BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS

ERSTER WELTTAG DER ARMEN

33. Sonntag im Jahreskreis
19. November 2017

Liebt nicht mit Worten sondern in Taten

Die Armut sei in den letzten Jahren weltweit  stetig gesunken, wird speziell im deutschen TV und den Medien ständig verkündet. Die deutsche Berichterstattung unterscheidet sich dabei schon etwas von der internationalen Presse. Das muss man immer wieder feststellen. Dank Internet informieren sich viele Menschen lieber gleich bei ausländischen Medien, zumal die Zensur in Deutschland immer eigenartigere Formen annimmt, wenn man sieht, wie ehemalige Stasi IM’s eine neue Heimat als Meinungswächter gefunden haben. Ein Skandal!
Durch das neue NetzDG sind wir nicht mehr weit von der ehem. DDR entfernt, logisch, dass die IM’s schöne Einnahmequellen wittern und finden, zahlen doch alle möglichen Interessenverbände schöne Spenden, um ihre Sicht der Dinge als die allein seligmachende zu verkünden. Dass hier seltsame „Stiftungen“ per Steuergeld finanziert werden, geht selbst manchen Abgeordneten entschieden zu weit.
Nun kommt allerdings die Nachricht, dass der Hunger in der Welt wieder zunimmt. Da kommt der

Tag der Armen

den Papst Franziskus ins Leben gerufen hat, gerade recht. Gut, dass dieser an einem Sonntag stattfindet. Da besteht wenigstens in Deutschland nicht die Gefahr, dass man ausgerechnet an diesem Tag aus seiner Wohnung beräumt wird. Alleine in Berlin werden täglich mehr als drei Dutzend Wohnungen zwangsgeräumt. In Deutschland hat sich die Zahl der Räumungen in wenigen Jahren von 20000 auf über 70000 gesteigert.
Gerade bei diesen Leuten, die oft innerhalb weniger Minuten obdachlos auf der Straße sitzen, gibt es bei den deutschen Gutmenschen keine große Aufregung, wenig Mitgefühl.

So zählen die Behörden immer süffisant die Möglichkeiten auf, die Betroffene doch hätten und auch nach der Räumung noch haben. Allerdings weiß jeder, der die deutsche Bürokratie kennt, dass viele Regelungen nur auf dem Papier stehen, in der Praxis jedoch wertlos sind.
Aber bei der auffälligen Steigerung der Räumungen kann man heute nicht mehr so einfach lapidar von „Selbst schuld“ sprechen. Die hohen Mieten führen dazu, dass man sehr schnell in die Spirale des Abstiegs gerät.
2012 kamen aber auch rund 40.000 Immobilien unter den Hammer. Jobverlust, Scheidung, Todesfall – hinter jeder Zwangsversteigerung stecken traurige Schicksale. Und hier ist nicht das Prekariat betroffen, sondern Bürger der Mittel- und Oberschicht.

Bei Zahlungsverzug von Eigenheimbesitzern drehen die Banken ganz schnell den Geldhahn zu, denn hier winken schöne Gewinne, wenn man die Immobilie über Strohmänner für einen Apfel und Ei aufkaufen kann. Hierzu gab es ja bereits entsprechende Berichte, wie das lukrativ durchgezogen wird.
Jedenfalls ist das ein interessantes Phänomen, wie wir bei der deutschen Armut peinlich berührt wegsehen, bei der Migration aber Tausende sehr engagiert sind, auch finanziell. Allerdings gab es hier nun Ärger, weil eingegangene „Bürgschaften“ zu Mißverständnissen führten. Aktuell kritisieren viele der „Migrations-Paten“ Staat und Behörden erheblich, fühlen sich hinter die Fichte geführt.
Evtl. kann die Botschaft des Papstes zum Tag der Armen Trost und Hilfe spenden. die Sicht der Dinge wieder ein wenig gerade rücken.
Man hat heute nämlich den Verdacht, dass gewisse „Ungerechtigkeiten“ gewollt sind, um den Staat zu destabilisieren. Denn so paradox es klingen mag: gerade für den (tiefen) „Staat“ ist eine gewisse Destabilisierung profitabel. Achten sie einmal darauf!



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