Kerosin Sicherheitshinweise

Armer Schwarzwald, erst werden Tonnen an Kerosin über Südwest-Deutschland abgelassen, dann bringt eine Unwetter-Superzelle zwei Jahre später einen Jahrhunderthagel mit über 10cm großen Hagelbällen.

Heiligs Blechle

Hier hat natürlich Nichts mit Garnichts zu tun. Zumal die 71 Tonnen Kerosin den Boden nur in geringen Mengen erreicht haben sollen, größtenteils „verdampft“ sind.
Sonst könnte man schon auf dumme Gedanken kommen, denn per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC), welche nun 500 Hektar Ackerboden verseuchen, sind auch im Kerosin enthalten, das ein gefährliches Kontaktgift ist. Das wissen Betroffene, die von einem Kerosinregen nach Fuel Dump erwischt wurden und sich anschließend im Krankenhaus wiederfanden.
Verseuchter Dünger soll ausgerechnet  die 2006 übernommenen Böden kontaminiert haben. Aktuell wurden gerade wieder 40 Tonnen Kerosin über dem Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz) abgelassen. Alles völlig harmlos? Denn andernfalls würden ja u.U. Schadenersatzansprüche drohen, das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Als Landwirt würde ich da jedoch einige Euro springen lassen, um den Boden ganz genau untersuchen zu lassen. Besonders auf überhöhte Aluminium- und Bariumkonzentrationen. Oder

Hydrazin

das man nicht nur in Kleinflugzeugen beimischt, sondern gerne auch dem Kerosin zur Leistungssteigerung bzw. Reichweitenoptimierung.

Dazu muss man dann aber ein passendes Labor finden. Bei bestimmten Untersuchungen sind die auffällig zurückhaltend und schmallippig geworden. Denn da kann man sich viel Ärger einhandeln. Wenn es um viel Geld geht, dann verstehen sie nicht nur in Malta keinen Spaß!
Bitter für Landwirt Huber. Denn die PFC in seinem Boden verjähren eben nicht, zerfallen erst bei über 1000 Grad.

„Man ist enttäuscht, dass hier einer was getan hat, das offensichtlich nicht richtig war und im Endeffekt auch keiner Strafe entgegensieht. Und wir, die nichts dazu beigetragen haben, die Leidtragenden sind.“


Aber: Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Wir alle atmen den Dreck ein, der im Falle der Flugzeugabgase aus mit Additiven aufgepeppten Kerosin besondere Schmankerln enthält.
Mit dem „Vorernte-Monitoring“ wollen die örtlichen Behörden verhindern, dass PFC belastete Nahrung in den Verkauf gelangt – und das Vertrauen der Verbraucher zurückgewinnen.
„Vorernte-Monitoring“ heißt im rabulistischen Nudging-Neusprech wohl: Rechtzeitig alles in die richtige Richtung drehen. Schadenersatz unter allen Umständen vermeiden. Kritiker dämonisieren und „ausschalten“! Von den Medien haben Betroffene wenig Hilfe zu erwarten, denn die würden sich ja niemals entblöden und lukrative Anzeigenaufträge aufs Spiel setzen?

Manchmal kann man gar nicht so viel kotzen, wie man eigentlich müsste! Alleine angesichts des Hasses, wenn man fordert: Roß und Reiter nennen!

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  1. In Mittelbaden sind zahlreiche Äcker mit Chemikalien verseucht – auch das Trinkwasser ist betroffen. Doch kaum jemand protestiert. Auch der Naturschutzbund ist ratlos und schweigt. Wie schädlich sind die Chemikalien für den Menschen? http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pfc-das-unbekannte-gift-pfc-das-unbekannte-gift.43414cc3-1a74-41fc-8775-9f3fe5467fc9.html

    #Kerosin ##Hydrazin #fueldump

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  2. Etwa vier Wochen lang sickerte Kerosin aus einer maroden Leitung an der Wesselinger Rheinland-Raffinerie von Shell in den Boden. Erst Anfang März wurde das Leck entdeckt. Doch bis dahin waren bereits mehr als eine Million Liter Kerosin ins Erdreich gelangt. Eine Fläche von 9400 Quadratmetern wurde durch den Flugzeugtreibstoff verseucht. – Quelle: http://www.ksta.de/thema/region/kerosinsee-wesseling ©2017

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