Flugstreik 10.3. Berlin

Tausende Tonnen Kerosin

werden in der Berliner Luft verblasen, die Schadstoffe atmen wir früher oder später ein – oder viele Kilometer weiter, wenn sie vom Wind erstaunlich weit weg getragen werden. Dafür bekommen wir Abgase von anderen Umweltverschmutzern zu geblasen – auch in die Umweltzonen hinein.

Die Engländer, die ja selbst große Luftverpester sind, haben sich neulich erst beschwert, dass die besonders verdreckte Luft doch wohl vom Kontinent herübergetragen wird!

Wie auch immer. Zum Pilotenstreik ist uns in der Redaktion sofort der

Abschlussbereicht zum BER

eingefallen, mit all seinen scharfen Ergebnissen und Vorwürfen, wie Kumpanei, Unvermögen und Realitätsverlust der Beteiligten. Also mit anderen Worten, die Elite und die Bevölkerung passen gut zusammen, sind doch beide in einer ständigen Partylaune.  Der Berliner schaut angeballert (oder angekifft) zum Himmel: Schöne bunte Wolken, und schau mal die vielen harmlosen Kondensstreifen – wie wunderschön!

natural

Egal, für was man die vielen Streifen am Berliner Himmel hält: Der eine oder andere Fluggast wird heute mit erheblichen Verspätungen zu kämpfen haben – aber als kleiner Trost für Freunde der Berliner Party-Bevölkerung:

Sie bekommen heute einige Minuten Lebenszeit geschenkt.

Wie viele Schadstoffe wir heute weniger einatmen, das wird exakt nicht genau zu berechnen sein – aber bei uns über Strahlau, wo die anfliegenden Billigairlines kilometerlange Abgasstreifen hinterlassen, da sind es sicher ein paar Minuten. Allerdings nützt mir das nicht viel, denn so wie man bei großen Projekten von Unfähigkeit spricht, so hat man meinen Kiez nun vom Verkehr  her versaubeutelt: die wenigen Parkplätze nochmal verringert und den Verkehr in unserer Nebenstraße durch eigenartige Verkehrsführung  verdreifacht. So verlieren wir die geschenkte Lebenszeit in der Viktoriastadt wieder mit einem FaktorX!

Zu früh gefreut: Berlin bleibt halt doch Berlin!

Haste mal ne Mark ey? Iss fürn juten Swegg! Ne? Watn? Warum nich? Aber selber teure Klamotten trajen, wa!

Und so verbleiben wir, mit freundlichen Grüßen – und immer daran denken:

Wer krank wird – selber schuld!

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Über frankenberger10

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