Obwohl viele Flüchtlinge bereits in einem sicheren Land sind, möchten sie in die Bundesrepublik weiter.

Schlepperbanden verbreiten Märchen über Deutschland, um die Umsätze anzukurbeln.

Vom „Paradies“ Deutschland enttäuscht

Eigentlich ein wenig unverständlich, sind die jungen Männer doch sehr firm im Umgang mit Handy und Internet.  Freunde und Bekannte sollten doch die Realitäten kennen?

Alle fünf Minuten ein Selbstmordversuch

Nein, nicht bei den Flüchtlingen, sondern bei der deutschen Bevölkerung. Das sind dann wohl die Undankbaren, wie Dieter Nuhr die Wutbürger nennt.

Jedenfalls müssen Tausende, wahrscheinlich über eine halbe Million, jahrelang in Deutschland im Untergrund leben, aus den unterschiedlichsten Gründen. Man will unter keinen Umständen zurück in die Heimat, besonders dann nicht, wenn man dort als bekannter Straftäter wenig willkommen ist.

Das Kottbusser Tor:

Platz der Gesetzlosen

Seit Jahrzehnten haben frühere Flüchtlinge in Deutschland aber Strukturen aufgebaut, die es ermöglichen, ganz ohne deutschen Staat auszukommen:

Papiere, Geld und Arbeit – alles geht.

Am Kottbusser Tor, dem Kotti, in Berlin, fielen mir die Dealer in erstaunlicher Zahl auf, die den ganzen Tag lang Drogen verkaufen, vor aller Augen. Genauso wie in Hamburg oder Köln. Wer sind sie? Warum stehen sie da? Welche Strukturen führen sie auf die Straße? Was läuft falsch in der Einwanderungspolitik?

Benedict Wermter und VICE fanden das Thema interessant — und haben einen erstklassigen Filmemacher engagiert, Carl Gierstorfer. Gemeinsam waren sie wochenlang auf den Straßen der Dortmunder Nordstadt unterwegs. Manchmal wurden sie beschimpft. Manchmal wurden sie zu Dealern nach Hause eingeladen und bekocht. Am Ende kannte jeder die beiden Reporter mit der großen Kamera.

Vier Stunden Rohmaterial hatten sie am Ende beisammen. Daraus hat VICE einen fast 20 Minuten langen, intensiven Film gemacht. Er ist das Kondensat der Recherche. Ehrlich und direkt.

Was geschieht, wenn man mit einer Filmkamera den Alltag von afrikanischen Kleindealern und Schwarzarbeitern begleitet? Sie haben viel zu verlieren. Sie leben nur mit einem Bein in Deutschland. Sie sind geduldet, oder untergetaucht, viele dürfen offiziell nicht arbeiten, sie machen krumme Geschäfte.

 

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Über frankenberger10

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