Dass die bereits vor gut acht Jahren online gegangene Plattform „Linksunten.Indymedia“ erst jetzt verboten wird, hängt möglicherweise damit zusammen, dass sich die Bundesregierung nach der Verabschiedung des „NetzDG“ gegen „Hate Speech“ und „Fake News“ in Sozialen Medien zunehmend der Frage ausgesetzt sah, warum dort offen zu Straftaten aufgerufen werden konnte, während man anderswo bloße Auszüge aus Polizeiberichten sperrte.
Bei den sog. #Reichsbürgern ist man da weniger zimperlich, zeigt gerne ein Bild des Wohnhauses mit Adresse und den Namen der Familie bis ins siebte Glied. Arbeitgeber und Inhalt der PC-Festplatte sind auch schnell veröffentlicht. So gesehen sind die linken Gewalttäter immer noch geschützt. Selbst hat man da jedoch keine Skrupel, bei „Familienfesten“ der Gegenseite auch gegen Kinder und Frauen vorzugehen, so dass man Polizeischutz anfordern muss.
Stigmatisierungs-Labels werden gerade aktuell gerne hergenommen, um unter dem Deckmäntelchen der „Anti-Hass-und-Hetze“-Kampagne tausende kritischen Bürger aus den Social Media – Foren zu verbannen. Eine regelrechte Säuberungswelle läuft da gerade vor der #BTW17, der unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ nicht gestört werden soll. Man wundert sich schon, wie schnell  hier „gesäubert“ wird, unter dem Gejohle linker Strategen, wenn es konservative Bürger trifft. Wie man ja auch gejohlt hat, als etwa in der Rigaer Straße in Berlin Gehwegplatten auf die Polizei geworfen wurden.
Foren zu gewalttätigen Ballerspielen oder offen satanistisch okkulte Foren, brauchen auf Facebook keine Löschung befürchten, auch die nicht, die gegen die „Richtigen“ hetzen! Wenn man wie „Linksunten.Indymedia“ zu Straftaten aufruft, dann fallen mir die begeisterten Postings dieser Strategen zum Honigmann ein. Der hatte „hakenkreuzähnliche“ Symbole auf seiner Seite und äußerte „Zweifel“ an der per Gesetz festgelegten deutschen Historie. Es reichen hier also „ähnliche“ und „Zweifel“, um Begeisterungsstürme bei den Undemokraten auszulösen und Strafverfolgung durch die Behörden.


Jedenfalls begeisterte auch die Kanzlerin mit überraschendem Fachwissen auf der #Gamescom. „Wer Spiele programmiere, könne auch für die Wirtschaft programmieren„, lobte die Kanzlerin. Diese Seite des Internet lieben Politiker regelrecht, denn wer seine Freizeit mit Ballerspielen verbringt, der denkt nicht über Politik nach und informiert sich schon mal gar nicht über aktuelle Ereignisse. Deshalb werben die Parteien gerade verstärkt um die jungen Leute, die übrigens in Scharen Facebook verlassen, weil dieses „uncool“ und fast „assi“ ist. Da sind die vielen Systemkritiker anders, denn die kleben wie die Fliegen an Zuckerbergs Zuckerwatte, möchten unbedingt per Facebook die NWO bekämpfen, selbst dann noch, wenn man unter #Shadowban steht, berauscht man sich an der möglichen „Reichweite“, die doch nur Illusion ist.
Schnell vergessen ist die heuchlerische Kritik an brutalen Ballerspielen und Ego-Shootern immer nach „Schulmassakern“ . Denn etliche US-Politiker sind in diesem Bereich finanziell engagiert und verdienen mit. Das kommt noch aus der Zeit, als das Militär erste Ballerszenarien eingesetzt hat, um Rekruten die „Schießhemmung“ zu nehmen.

America’s Army

ist so ein Online-Spiel im Stil eines typischen Taktik-Shooters mit Elementen des Ego-Shooters, das von der United States Army entwickelt und kostenlos publiziert wird (Freeware).
Die ursprünglichen Versionen wurden entwickelt vom MOVES Institute (Modeling Virtual Environments and Simulation Institute) der Naval Postgraduate School im Auftrag der United States Army. Finanziert wird das auf der Unreal Engine 2 basierende Spiel aus dem Staatshaushalt und ist im Jahr 2002 erstmals veröffentlicht worden.
Es handelt sich um das erste Computerspiel der US-Armee, das nicht zu Trainingszwecken, sondern ausschließlich zur Propaganda und Rekrutierung entwickelt wurde. Die US-Armee beabsichtigt junge, intelligente Menschen anzuwerben, die der modernen Kriegsführung gewachsen sind und die nötige Reaktionsschnelligkeit, vernetztes Denken und Technikaffinität mitbringen. Die erfolgreichsten Spieler des Spiels werden per E-Mail von Rekrutierungsangestellten des Heeres angeschrieben.

Kein Wunder, dass diese Spiele unter einem besonderen Schutz der Obrigkeit stehen, bis zum nächsten Schulmassaker wieder weinerliche scheinheilige Statements abgegeben werden.
Jedenfalls staunt man schon, wer in den Social Media Plattformen wegen Kleinigkeiten gelöscht wird, fast schon eine erdoganmäßige Säuberung, der eine oder andere wird auch bereits  „abgeholt“! Wie ein Hartz IV – Bezieher, der beim Laubfegen im Park abgeholt wurde, weil er seinen Frust ausgerechnet im Web abgelassen hatte. Aber auch als Lehrling sollte man vorsichtig sein, was man im Web so postet. Da ist die Lehrstelle schnell weg, unter ausdrücklichem Beifall der Gewerkschaften. Denn auch der FB-Post, dass man eine Politikern nicht mag und das dann in etwas drastischen Worten kundtut, bringt 3500 Euro Strafe, was eine gewisse Süffisanz hat, wenn die Klagende früher im Umfeld von „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ unterwegs war.


Jedenfalls können einige auffällig offen im Web hetzen und stigmatisieren. Das geht harmlos los, mit Verleihung von einem „Aluhut“.
Beim „Goldenen Aluhut“ kennt man immerhin die Betreiberin, weshalb der Studentenulk jedoch „gemeinnützig“ anerkannt ist, das weiß der Wind.
PSIRAM hetzt anonym, Sonnenstaatland ist eine mehr als eigenartige Veranstaltung, Demokraten sind es jedenfalls nicht.


Dass die Hetze schlimme Folgen annehmen kann, wissen etwa Umweltschützer, die sich mit heiklen Themen beschäftigen. Da ist man schnell einmal „Nazi“ und es wird das Häuschen abgefackelt, bis hin zum Mordversuch.
Solche Stigmatisierungs-Labels werden dann wieder hergenommen, um unter dem Deckmäntelchen der „Anti-Hass-und-Hetze“-Kampagne gleich die kritischen Bürger mit aus den Social Media – Foren zu verbannen. Eine regelrechte Säuberungswelle läuft da gerade vor der #BTW17, die unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ nicht gestört werden soll.

Danke für ihre Unterstützung mit einem Solidaritätsobolus.

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Über frankenberger10

Haftungsausschluß / Disclaimer: „ICH BEHALTE MIR ALLE RECHTE VOR UNTER UCC 1-308 WITHOUT PREJUDICE , OHNE IRGENDWELCHE NACHTEILE.“ Typisch für dieses Land wurde gerichtlich entschieden, daß man durch die Anbringung eines Verweises die Inhalte der verwiesenen Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Dieses Anspruch möchten wir selbstredend hiermit erfüllen und erklären feierlich, dass wir uns von allem, worauf wir verweisen, distanzieren (Hier liegt ja der tiefe Sinn von Verweisen – Vorsicht – Ironie.) Für alle Verweise und Verlinkungen auf unserer Webseite inklusive aller Unterseiten gilt, daß wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung oder die Inhalte der verwiesenen Seiten haben, dafür weder haften noch irgendeine Verantwortung übernehmen können. Sie müssen schon selbst die Verantwortung für Ihren Zeigefinger auf der linken Maustaste übernehmen und natürlich für alles, was Sie dann Schlimmes lesen könnten, was bei unseren Verlinkungen mit Sicherheit nicht der political correctness entspricht. Eventuelle Unpässlichkeiten die durch die Benutzung dieser Datenstraßen beim Auswuchten Ihrer Gehirnwindungen auftreten könnten, bitten wir also tapfer zu tragen oder bei Ihrem Psychiater, sollten Sie diesen haben, zur Sprache zu bringen.

Eine Antwort »

  1. Shoot to thrill

    Fran Molloy
    November 22, 2007

    Full Spectrum Warrior

    Fran Molloy looks at the disturbing link between gaming and the military in its efforts to lure Generation Y.

    http://www.smh.com.au/news/articles/shoot-to-thrill/2007/11/21/1195321793613.html

    Schnell vergessen ist die heuchlerische Kritik an brutalen Ballerspielen und Ego-Shootern immer nach „Schulmassakern“ . Denn etliche US-Politiker sind in diesem Bereich finanziell engagiert und verdienen mit. Das kommt noch aus der Zeit, als das Militär erste Ballerszenarien eingesetzt hat, um Rekruten die „Schießhemmung“ zu nehmen.
    https://www.wikiwand.com/de/America’s_Army

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