Gerade wurden wieder über 40 Tonnen Kerosin per fueldump aus einem Flugzeug abgelassen. In den letzten Jahren sollen es über 3500 Tonnen gewesen sein. Genaue Zahlen kennt man nicht, zumal das Militär solche Vorfälle nicht groß bekannt gibt. Bei der australischen Luftwaffe ist jedoch auch dump and burn bekannt, wobei das abgelassene Kerosin entzündet wird. Die Treibstoffablasseinrichtungen an zivilen Verkehrsflugzeugen sind abseits des heißen Abgasstrahls der Triebwerke so angebracht, dass ein derartiger Effekt vermieden wird. Die etwa armdicken Ablassrohre befinden sich an den Tragflächenhinterkanten.


Aber stellen Sie sich mal vor, sie kaufen ein Auto und in der Betriebsanleitung steht, dass sie beim Bergabfahren Kraftsoff ablassen müssen, weil die Bremsen das volle Gewicht sonst nicht abbremsen könnten. Oder im Stadtverkehr dürfen sie nur mit halb gefülltem Tank fahren, weil bei einem plötzlichen Bremsmanöver die Räder wegbrechen können. Undenkbar!?
Die A350-800 kostet nach Liste 260,9 Millionen Dollar – wenn die mit vollem Tank wieder landen müsste , könnte das Fahrwerk wegbrechen!? Die Triebwerke, Wunderwerke der Technik, ziehen kilometerlange ekelhafte Abgasfahnen hinter sich her. Was würde passieren, wenn das ihr Auto machen würde?


Treibstoffablassen (Fuel Dumping) dient dazu, vor einer Not- oder Sicherheitslandung durch das Ablassen von Kerosin das Gewicht des Flugzeugs unter das maximal zulässige Landegewicht abzusenken. Für das Ablassen von Treibstoff muss zunächst eine Notfallsituation vorliegen. Den Piloten wird daraufhin von der Flugsicherung ein Gebiet zugewiesen, wobei eine Mindestflughöhe von 1500 Metern (typisch 4 bis 8 Kilometer) sowie ein bestimmter Kurs (keine geschlossenen Kreise) eingehalten werden müssen.
Startgewicht und maximal zulässiges Landegewicht differieren meist um die 100 Tonnen. In all den Jahren haben es die Fahrzeugingenieure nicht hinbekommen, Flugzeuge zu bauen, die auch mit vollen Tanks wieder landen können. Das ist mehr als seltsam. Denn die Notfälle häufen sich. Nach Eindruck von Umweltschützern wird Kerosin aus Kostengründen heute zu leichtfertig abgelassen. Kerosin ist ein gefährliches Kontaktgift. Das interessiert aber weder die Bürger, noch die zuständigen Behörden.
Wie übermächtig die Flugbranche ist, konnten wir über Jahre beim sog. #FumeEvent sehen! Weil die Kabinenluft fast schildbürgerhaft an den Turbinen „gezapft“ wird, kam es immer wieder zu giftiger Kabinenluft und Beinahe – Abstürzen. Eine gewisse Airline fiel da besonders auf und es gab dazu Anfragen und Debatten im Bundestag. Als diese Airline dann in einen besonders krassen Absturz verwickelt war, wurde die Angelegenheit fast zum „Staatsgeheimnis“! Medien, die dazu tapfer berichtet haben, schweigen heute lieber. Immerhin kann betroffenes Kabinenpersonal Erkrankungen in Folge des aerotoxischen Syndroms als Berufskrankheit geltend machen.


Das ist alles nicht wirklich lustig und Dummdödel, die dazu noch dämliche Mietmaul-Kommentare abgeben, spucken den Erkrankten und Verstorbenen noch ins Grab. Denn 66000 Deutsche sterben jedes Jahr an verseuchter Atemluft. Der Flugverkehr hat einen besonders fatalen Anteil daran.



UNGEFILTERT EINGEATMET – Die Wahrheit über das Aerotoxische Syndrom

Dieser Film ist die erste investigative Dokumentation ihrer Art über eine der Schattenseiten einer ansonsten glamourösen Industrie. Er beschäftigt sich mit dem mysteriösen Tod eines britischen Piloten, schwer verletzten Flugbegleitern und Passagieren, Vertuschungen, Beinahe-Katastrophen und einem «schmutzigen Geheimnis» der Luftfahrt-Branche: Er beleuchtet die Vergiftungen, die durch gefährliche chemische Zusatzstoffe in Triebwerksölen moderner Düsenflugzeuge hervorgerufen werden und die in die Atemluft der Flugzeugkabine gelangen können.

Viele Reisenden wissen nicht, dass die Luft, die sie an Bord einatmen direkt und ungefiltert aus den Triebwerken stammt. Schon lange stehen diese Stoffe im Verdacht irreversible Nervenschädigungen auslösen zu können. Für den Film interviewte der investigative Journalist Tim van Beveren Insider, Wissenschaftler, Mediziner, Ingenieure, Besatzungsmitglieder und Augenzeugen.

Die Vielzahl von brisanten und internen Dokumenten, die er erhielt, belegt anschaulich wie ähnlich die Symptome der betroffenen Flugbegleiter und Passagiere einer Krankheit sind, die als „Gulf War Syndrome“ bekannt wurde. Sein inzwischen mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilm  erscheint jetzt als Sonderedition jeweils in einer englisch, deutsch und einer französische gesprochenen Fassung. Die deutsche Fassung wird von Tim van Beveren selbst gesprochen.

Die DVD enthält den 2 Stunden und 11 minütigen «Directors Cut» mit deutsch gesprochenem Kommentar und Untertiteln sowie weiteres Bonus Material in der ROM Sektion des Datenträgers, darunter aktuelle Fume Event Guides zur Unterstützung von Flugzeugbesatzungen und Passagieren bei Vorfällen mit kontaminierter Kabinenluft und Hinweisen für medizinisches Personal. Ebenso enthalten ist die 276 Seiten starke letzte wissenschaftliche Arbeit zum Thema des Professor. Dr. Chris Winder, dem «Entdecker» des «Aerotoxischen Syndroms» in den 90er Jahren, der im Mai 2014 verstorben ist. ​ ​

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Über frankenberger10

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