Climate banner on Siegessaeule in Berlin

Foto Greenpeace/Heller

In weiser Voraussicht wurde die Goldelse von Greenpeace vor Feinstaub geschützt, denn wenn Bürgermeister Müller mit seinem neuen 530 PS Dienstwagen Ehrenrunden am Großen Stern dreht, dann geht die Feinstaub-Lucy ab. Der Wagen ist ja ein ökologischer Super Gau.

Hoffentlich haben das die Gefährder nicht gesehen. Erst zwei Monate her, da wurden am Breitscheidplatz 12 Menschen getötet und die Sicherheitsbehörden sollten eigentlich ein waches Auge haben. Selbst in Berlin! Mal eben auf die Siegessäule und dort oben herumspielen – toll, was trotzdem noch geht.

Aber viele haben heute bei Greenpeace ein fades Gefühl. Wie unabhängig ist man wirklich. Ich möchte gar nicht auf der umstrittenen Rothschildspende herumreiten, da wurden  genug Erklärungen und Argumente ausgetauscht.

In Deutschland werden für 2015 580 000 Einzelspender genannt. Da kommen schnell mal 57 Millionen Euro zusammen. Aber diese vielen Spender wollen auch „bedient“ werden, da ist richtig fett Geld im Spiel, was für den Umweltschutz gut angelegt sein sollte.

Jeder kennt sie ja, die großen Greenpeace – Spendenplakate, bei welchen geniale Werbeagenturen ihre Künste zeigen. Und die wissen natürlich, welche Motive ziehen, wie der berühmt Arktis Eisbär in allen nur möglichen Situationen und Motiven.

Eisbaer.JPG

Für mich ein mehr als geniales Plakat war dieses hier

greenpeace

Zu ihren Finanzen schreibt Greenpeace

„Greenpeace ist überparteilich und völlig unabhängig von Politik, Parteien und Industrie. Rund 580.000 Menschen in Deutschland spenden an Greenpeace und gewährleisten damit unsere tägliche Arbeit zum Schutz der Umwelt.

Die finanzielle Unabhängigkeit unterscheidet Greenpeace wesentlich von vielen anderen Umweltschutzorganisationen, die sich für Geld von Industrie oder Politik abhängig machen. Greenpeace legt sich mit den größten Konzernen an – wer traut sich das heute noch?“

Finanzausblick

„Dass der Greenpeace e.V. 2015 insgesamt 57,7 Millionen Euro an Spendeneinnahmen und Erbschaften verbuchen durfte, ist vor allem dem breiten finanziellen Engagement unserer rund 580.000 Förderer zu verdanken. Diese vielen Einzelspenden geben uns eine große Stabilität. Wir hoffen auch weiterhin auf eine konstante Unterstützung, wünschen uns natürlich noch mehr Förderer und Mitmacher für unsere Anliegen. Denn globale Umweltprobleme aufzudecken und vor allem zu lösen erfordert den Einsatz globaler Mittel. Das bedeutet, dass wir zunehmend mehr Geld in Kampagnen gegen Umweltprobleme außerhalb der Grenzen Deutschlands investieren, die aber – wie zum Beispiel die Klimaproblematik – uns alle betreffen. Daher werden wir in den kommenden Jahren sicherlich unsere internationalen Kampagnenbeiträge steigern.“

„Wer traut sich das heute noch?“ ist nicht die Frage – sondern

Wer darf das heute noch?

Ok. die Identitären haben es auch geschafft – rauf aufs Brandenburger Tor. Offensichtlich lässt man in Berlin trotz Terrorgefahr selbst solche weltweit bekannten Bauwerke völlig frei für Leute, die sich ihr Mütchen kühlen möchten. Dann darf Greenpeace auch auf die Siegessäule.

identitare

Eigentlich ein Skandal, was in Berlin alles geht. Aber ich wette jeden Betrag: Andere dürften nicht. Ich stelle mir gerade vor, dass Kritiker der

flugzeuginduzierten Zirruswolken aka Chemtrails

den Aufstieg unternommen hätten. Die wären nicht nur alle im Knast, wegen schwerem Landfriedensbruch, sondern die Behörden hätten in Windeseile alle Biografien einschließlich Realnamen an die Medien durchgestochen. Man wüsste auch, wer die Familienangehörigen sind und Arbeitskollegen und was sich alles auf der Festplatte des Computers befindet. Denn diejenigen, die seit Jahren versuchen, die erheblichen Gesundheits- und Klimaschäden des Flugverkehrs zu thematisieren, die darf man locker sogar NAZI nennen und sie übelst diffamieren.

Was ist die wirkliche Botschaft?

Nachdem der Dieselskandal aufgedeckt ist (nicht durch Greenpeace) – kommt also so eine Botschaft mit der subtilen Aussage: Besonders die „alten Diesel“ seien an der schlechten Luft schuld. Der RBB setzt noch einen drauf: Es gebe zwar viele Überschreitungen der Grenzwerte, aber insgesamt sinke der Feinstaubgehalt der Luft.

 

Was soll das? Auch der Hinweis auf die am stärksten belastetsten Straßen? Als ob der Wind den Dreck nicht überall hinträgt. Auch in die Umweltschutzzonen. Die welweit schlechte Atemuft, unter der Millionen Menschen leiden und jedes Jahr 600 000 Kinder vorzeitig sterben, 47 000 Menschen in Deutschland, 44 000 in Polen usw. – deren Rückstände finden sich nicht nur im Fett der Eisbären, sondern auch in ehemals klaren Gebirgsseen, die bis auf 2500 m stark belastet sind!

Wenn man wissen möchte, wo heute wirklich die Gefahren lauern, dann muss man sehen, was Greenpeace nicht sagt, wo sie bewusst wegsehen: Flugverkehr und Schiffsverkehr! Oder etwa die Ignoranz  der ENMOD-Konvention gegenüber, die heute offensichtlich nur noch Makulatur ist.

Ein Leben im Wahn?

Im Web finden natürlich nicht alle die Aktion gut. Auf FB gab es die üblichen „Rübe ab“-Kommentare. Jedenfalls war die Aktion schon irgenwie genial? Ich bin aber froh, dass sie nicht von Kritikern der

flugzeuginduzierten Zirruswolken (volkstümlich Chemtrails)

ausgeführt wurde. Denn die müssen schon genug Hass und Hetze ertragen, nur weil sie die Sauerei am Himmel überhaupt ansprechen, wie etwa MdL Martin Bäumer, der den Landtag befragte, was da komisches am Himmel vorgeht und weshalb man in Niedersachsen bestimmte Umwelt- und Luftschadstoffe nicht misst. Die Antworten sind banal bis dreist abwiegelnd.

Evtl. muss da auch erst eine Strafanzeige erfolgen, wie gegen den grünen Oberbürgermeister von Stuttgart, Fritzel Kuhn. Allerdings liegt seit Jahren in Berlin eine Anzeige gegen die Umweltsauerei am Himmel bei der Staatsanwaltschaft, die allerdings nicht bearbeitet wird! Offensichtlich sprechen „höhere Interessen“dagegen!

Danke, dass sie UNS unterstützen!

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