sich keiner von denen unsere Sorgen macht.

Es liegt nun fast schon drei Jahre zurück, dass zwischen Jörg und mir die Suppe überkochte. Die Aufregung von damals ist schwer verblasst, nicht zuletzt, weil ich alles aufgeschrieben und damit verdaut habe. Ich konnte nun sein Buch ganz ohne Groll lesen. Und ich empfehle jedem selbst sein Buch zu lesen, und zwar so, wie er es selbst auf Seite 7 ankündigt:

Glauben Sie diesem Buch nicht!

Versuchen Sie, die einzelnen Inhalte zu widerlegen oder nachzuvollziehen!

Hier ist Jörgs Buch. ( Taschenbuch – 30. April 2013)

Und dasselbe gilt bitte auch für mein Buch. Machen Sie sich bitte selbst ein Bild! Hier ist meins:

https://www.amazon.de/dp/B074LZ78PJ

Für mich waren und sind es hauptsächlich meine eigenen Aufnahmen, die mir das Gefühl gegeben haben, hier stimmt etwas nicht. Und das, was man uns dazu erzählt, erst recht nicht.

Man kann es glauben oder man glaubt es nicht. Glauben ist das, was man nicht weiß. Wissen kann man nur, was man direkt selbst erfahren hat.

Wir verteidigen alle, was wir glauben möchten. Und eine Antwort finden wir nur in der Ruhe.

An dieser Stelle möchte ich meinem lieben Freund für das so anregende und nötige Geschenk danken. Nötig, weil ich einen Stups brauchte. Nach meinem Buch wusste ich nicht so richtig, wie ich weitermachen soll. Nun weiß ich es.

Die Auseinandersetzung mit Jörgs Buch hat mir die Chance gegeben, alles nochmals genau zu überdenken, und alles noch einmal zu sagen. Und nun ist gut. Ich weiß, dass habe ich schon vorher gesagt, aber das Buch von Jörg war die Begegnung mit meiner Nemesis. Und dieses Kapitel ist nun auch gemeistert, und damit hört mein Weg und meine Geschichte (zu diesem Thema) so langsam auf.

Zwar werde ich noch täglich meine Fotos vom Himmel machen und posten, einfach deswegen weil ich ein penetrant akribischer Teutone bin. Und wenn es sein muss, mach ich noch ein paar Zeitrafferfilme. Und ich werde auch bei den Klimakids hin und wieder hallo sagen.

Aber sonst ist meine Arbeit getan. Ich habe keine Lust mehr, es nochmals zu sagen. Ich habe keine Lust mehr, zu nerven. Ich habe keine Lust mehr, mich deswegen zu streiten. Ich habe keine Lust mehr, Freunde zu verärgern. Ich habe keine Lust mehr, einsam zu sein.

Und ich weiß, dass auf mich noch ein neuer Weg wartet, vielleicht ein neues Buch, und zwar eins, das dann hoffentlich auch meinem Freund gefällt.

MfG,

Tim Dabringhaus

San Sebastián, 22.02.2018

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  1. christahartwig sagt:

    Ich schicke mal voraus: Ich glaube nicht, dass wir mit was auch immer „besprüht“ werden. Da ließe sich in Zeiten des Enthüllungsjournalismus wohl kaum der Deckel drauf halten. Was ich mit Sorge auch beobachte, sind die Kondensstreifen bzw. ihre große Zahl. Von Wetter und Luftfahrt habe ich wenig Ahnung. Soviel aber habe ich verstanden, nämlich dass wir Kondensstreifen immer nur sehen, wenn die Sonne sie (auch) von unten beleuchtet. Das geschieht bei Kondensstreifen in 8000 Metern Höhe mitten am Tag, während Kondensstreifen in geringer Höhe (Flugplatznähe) nur bei tief stehender Sonne sichtbar werden. Da sieht der Himmel über Berlin dann aus wie ein Schnittmusterbogen, und die Laiin wundert sich, dass die Flugzeige nicht zusammenstoßen. Was die Laiin aber auf jeden Fall sieht: Es wird definitiv zu viel geflogen. Und natürlich trägt auch das zur globalen Erwärmung bei.

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