Sebastian Frankenberger initiierte 2007 das Volksbegehren, welches Bayerns Gaststätten und Kneipen frei von Rauchgestank machte. Das brachte ihm Hass und die üblichen Morddrohungen ein. Heute hat er Bayern und Politik verlassen, brauchte nach eigener Aussage lange therapeutische Hilfe.


Das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens ist ein Artikelgesetz auf deutscher Bundesebene zum Nichtraucherschutz. Es wurde am 20. Juli 2007 verabschiedet.
2017 schrieb die Association of European Cancer Leagues in einer Studie, die die Wirksamkeit der politischen Maßnahmen gegen Tabakrauchen in 35 europäischen Ländern verglich, Deutschland komme auf den vorletzten Platz und sei das am meisten problematische Land in Europa hinsichtlich der Tabakregulierung und der einzige EU Mitgliedstaat ohne Verbot für Tabak-Außenwerbung. Die Autoren weisen insbesondere auf die engen Verbindungen zwischen Tabaklobby und Politik hin. Die Bundesrepublik zähle zu den EU-Staaten, „die nicht den politischen Willen haben, um die Situation zu ändern“, kritisierte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaits anlässlich des Weltnichtrauchertages 2015.


Wie auch beim Umweltschutz kam Kritik von der EU-Kommission: Die Bundesregierung unternimmt zu wenig, um Menschen  zu bewegen, weniger zu rauchen. Deutschland fehle es an politischem Willen, so der Vorwurf. Das erinnert fatal an die Komplizenschaft zwischen Politik, Wirtschaft und Medien zum Dieselskandal. In den USA hat man einen beteiligten VW-Manager eingeknastet, in Deutschland hat niemand etwas zu befürchten. Denn da sind Autolobby und Politik fast EINS.


Ob das Verbot große Auswirkungen auf die Volksgesundheit hat, wer weiß das schon. Früher kannte ich wirklich viele alte Menschen, sogar sehr viele, die zwei Kriege überlebten und anscheinend so abgehärtet waren, dass sie bis ins hohe Alter rauchten bzw. ihr Schnäpperchen tranken.
Heute werden wir statistisch immer älter und bleiben angeblich gesund dabei. Das widerspricht den enorm steigenden Zahlen für Krebserkrankungen, Atemwegs- und Lungenkrankheiten, sowie Kreislauf- und Herzerkrankungen. Besonders bei jüngeren Patienten und Nichtrauchern.


Immerhin hat die Tabakhysterie den Effekt, dass man bei uns mit Schadenersatzklagen gegen die Tabkindustrie gar nicht erst anfangen muss. In den USA wurde Milliarden bezahlt! So haben die grünen Strategen, damals maßgeblich die ÖDP, ungewollt der Lobby zugearbeitet? Den Umsatzverlust hat man längst mit höheren Preisen wett gemacht. Und wie gesagt: Wer krank wird, hat selbst schuld, braucht nicht auf Schadenersatz klagen!

Gesund zu leben, ist in manchen Lebenslagen sehr wichtig. Der Gesundheitszustand spielt im Berufsleben eine wichtige Rolle, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Ich konnte einen gut bezahlten Job nur antreten, weil mich der Betriebsarzt für tauglich gefunden hat.
Wer bestimmte Versicherungen abschließen will, muss heute bereits die Hosen runter lassen. Die Forderung, einen ungesunden Lebenswandel etwa mit einem höheren Krankenkassenbeitrag zu belegen, ist gerade wieder aktuell. Dicke und Raucher sollen mehr bezahlen, das wird von Jahr zu Jahr wieder gefordert. So fordern Versicherungen von besonderen Berufsgruppen oder Sportlern mehr Prämien. Der gesundheitsschädliche Aspekt bestimmter Sexualpraktiken  spielt in der öffentlichen Debatte jedoch keine Rolle. Es ist eine medizinische und statistische Wahrheit, die jeder kennt, aber tabu ist: Wer homosexuell lebt, ist einem höheren gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Wie stark schätzen Sie diesen Zusammenhang zum Beispiel bei HIV ein? Doppelt so hoch? Viermal? Es mangelt nicht an wissenschaftlichen Studien, die diese Zusammenhänge untersucht und erklärt haben, diese werden unten vorgestellt. Haben Sie aber dennoch Schwierigkeiten, eine Antwort zu finden, so hat das seine Gründe.


Der Witz dabei: Viele Versicherungen, aber auch Pensionskassen der Bundesländer, investieren ausgerechnet in umweltschädliche Wertpapiere, wie den Flugverkehr. DAS wäre eine Maßnahme, um die überlasteten Kassen zu entlasten: Starke Umweltverschmutzer mit ihren angerichteten Schäden zu belasten. Statt den Flugverkehr steuerlich zu fördern, gehören die Kosten den Verursachern aufgebrummt, so wie man es ja bei den Bürgern auch macht.


Leider hat die Lobby heute übergroßen Einfluss auf die Gesetzgebung. Man könnte fast sagen: die schreiben sich ihre Gesetze selbst, wie man es gerade braucht.
Aber diese Erfahrung machen heute immer mehr Menschen, die an den neuen „Volkskrankheiten“ erkranken. Nachdem man u.U. jahrelang chronisch krank noch gut zurecht kommt, die Beschwerden mit Tabletten und medizinischen Maßnahmen erträglich hält, kommt irgendwann der Tag, wo es vorbei ist mit Lustig. Dann merkt man schnell, wie wenig die Kassen sich an den anfallenden Kosten beteiligen. Ist man lange pflegebedürftig, wird es richtig eng, Familien können daran zerbrechen.


Noch ist der „tipping point“ (dt. Umkipp-Punkt oder Umschlagspunkt) in der Gesellschaft nicht erreicht. 2017 stürmten die Deutschen wieder Flughäfen und Kreuzfahrtschiffe, ohne wirklich zu wissen, was sie damit anrichten. Mit einem einzigen Urlaubsflug richtet man so viel Schaden an, dass man es ein ganzes Leben lang nicht wieder „neutralisieren“ kann!

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