In der Vor-Weihnachtszeit sollten die Herzen und Geldbeutel offen stehen. Davon wollten auch die Klima- und Umweltschützer profitieren und noch vor der Vorweihnachtszeit Spenden einsammeln.


Da kam die #Klimaschutzkonferenz in Bonn, die COP23-Farce, gerade recht. Die eingeblendeten Spendenbotschaften in sozialen Medien, dem TV und den Printmedien, erreichten neue Höchststände, wobei die erfolgreichsten Spendenmotive weiterhin Eisbär und Panda sein dürften. Ach, wie nüdelich. Hier arbeiten hochbezahlte Werbeprofis, denn es geht um sehr viel Geld.

Deutschland ist Spendenland!


Sozialverbände schätzen die Zahl der in Deutschland ohne Wohnung lebenden Menschen für das Jahr 2016 auf 860.000. Seit dem Jahr 2014 ist das ein Anstieg um 150 Prozent. Im Jahr 2018 sollen schon 1,2 Millionen Wohnungslose auf deutschen Straßen leben. Quelle

Zwanzig Prozent der Bevölkerung sind arm.

Altersarmut, Kinderarmut aber auch Arbeitsarmut, haben den Spendenkuchen doch etwas schrumpfen lassen! Aber es kommen zum Glück immer noch weit über fünf Milliarden Euro zusammen. Darum wird hart gefightet.


Allerdings reichen die Spendenmilliarden nicht aus! Also sie reichen nicht aus, um die deutsche Steuerverschwendung auch nur annähernd auszugleichen. Die Milliarden, die da jedes Jahr auf den Kopf gehauen werden, oft regelrecht verjuxt, die sind unwiederbringlich verpulvert. Dazu kommen  jedes Jahr dreistellige Milliardensummen, die über  Steueroasen verschoben werden. Mein lieber Scholli, wie viel Gutes könnte man damit tun, oder Schulden bezahlen. Da wären die 5 Milliarden Spenden nur eine kleine hilfreiche Zugabe.


Aber die Leute haben Panamapapers, Paradise Papers und Steuerverschwendungsbericht innerhalb von wenigen Tagen vergessen, wenn sie sich überhaupt dafür interessieren.


Mich hat das Desinteresse der Bevölkerung zu wichtigen Themen immer aufgeregt, was angesichts der UNEP-Studie überflüssig geworden ist.

Noch zwölf Jahre hat Sodom

Mich beschleicht das Gefühl, dass andere Schlaumeier das schon früher geahnt haben und schon lange nochmal ordentlich die Umwelt- und Klimasau rauslassen.
Klimaschutz, das ist sowieso nur etwas für die breite Masse. Die Elite lacht darüber! Sind doch auch zur COP23 viele Strategen mit dem umweltschädlichen Flugzeug angereist oder als Promi gar im Privatjet. Toll!


Aber halt! Man kann seine Emissionen doch per „grünem Umweltsündenablass“ kompensieren! Ein „grüner“ Flug nach Panama bringt alleine 5,13 Tonnen CO² in die Luft, dazu zahlreiche Schadstoffe. Mit einer Spende kann man sein Gewissen erleichtern, ist wieder sündenfrei!


Aber ist das wirklich so einfach?

Das können sie selbst mal nachprüfen. Lassen Sie sich Weihnachten ein gutes Partikelzählgerät schenken – oder jemand spendet ihnen eines. Die sind nicht mehr so teuer, außer man will unter die 2,5PM messen, dann sind um die 1000 Euro fällig.


Was machen Sie nun mit dem Ding?
Falls sie Kinder haben, einfach an der KITA, der Schule oder dem eignen Arbeitsplatz bzw. Wohnort einmal selbst nachmessen. Wie viel Dreck atmen wir denn wirklich?


Denn hier die schlechte Nachricht: Nicht nur die die Schadstoffe aus dem Nussnougat-Brotaufstich „sind toxisch für Niere, Leber und Hoden.“ – Fettsäuren wie Glycidyl-Fettsäureester, die bei der industriellen Verarbeitung von Palmöl entstehen, können sogar eine krebserregende Wirkung haben. Von diesen schädlichen Stoffen sollte der Mensch demnach so wenig wie möglich zu sich nehmen und es sich nicht täglich auf die Semmel streichen.


Nun sehen sie sich die Nanopartikel in der Atemluft noch an! Bestimmte Partikel, wie sie besonders vom Flugverkehr als Nanowhisker weltweit verblasen werden, dringen über die Lungen bis in die Gehirnzellen vor! Und nun die ganz schlechte Nachricht: Mit einer „grünen Spende“ bekommen sie die dort nicht wieder raus!


Wenn Sie also Weihnachten spenden möchten, dann doch evtl. sich selbst ein Partikelmessgerät oder spenden sie der Schule ihrer Kinder eins. Die können dort regelmäßig messen – ab 50µgr/m³ sollten die Kids schulfrei bekommen – es sei denn, zuhause ist noch mehr Dreck und Gift in der Luft!

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Über frankenberger10

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  3. Über eine Milliarde Spenden und Steuer Geschenke haben die Umweltschützer in zehn Jahren alleine in Deutschland eingesammelt. Um den mangelnden Erfolg zu kaschieren, müssen sie sich spektakuläre Aktionen einfallen lassen. Manche gehen so weit, sich mit dem demokratischen Rechtsstaat anzulegen! Wie gesagt: Es geht um viel Geld!

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