Großfamilie
Jeder fünfte Deutsche hat heute Migrationshintergrund. Kommt der Familiennachzug im vermuteten Ausmaß, dann müssen wir bald den Tag der Vielheit feiern, angesichts der Nationalitäten fällt dann „deutsch“ weg. Diese Entwicklung zeichnet sich ab. Was das genau bedeutet oder an Veränderungen bringt, viele ahnen es, viele möchten es verhindern.
Angesichts des TdDE16 meinte die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth: „Ich hatte wirklich das Gefühl, dass der Schritt nicht mehr groß ist zu physischer Gewalt“.


Nun hat ja, die grüne Partei hat im Osten nicht mehr viel zu sagen. Aus Dunkeldeutschland, wie einige Poltiker Ostdeutschland süffisant nannten, ist nun AfD-Deutschland geworden, stärkste Partei in Sachsen! „Es gibt eine Anti-Gruppe, die an keinem Diskurs interessiert ist. Die Unerreichbar ist in ihrem Hass. Worauf eigentlich? Auf Muslime? Auf Merkel? Auf Deutschland? Oder am Ende doch nur auf sich selbst, weil sie die Welt nicht mehr versteht, in der sie lebt?“ – schrieb Wulf Schmiese vom ZDF im CICERO. Er wies darauf hin, dass Deutschlandhasser in Deutschland Tradition haben. „Deutschland verrecke“ schrie man schon viel früher. Brutale Straßenkämpfe spülten Strategen in die Politik, bis ganz nach oben, die heute „Angst vor physischer Gewalt haben“! Dabei ist das evtl. die Saat von Leuten wie Rio Reiser? „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ Und das machen sie bis heute, wenn man die Rigaer Straße in Berlin betrachtet oder die Vorgänge zum G20.

Aber wer lebt denn da in einer Filterbubble?

 

Die Mächtigen oder diejenigen, die pauschal als Mob und Pack tituliert werden?

Natürlich sind die Bürger in Ostdeutschland sauer. Abbau der Bürgerrechte, Zensur in den Social Media Foren – da findet man sich fast in alten DDR-Verhältnissen wieder. Dafür haben die Leute ein Gespür. Auch für die seltsamen Argumente, mit welchen man ihnen bis heute gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit vorenthält. Und siehe da, plötzlich gibt es eine wundersame Geldvermehrung und für hunderttausende Zuwanderer ist plötzlich Geld da?
Wie der Tag der komischen Einheit ausgeht, werden wir sehen. Jedenfalls würden nicht wenige „ihr Land“ wieder haben wollen, Ostdeutschland als eigenes Land sehen? So wie die Briten der EU  die rote Karte zeigten? Die EU, ein undurchschaubarer Moloch, wo demokratische Verhältnisse schon lange nicht mehr gelten? Sagen Kritiker!
Eigenständig möchten in Europa viele Regionen sein. Es sei nur an die Schotten erinnert oder an die Vorgänge aktuell in Katalonien. Aber selbst in Bayern hat man es schon oft durchgerechnet: Wäre Bayern wirklich ein eigener Staat, man könnte bestens leben.
Obwohl außerhalb der bayerischen Landesgrenzen gern verlacht, wäre eine Unabhängigkeit Bayerns von Historie, Territorium, Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft her gut vorstellbar. Bayern ist älter als Deutschland und hat eine über tausendjährige eigenstaatliche Tradition, die erst der angebliche Märchenkönig Ludwig II. vor knapp 150 Jahren aufgab. Bayern hat mit über 12 Millionen Einwohnern eine größere Bevölkerung als Österreich oder die Schweiz und ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen der Welt.
Aber das sind natürlich Wunschträume, für andere eher Albträume. Denn in Bayern wollen manche Franken schon lange ihr eigenes Bundesland haben, evtl. sogar mit Teilen Thüringens zusammen.
Aber sind es wirklich umsetzbare Vorstellungen. Europa, als Einheit oder als Konstrukt unabhängiger Nationalstaaten und Regionen?
Dabei darf man allerdings eines nicht vergessen: Internationale Konzerne, Multis und die großen Finanzstrategen sind heute übermächtig. Kein Nationalstaat könnte überleben, würden ihn die Finanzmärkte aufs Korn nehmen. Vieles deutet darauf hin, dass die staatliche Souveränität ihre besten Zeiten hinter sich hat.

Es gibt Hinweise aus Whistleblower-Kreisen, dass Deutschland unter Schröder mehrfach von den Finanzmärkten angegriffen wurde. So wurde Deutschland den „Finanzmärkten“ geöffnet, mit all den fatalen Folgen. Manch ein Nationalstaat würde den Kürzeren ziehen, wenn er sich den internationalen Grossbanken und Finanzoligarchen ernsthaft entgegenstellen würde.
Dabei spielt die Politik nur noch den Part der

«Société du spectacle»

Sie hat die Aufgabe der permanenten Kampagnenführung, der Empörungsbewirtschaftung, der Skandalinszenierung und einer ­hyperventilierenden Produktion von Scheinproblemen, um vom tatsächlichen Geschehen abzulenken – siehe den Dieselskandal. Politiker bekommen dazu professionelle Beratung und Unterstützung, um das liefern zu können, was die Lobby verlangt.
Die mächtigste Frau der Welt, angeblich Merkel, soll ein Privatvermögen von drei Millionen haben, die reichste Frau Deutschlands hat über 20 Milliarden! Noch Fragen?
„Lügenpresse“ – davon grölte vor Jahrzehnten bereits die linke APO, zündete den einen oder anderen BILD-VW-Lieferbully an! „Brand an die Wand“ riefen viele seinerzeit. Da ist „Merkel muss weg“ dagegen geradezu zurückhaltend.
Lammert nach dem TdDE16:

„Jeder, der an der Zukunft des eigenes Landes interessiert ist, muss wissen, dass er das Land nicht denen überlassen darf, von denen er sich ganz sicher nicht vertreten sehen möchte.“

Ein Jahr später haben sich die politischen Vorzeichen massiv verändert, die AfD mächtig Stimmen bei den anderen Parteien abgezogen. Schon deshalb steht der TdDE17 unter besonderen Vorzeichen. Mal sehen, ob die AfD letztlich auch nur mit Wasser kocht. Denn eines bleibt:

Geld regiert die Welt! Und ergo: Einer muss immer der Dumme sein!

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Über frankenberger10

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  1. https://www.wikiwand.com/de/Die_Gesellschaft_des_Spektakels

    „Ihre vulgarisierten Pseudofeste, Parodien des Dialogs und der Gabe, regen zwar zu einer wirtschaftlichen Mehrausgabe an, bringen aber nur die stets durch das Versprechen einer neuen Enttäuschung kompensierte Enttäuschung wieder.“

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  2. „Das ganze Leben der Gesellschaften, in welchen die modernen Produktionsbedingungen herrschen, erscheint als eine ungeheure Ansammlung von Spektakeln. Alles, was unmittelbar erlebt wurde, ist in eine Vorstellung entwichen.“

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  3. Der #tiefeStaat:

    „Die machthabende totalitäre ideologische Klasse ist die Macht einer verkehrten Welt: je stärker sie ist, um so mehr behauptet sie, dass sie nicht existiert, und ihre Gewalt dient ihr zunächst dazu, ihre Nichtexistenz zu behaupten.“

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