Das ist Shock and Awe vom Feinsten,

was uns in letzter Zeit präsentiert wird. Da bekommen auch schläfrig träge Zeitgenossen langsam Schiss:

Mei Seidla und mei Brodworschd schmeggen mer fei nimmer!


Das sagte selbst der Friseur in einer kleinen oberfränkischen Stadt neulich angstvoll. Dabei ist der bei Klatsch und Tratsch zwar gut dabei, aber diese Informationen hat er gar nicht:

In Berlin spielt man mitten in der Hauptstadt mit Killerviren herum und die Amis verwenden schon mal lebende Anthrax  Viren bei Manövern. Bei solch einer Lappalie kann man sich doch mal vertun?

Die Bundesregierung nahm es zur Kenntnis, machen kann sie nicht viel, weil man offensichtlich nicht Herr/in im eigenen Haus ist, dieses  nicht wirklich im Griff hat, wie die Kanzlerin beim BND-Ausschuss zu erkennen gab, wo sie sich aus Versehen mit ihrem Mädchennamen vorstellte.


Wenn also die Warnungen vor einem möglichen Giftanschlag durch Terroristen wahr werden würden, dann stände ich als einfacher Bürger mehr als dumm da, denn man muss einfach glauben, was die Strategen erzählen, alles hoch geheim. Nach Tschernobyl waren die deutschen Behörden diejenigen, die am längsten dazu gemauert und banalisiert hatten. Man kommt sich mittlerweile vor, wie in einer Geheimräterepublik, wenn man die vielen gesperrten und geschwärzten Akten sieht. Für Deutschland sollen tausende Internet URLs gesperrt sein, fast wie in China.


Da wäre aber was los, wenn die Leute wüssten, was los ist – fast schon ein geflügeltes Wort in Deutschland. Zum Glück sind die Deutschen nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Aber wenn das Seidla und die Brodworschd nicht mehr schmecken, könnte es brenzlig werden. Vorsichtshalber hat man die Bundeswehr für den Einsatz im Inneren freigeschaltet und die relativ unbekannte EUROGENDFOR stände auch noch bereit, falls der deutsche Michel in größerer Zahl zum Wutbürger werden würde, was bei jungen Micheln und Michelinnen nicht zu befürchten ist, weil deren Gehirn über Jahre mit Aflatoxine plus 3-Monochlorpropandiol-Ester (3-MCPD-Ester) und Glycidyl-Ester aufgeweicht wurde – sagen die Verschwörungstheoretiker – und Warentester.


So weiß der Bürger wenig bis nichts, über das

„Forschen“ mit Stoffen, die eigentlich verboten sind.

Die Mittel für die Erforschung des Kriegs mit Genen und Mikroben sind trotz eines fast weltweit geltenden B-Waffenverbotsabkommens seit 1978 in den USA um über 500% gestiegen; in der Bundesrepublik wurden seitdem die Ausgaben nahezu vervierfacht. Die Bundesregierung und die beteiligten Wehrmediziner haben es bislang verstanden, über die B-Waffenforschung einen Schleier der Geheimhaltung zu legen. Durch die strenge Geheimhaltung ist unabhängige Recherche  unmöglich, selbst Minister wissen tatsächlich nichts, damit diese sich im Schadenfalls hinstellen können und im Zuge der

Plausible Denialbility

„nichts wissen“ – siehe zahlreiche Bundespressekonferenzen im Tal der „Ahnungslosen“.
Die wehrmedizinische Forschung wird – wie es die Bundesregierung darstellt – „überwiegend als Vertragsforschung von Wissenschaftlern der Hochschulen und anderer ziviler Institutionen durchgeführt. Daneben werden im Rahmen der sogenannten Sonderforschung in eigenen Forschungseinrichtungen wehrmedizinische Forschungsvorhaben bearbeitet.“

Da wird es dann schnell klar, weshalb manche Institute nur so im Geld schwimmen und manche Forschungsgemeinschaften viele Milliarden verforschen können – zwar tausende Aufsätze schreiben (überwiegend außerhalb von Deutschland veröffentlicht) – aber der rechte Nutzen für all die vielen Forschungsmilliarden will sich nicht so recht erschließen.

Ok, alleine die Helmholtz-Gemeinschaft hat weit über 100 „Ausgründungen“ aus ihren Forschungen heraus – das ist doch schön – für die!
Ob manch ein Forscher nicht tatsächlich eher ein Ausführender denn ein Forschender ist, das wird schon lange vermutet. Viele werden tatsächlich glauben, Gutes zu tun, evtl. das Klima zu retten (indem man die Luft mit Chemikalien und Nanopartikeln verseucht), so, wie die Zahnärzte bis heute das Amalgam verteidigen und außerdem „habe man nichts Besseres zur Verfügung“ gehabt. Da springt auch gerne die Justiz zur Seite und bezeichnet tausende Erkrankte als Menschen mit einem „hohen Einbildungsfaktor“ – denn immerhin: Hurra, sie, die Amalgamopfer, leben doch noch! So what?
Für das BMVg auf dem Sektor Wehrmedizin haben nicht nur das Frankfurter Battelle Institut für Landarbeit und Landtechnik, die Bayerische Impfanstalt, das Max-Planck-Institut für Landarbeit und Landtechnik, die Deutsche Sporthochschule etc. gearbeitet, sondern fünfzig Universitätsinstitute an den Universitäten und Hochschulen in Bonn, Gießen, München, Heidelberg, Hohenheim, Tübingen, Mainz, Kiel, Hannover, Essen, Ulm, Würzburg, Freiburg, Düsseldorf u.a.

Für das BMVg forschten sogar so friedlich klingende Anstalten wie die Bundesanstalten für Fleischforschung in Kulmbach und die für Milchforschung in Kiel. Für diese gelungene Symbiose von Forschung, Lehre und Praxis wurde der Begriff „Deutsches Fleischzentrum“ in Kulmbach geprägt. Günstig für die Arbeit der Bundesanstalt ist außerdem die nur 20 km entfernte, 1975 gegründete Universität Bayreuth mit ihren naturwissenschaftlichen Fachbereichen.

Bereis zum Jahreswechsel 1987/88 liefen wenigstens 150 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Wehrmedizin. Die geheim eingestufte Liste umfasst die Vorhaben „Prophylaktika gegen Clostridientoxine“, „Früherkennung hochmolekularer Toxinkampfstoffe“, „Immunisierung mit Clostridien-Toxoiden über den Respirationstrakt“, „Untersuchungen über die Tenazität von luftgetragenen Mikroorganismen… um Aussagen zu bekommen über die Persistenz von infektiösen Erregern in der Luft nach aerogener Ausbringung“, „Untersuchungen zum Schnellnachweis von kombinierten Toxinkampfstoffen“, „Entwicklung einer Therapie gegen Vergiftungen durch neuartige Kampfstoffe“ und viele andere.

„Die Unsichtbaren – Krieg mit den Genen und Mikroben“

– so schrieb Manuel Kiper bereits 1988 in seinem Werk dazu. Das ist fast dreißig Jahre her. Der aktuelle Stand der Dinge ist wie gesagt mehr als brisant, wie sich jeder vorstellen kann. Gerade in Deutschland, das, oh Wunder, auch hier die Gichtfinger im Spiel hat. Seit Jahrzehnten! In Australien wurden aktuell bei einem Gewitter „Pilze und Sporen“ zum Erdboden verfrachet, wo prompt Tausende erkrankten und viele verstarben. BIO kann auch gefährlich sein!
Zur Veranschaulichung sei hier das Beispiel von Prof. Lothar Leistner angeführt, der mit 750 Veröffentlichungen auf seinem Gebiet als Kapazität zu gelten hat. Prof. Leistner arbeitete ganz unmilitaristisch an der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach/Bayern. Er ist Leiter des dortigen Instituts für Mikrobiologie, Toxikologie und Histologie. In dieser Funktion wird er des öfteren für das Verteidigungsministerium tätig. Sein Spezialthema sind Toxine, insbesondere Mykotoxine. Dies sind Pilzgifte, die nicht erst seit dem Wirbel um den »gelben Regen« besondere militärische Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.

Im Zwischenbericht zu seinem Forschungsvorhaben „Untersuchungen zur Verbesserung des Nachweises neurotoxischer Mykotoxine“, dem Forschungsvorhaben des BMVg unter der Projektnummer InSan I-1476-V-4378, heißt es: „ Von den 30 neurotoxischen Mykotoxinen stehen uns bisher 12 Toxine mit geringen Substanzmengen zur Verfügung. Die Herstellung von 4 dieser Mykotoxine ist in unserem Laboratorium möglich; die von uns entwickelten Produktionsverfahren werden mitgeteilt. Die Herstellung von weiteren 6 neurotoxischen Mykotoxinen erscheint in unserem Laboratorium prinzipiell möglich und wurde vorbereitet… Die Untersuchung der Kombinationswirkung – die erhebliche Toxinmengen erfordert – konnte bisher nur bei T-2 Toxin, in der Kombination mit Aflatoxin B1, Ochratoxin A und Patulin, untersucht werden …

„Es zeigt sich, dass die Kombination T-2 Toxin oder Ochratoxin bei Eintagsküken einwandfrei synergistisch (potenzierend) wirkt, während bei den anderen biologischen Systemen die geprüften Kombinationen eine additive Toxizität ergaben“


Mit was da gearbeitet wird, veröffentlichte Kiper vor vielen Jahren:


Die 150er Liste des BMVg weist eine Fülle von clostridialen Toxinprojekten auf. Eines dieser Projekte, bei dem das Tetanustoxingen in Darmbakterien kloniert wurde, wird in Gießen von Prof. Habermann abgewickelt, angeblich im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Der Bundesminister weiß davon nur gar nichts, wie er auf Anfrage mitteilte. Das Projekt läuft nämlich über eine Waschanlage im Bundeshaushalt und wird dem Zivilschutz zugeschlagen. Prof. Habermann, als Leiter der Schutzkommission beim Bundesamt für Zivilschutz, wäscht sich seine Hände in ziviler Unschuld. Die Gesundheitssicherstellung für den Krieg soll denn auch per Gesetz schon seit Jahren betrieben werden. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Militärforschungen nicht als solche gekennzeichnet, sondern zivil getarnt werden. Das BMVg profitiert im Stillen von Prof. Habermanns Faible für „die giftigsten aller Gifte“ und von seinem Engagement im Zivilschutz.


Aber auch die Grünen protestierten vor Jahrzehnten vehement gegen die Einrichtung von Hochsicherheitslaboren, für die aber offensichtlich bis heute (siehe das Labor im Wedding-Berlin) immer gute Argumente gefunden werden:


Man brauche diese


– zur Erkennung und Identifizierung von B-Kampfstoffen…

– zur technischen Schutzausrüstung für Truppe und Meßgruppen…

– zur Entseuchung und Entgiftung von Wehrmaterial..“


und dazu müsse man mit


– mit höheren Konzentrationen von nicht-bedrohungsrelevanten Mikroorganismen und Erregern

– mit keimhaltigen Aerosolen

– sowie mit bedrohungsrelevanten Keimen


arbeiten.


Alle Anfragen zu Hochsicherheitslaboren werden seit Jahrzehnten abgeblockt und heruntergespielt. Zu Recht, wenn nun Terroristen mit ins Spiel kommen, die vorerst noch mit LKWs in Weihnachtsmärkte fahren. Gut, dass der LKW nur Stahl geladen hatte und keine toxisch modifizierten Aerosole, die man ja auch ganz leicht per Drohne verteilen könnte.


Ein Vögelein zwitscherte dazu:

„Auf dem wehrmedizinischen Sektor forscht die ganze NATO. Da gibt es nirgends die geringste Einschränkung. Wie bei der Industrie gibt es aber eine gewisse Einschränkung. Wenn man nämlich erkennt, dass etwas zu einem Patent werden wird, dann wird man nicht gleich publizieren, sondern es erst zum Patentamt tragen. Das ist die einzige Einschränkung; aber die ist nicht größer als bei der Industrie“.

Kann man glauben – oder auch nicht.

Erinnern wir uns an Augsburg 2014: Wegen des Milzbrand-Verdachts wurde vor dem Verzehr von in Stadt und Landkreis Augsburg verkauften Würsten gewarnt. Das Fleisch dieser Würste und des Corned Beefs stammt möglicherweise aus demselben polnischen Betrieb, in dem im September Milzbrand festgestellt worden war.
Von Kulmbach nach Augsburg sind es immerhin 260 km – so weit werden Milzbranderreger ja nicht fliegen, gut, wenn man es immer noch auf die Polen schieben kann.

Die US-Army ist auch seit 1998 dort weg. Das Areal der früheren Sheridan-Kaserne trägt nun den Namen Sheridan Park und ist ausgelegt für 35 ha Gewerbe- und Mischgebiet und 19 ha Wohngebiet. Man trifft sich im Kulturhaus Abraxas (nicht Anthrax).
Mittlerweile hat der Abrüstungswind wieder gedreht. Die US-Army verstärkt ihre Truppen massiv, so weit sind Ansbach und Hohenfels gar nicht von Augsburg weg. Grafenwöhr liegt auch in Bayern. Viele Truppen braucht man nicht mehr, das erledigt man heute per Drohne – via Ramstein!

Mit Antrax werden die US-Boys hoffentlich nicht mehr spielen, oder hat man da heute Besseres, dessen Namen wir nicht kennen – heute baut man ja gerne das Wort „smart“ ein – wie „smart dust„! Mir reichen bereits die #Whisker.

 

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  1. Irmtraud Schäffer sagt:

    Ein sehr ausführlicher Bericht. Es macht einem fassungslos und gleichzeitig so wütend, dieser Bande nicht bei zu kommen.

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