Probleme gibt es noch immer beim A320neo, dem wichtigsten Modell bei Airbus: 200 Maschinen sollten im laufenden Jahr ausgeliefert werden. Das wird womöglich nicht gelingen. Die Hauptschuld sieht man bei dem US-Triebwerkshersteller Pratt & Whitney. Der müsse sich mehr anstrengen, um die Triebwerksmängel zu beheben. „Pratt & Whitney hat zwar Lösungen zur Behebung einiger Mängel bereitgestellt, die im Regelbetrieb aber noch nicht zuverlässig greifen“, erklärte der Konzern.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/flugzeuge-a-geraet-zum-trauerspiel-fuer-airbus-1.3605569


Die PW1100G-Triebwerke von Pratt & Whitney müssen zuerst zwischen zwei und sechs Minuten im Leerlauf gelassen werden, bevor sie genug Schub entwickeln, damit das Flugzeug von alleine rollen kann. Das verlängert die Umlaufzeit eines Flugzeugs am Boden und erhöht die Lärmbelastung und ist ein Umweltgau!
Von fünf an die Airline Spirit ausgelieferten Maschinen setzt die US-Billigflugline laut Branchenportal Aero derzeit mindestens drei nicht ein. Dem Bericht nach soll es Warnanzeigen über Metallspäne im Ölkreislauf des Triebwerkes geben. Auch die indische Billigfluglinie Indigo habe ähnliche Probleme und lasse ihre Piloten demnach auf maximal 30.000 Fuß (9144 Meter) fliegen – obwohl das den Treibstoffbedarf und damit die Kosten nach oben treibt.
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article210225085/Triebwerk-fuer-A320neo-macht-erneut-Probleme.html

Und jetzt steht auch noch drohend #Kerosingate am Himmel. Denn so wie den Turbinenbauern und Fluggesellschaften „Metallspäne“ im Ölkreislauf Sorgen machen, so machen Umweltschützern die zahlreichen Schadstoffe im Flugzeugabgas Kummer, dazu der Verdacht, dass die verblasenen Nanopartikel, sog. #Nanowhisker, für viele „neue Volkskrankheiten“ mit verantwortlich sein könnten. Bedenkt man den durch den #Dieselskandal angerichteten Schaden, dann könnte ein #Kerosinskandal alle Dimensionen sprengen.
Leider hängt unser Wohlstand heute an gewissen Schlüsselindustrien, Auto- Flugzeug und Schiffsbau ganz weit vorne. So ist das Thema #Kerosingate heiß, sehr heiß. Daran will sich niemand die Finger verbrennen. Die Frage ist hier: Welchen Kollateralschaden nehmen wir für unseren Lebensstil in Kauf. Denken wir an die Fahrverbote der zurückliegenden Monate, etwa in Stuttgart. Dort wurde Anzeige gegen Fritz Kuhn erstattet, dem man Untätigkeit vorwarf, andererseits haben die Autofahrer das Fahrverbot oft ignoriert, zumal für viele das Fahrzeuge sehr wichtig ist und die öffentlichen Verkehrsmittel nur unzureichend zur Verfügung stehen. Wer Waren transportieren muss, kann  schlecht auf den Bus umsteigen.
Wie gesagt, was nehmen wir in Kauf? Die Frage ist dann schnell beantwortet, wenn man selbst oder die eigenen Kinder an einer durch Schadstoffe verursachten Krankheit erkranken. Still und leise sterben in Deutschland jedes Jahr fast 50 000 Menschen vorzeitig an verseuchter Luft. Wären das Terroropfer, wäre bereits die Hölle los!

Aber so?

Ab wie vielen Toten will man umdenken?

Immerhin kündigen jetzt mache Länder an, in den nächsten 10 bis 15 Jahren die Verbrennungsmotore einzuschränken bzw. ganz zu verbieten. Die Innenstädte sollen bereits vorher dem allgemeinen Autoverkehr entzogen werden. Beim Autoantrieb gibt es immerhin Alternativen, die sich beim Flug- und Schiffsverkehr zwar andeuten, was aber noch Jahrzehnte dauern kann.


Wie schwer man sich generell tut, das zeigt das Problem der „giftigen Kabinenluft“, dem sog. #FumeEvent. Hier können Flugpassagiere und Bordpersonal schwer erkranken. Erkranktes Personal bekam sogar eine „Berufskrankheit“ durch #FumeEvent anerkannt. Hier wurde über viele Jahre gemauert und vertuscht, auch durch die Medien, bis heute ist das Problem nur bei einzelnen neueren Flugzeugtypen gelöst, denn die Umstellung würde Milliarden verschlingen. So setzt man die Passagiere und Piloten wohl noch viele Jahre diesem Risiko aus, obwohl es einige Beinaheabstürze gab, durch besinnungslose Piloten, was dann auch den Bundestag beschäftigte. Die Bundestagssitzung dazu wurde von den Lobbyabgeordneten in eine Art Klamauk umgewandelt. Eine schlimme Stunde und weiterer Tiefpunkt der deutschen Politik, die mit dem Dieselskandal einen traurigen Rekord zeigt. Orchestriert durch schwache Minister.

Gut, dass die deutsche Bevölkerung fast schon in einem hypnotischen Zustand ist und laut Glücksatlas so glücklich und zufrieden wie nie. Das wird uns bis zur Wahl fast täglich aufs Brot geschmiert werden: Wie toll bei uns alles ist, wie beliebt die Kanzlerin, die von ihren „Kaffeetanten Mohn und Springer“ in einen regelrechten Höhenflug hineingeschrieben wird.
Dieser Höhenflug könnte durch einen Kerosinskandal gestoppt werden. Vorsichtshalber hat man alle, die da den Finger in die Wunde legen, also unbescholtene mutige Umweltschützer, in die Nähe von Terroristen gerückt. Eigentlich unglaublich, aber hier geht es um sehr viel Geld und tatsächlich um den Wohlstand Deutschlands und Europas. Wenn sie als Whistleblower Geheimnisse verpfeifen, die Staatsinteresse berühren, dann werden sie hart bestraft, selbst wenn es um Straftaten geht.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/bundesregierung-whistleblower-enthuellung
Jedenfalls sollten die Menschen wissen, dass jeder Ticketpreis noch weitere versteckte Kosten hat, die wir alle irgendwann vorgelegt bekommen: einerseits durch Umweltschäden und Naturkatastrophen, andererseits durch bestimmte Erkrankungen.
http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/umweltbundesamt-mahnt-zum-verzicht-auf-flugreisen-14322839.html

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