Wer die Küchenschlacht kennt, der kennt auch das geflügelte Wort „Die Ente ist weiter!„. Der Kabarettist Andreas Rebers hat einen genialen Text dazu geschrieben und die „Ente“ hat inzwischen Kultstatus.

Deutschlandweit gibt es seit Jahren „Entensammler“, besonders die kleinen Quietsche-Baby-Badeenten haben es nicht erst seit Loriot den Sammlern angetan.
Heute kann man bestimmte Dinge nur noch per „Satire“ an die Öffentlichkeit bringen. Aber selbst das ist in Deutschland schwierig. Zahlreiche Satiremagazine, wie etwa die TITANIC, wurden und werden mit Klagen überzogen, Ausgaben verboten. So müssen Satirezeitschriften vorab von Rechtsanwälten gecheckt werden, weil Deutschland keine Satire verträgt, Angst hat, dass durch die „Blume“ Dinge bekannt werden, die man lieber geheim halten möchte.

Wenn also ein Blogger (swastika-„ähnliche“ Symbole zeigt – und sei es aus historischen Dokumentationsgründen, oder „Zweifel“ an der jüngeren Geschichtsdarstellung Deutschlands äußert, dann gibt es natürlich Ärger. Es hagelt zuerst die bekannten Diffamierungsbeiträge in den bekannte Mietmaul – Medien und Hetzforen, oft wird man auch handgreiflich und gewalttätig gegen Andersdenkende und Satiriker.

Satire und Kabarett können auch tatsächlich gefährlich werden, wie ich bei Bekannten sehen musste. Diese nahmen an einer Kabarettveranstaltung im Rheinland teil, wurden von den Beiträgen bekannter Kabarettisten regelrecht radikalisiert und rufen heute auf der Straße Parolen! Dabei staunt man, wie der eine oder andere Kabarettist im TV auffällig weich gespült daher kommt, im Kabarett selbst aber hart Klartext spricht, gegen die wunderbare Kanzlerin spricht.

 

Nun sind auch besorgte und kritische Bürger in Deutschland nicht gerade als rebellisch bekannt. Anti-AKW und „autonome“ Hausbesetzerzeiten längst vorbei, die heutigen Bürger schauen lieber von zuhause an den Geräten zu.

Allerdings wird die Zahl derer immer größer, die spüren, dass sie einer genialen generellen (Medien)Ente aufsitzen. Der Begriff Zeitungsente ist ja bekannt, aber das reicht im Fall Deutschlands (BUND) nicht. Nudging, Psychologisch Operative Kommunikation, staatlich verbreitete Fakenews und mit Crisis Actors inszenierte False Flag Operationen überschwemmen scheinbar das Land.
Die neue Gesetzgebung ist raffiniert mit schwammigen Formulierungen durchwachsen, nach welchen jeder Richter per Admiralsrecht  nach Belieben verfahren kann. Im Falle Bayerns kann man ohne Begründung unbefristet eingesperrt werden – Gustl Mollath weiß ein Lied davon zu singen.

Aber was tun, wenn man als deutscher Wutbürger doch ein wenig seinen Unwillen ausdrücken möchte, oder wie Rüdiger Hoffmann, Informationen zur seltsamen staatsrechlichen Situation unter die Bürger bringen möchte. Nachdem er dafür in der Vergangenheit hart angegangen wurde, die ZDF-Anstalt jedoch als „Satire“ genau das Thema ansprechen durfte, wofür Xavier Naidoo den „Goldenen Aluhut“ bekam, tritt er nun auch als „Comedian mit Ente“ auf.

So wird die Ente still und leise zum Symbol der Kritik und des Widerstandes, in einem Land, in welchem die Mehrheit ja sehr zufrieden ist:

Man zeigt „Ente“!

Wer also im Auto oder auf der Fensterbank „Ente“ zeigt, der ist u.U. Teil der Entenrevolution – die reinen Sammler mal ausgeschlossen.

Wenn man also weiß, dass man im BUND am liebsten auch Satire und Teile des Kabaretts verbieten würde, besorgte Bürger entsorgen möchte und gewalttätig gegen Buchverlage und Buchhhändler vorgeht, welche die „falschen Bücher“ verlegen oder verkaufen, dann kann man darauf warten, dass es zu Gerichtsverfahren kommt mit der Begründung:

Rechtswidriges Zeigen der Ente in der Öffentlichkeit!

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