Zu den 250 000 TTIP Demonstranten in Berlin 2015 schrieb der Spiegel in einer „Polemik„:

Doch bei den TTIP-Protesten sind die Rechten nicht Mitläufer, sondern heimliche Anführer. Die Geisteshaltung vieler Anti-TTIP-Aktivisten ist im Kern eine dumpf nationalistische. Offene Grenzen sind ihnen einen Gräuel, ob es nun um Menschen oder um Handelsbeziehungen geht.

Bei der Berichterstattung des Spiegel und anderer Magazine und Zeitungen, kann man die Zielrichtung immer schön vorher ablesen, wenn man sich ansieht, wer gerade die meisten Anzeigen schaltet. Bis zu 75% Anzeigenanteil gewährleisten den „Qualitätsjournalismus“, trotzdem bricht die Leserschaft weg.

Die Deutschen wurden nach dem Krieg entpolitisiert, die breite Masse ist heute viel zu träge,  um auf die Straße zu gehen, braucht immer jemand, der im Hintergrund die Fäden zieht und bezahlte Aktivisten, die dann auf der Straße entsprechende Aktivitäten zeigen. Einen Höhepunkt solchen Treibens hat man bei der NPD gesehen, wo das erste Verbotsverfahren an den vielen V-Leuten scheiterte, die teilweise auffällig aktiv waren.

Aber wer zieht bei den erwarteten 50000 „Gegendemonstranten“ die Fäden. Erstaunt liest man auf den entsprechenden Foren, dass gegen die Afd Hass, Hetze und „Aktionen“ ausdrücklich erlaubt seien.

Während der Hinweis auf geltende Grenzsicherungsgesetze zwar ein bundesweites AfD-Bashing auslöste, trieb dies keine 50000 auf die Straße. Wenn heute an jedem Weihnachtsmarkt bewaffnete Polizei steht, größere Veranstaltungen mit „Sicherheitszonen eingegrenzt“ werden, sich die Landesgrenze auf viele kleine Grenzen im Inland erweitert hat, dann ist das für die 50000 keine Reaktion wert. Hier lächelt man zufrieden. Eine unbekannte Zahl bestens ausgebildeter Kämpfer und Gefährder beunruhigen diese von wem auch immer gesteuerten Gegendemonstranten nicht? Dies könnte ein böses Erwachen geben, denn deren „Steuermänner“ haben ganz andere Ziele als der eine oder andere eingebildetete Bewahrer der Demokratie, der locker auch einmal zu antidemokratischen Aktionen greift bzw. sich dazu verführen lässt.

Wer immer sich zu Gewalttaten verführen lässt, sollte daran denken, dass er jenen in die Hände spielt, die gerne einen Ausnahmezustand bzw. sogar Notstand auch in Deutschland haben möchten. Kleiner Tipp: Das sind die eigentlichen Demokratiefeinde!

So sollte man Demonstranten, die Straftaten begehen, die Sturmmaske herunter ziehen und mal ganz genau hinsehen, wer diese Leute wirklich sind und womit sie ihren Lebensunterhalt verdienen.

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Über frankenberger10

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Eine Antwort »

  1. Gerade noch hat man den Undemokraten Erdokahn angeprangert, da bläst man gegen die #Afd zum undemokratischen Halali, die ja hier eine ähnliche Funktion hat, wie die #Gülenbewegung in Erdoganien.
    Hass und Hetze, sowie „Aktionen“ seien hier ausdrücklich erlaubt, liest der erstaunte neutrale Beobachter auf den Foren der Möchtegern-Demokratiewächter, deren Finanzierung man endlich offen legen sollte.

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