Aus dem digitalen Sumpf sind in den letzten Jahren unzählige Gruppen und Foren entsprungen, die sich den Kampf gegen Hass und Hetze auf die Fahnen geschrieben haben.
Hat man sich die Finanzierung dazu etwas näher angesehen, waren erste Zweifel angebracht, dazu der offene Einsatz ehemaliger Stasi-Agenten mehr als verwirrend!

Eine lobbybait Inszenierung?

Wie befürchtet, sind viele dieser Gruppen nicht zimperlich, selbst Hass und Hetze zu verbreiten. Schnell kommen sie mit Begriffen wie „Mob, Pack und Schande“ daher!

Ökologische Bürgerwehr?

Aktuell sehen wir viele neue Initiativen auftauchen, die sich um die „Sauberkeit“ ihrer Städte Sorgen machen, wobei Ruhe, Ordnung und Sauberkeit auch in Deutschland nicht mehr den Stellenwert haben, wie ehedem, so wie wir auch kein Land der Dichter und Denker mehr sind. (nie waren)
Rasen betretenWer in seinem Leben ein wenig umher gereist ist, wird wissen, dass viele Nationalitäten ohnehin ein völlig anderes Sauberkeitsverständnis haben als etwa Nordeuropäer.
Jedenfalls sind die „Rasen betreten verboten“ Zeiten vorbei, dafür holt man aus der Hasenheide in Berlin nach einem Wochenende hunderte Container voller Müll heraus, die unvermeidlichen Spritzen und Sex-Utensilien eingeschlossen.
Alleine das Osterwochende beschert den Berliner Parks und Grünanlagen bis zu hundert Tonnen Müll, der Berliner Tiergarten bringt es auf bis zu 20 Tonnen, die Hinterlassenschaften der Stricherszene eingeschlossen!

An wichtigen Touristenpunkten wird der Dreck in Windeseile entfernt, während in anderen Bezirken 1-Euro-Jobber eher lustlos im Müll stochern. Denn die großen Müllberge nur eines Feiertagswochendes zu entsorgen ist teuer – sehr teuer. Ein Wochenende kostet den Bezirk Mitte bis zu 20000 Euro Reinigungskosten, der Tiergarten kostete 2009 bereits 12000 Euro pro WE.
Nun kommen also besorgte Berliner und räumen den Unbesorgten hinterher. No-Go-Viertel meidet man besser, wie auch jene Bereiche, die sich die Drogendealer als Gewerbegebiet ausbedingen.
Vor fast dreißig Jahren habe ich mit einer Bürgerinitiative noch versucht, am Kotti gegenzusteuern mit Bepflanzung und Kinderbauernhof bzw. einer Kleintierausstellung mit Streichelzoo. Der RBB hatte damals „keine Zeit“ für eine Berichterstattung, so dass man heute ohnehin an eine völlig andere Zeit denkt, obwohl sie nur dreißig Jahre zurück liegt.

Auch damals fand man in den Treppenhäusern schon Drogentote, bei einer gewalttätigen Demo wurde ein Lehrer vermutlich von „Grauen Wölfen“ erstochen. Im Kulturzentrum des Neuen Kreuzberger Zentrum ging eine Bombe hoch usw.
Wenn also nun in Berlin einige Initiativen presseträchtig „sauber“ machen, dann sollte man nicht vergessen, dass auch der Berliner ein gewisses „urbanes Milljöh“ liebt, es sollte also nicht ZU sauber sein.

Das Drogenmillieu gehört für den Berliner Bürger mit Kindern allerdings nicht dazu. So suchen viele Berliner eine neue Wohnung, weil ihr Lebensumfeld „heikel“ geworden ist, auf Spielplätzen gedealt wird. So können dann die Dealer aus den Unterkünften in die freien Wohnungen nachrücken – Miete wird vom Steuerzahler übernommen, während die „Deals“ steuerfrei über die Bühne gehen!
Für die weg ziehenden Mieter ist es jedoch nicht so einfach, eine neue Bleibe in einem sauberen Bezirk zu finden, denn manche Bezirke werden dadurch „sauber“ gehalten, dass man die Mieten für die „Unsauberen“ unerschwinglich macht und gewisse Einrichtungen dort nicht möglich wären!
Unterdessen lässt sich die politische Elite Berlins feiern, für 100 Tage erfolgreiche Arbeit. Da begreift man dann, was eine „Selbstbestätigung-Filterbubble“ wirklich ist! Aber das stand bereits im #BER Bericht: Die Verantwortlichen haben realitätsfern gehandelt!

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Über frankenberger10

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