Nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) ist die Luft zwar sauberer geworden, aber in Europa sterben immer noch ca. 470 000 Menschen jährlich an der schlechten Luft.

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Feinstaub: Besonders Kinder sind betroffen – Foto Gerolf Nikolay

In Deutschland sollen es 47 000 sein, auch Nichtraucher sind betroffen.
Das ist ein hart umkämpftes Thema, die Luftverschmutzung, bei welchem die einzelnen Interessen-Seilschaften mit viel Geld und teilweise harten Bandagen kämpfen.
Während je nach Bedarf vor Klimakonferenzen der Weltuntergang beschrieben wird, um höhere Abgaben und Umweltsteuern durchzusetzen, zeichnen andere Strategen dann wieder ein Friede, Freude, Eierkuchen-Szenario.
Deutschland ist laut Glücksatlas immerhin so glücklich wie nie, die Kanzlerin setzte im Bundestag heute noch einen drauf: uns geht es so gut wie nie – und die Luft wird auch sauberer.
Das EU-Parlament beschloss heute weitere Maßnahmen mit Ziel 2020 bzw. 2030. Aber wer glaubt in Zeiten des Dieselskandales noch offiziellen Statements? Nur die völlig Unbedarften! Denn gerade hatte die UNESCO Daten veröffentlicht, wonach 300 Millionen Menschen in verseuchter Luft leben. 600 000 Kinder sterben daran. Keine Zahl, die nicht doch noch hirn- und verantwortungslose Menschen zu lustigen Kommentaren auf Facebook veranlassen könnte.
Dabei sind einige der größten Laffen bereits sehr ruhig geworden. Die haben vor Jahren noch das Maul weit aufgerissen, weil sie ein paar Euro damit verdienen konnten, heute sind sie verdächtig ruhig – weil selbst zum Kollateralschaden der Umweltgifte geworden.
Mit Fakezahlen die Menschen beruhigen zu wollen, das ist besonders dreist, wo doch selbst das Umweltbundesamt mahnt, wegen Umwelt- und Gesundheitsschäden doch einmal auf einen Urlaubsflug zu verzichten!
Man kann heute leicht tricksen, weil die Partikel der Emissionen tatsächlich immer kleiner werden. Wenn ich heute Feinstaub mit Partikelgröße PM 10µm und „preiswerten Geräten“ messe, wie in Berlin, dann ist das einfach eine Lachnummer.
Der in der EU seit 2008 geltende Grenzwert für die Feinstaubbelastung mit Partikeln von 2,5 Mikrometer und weniger liegt bei 25 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die WHO empfiehlt einen Grenzwert von nur 10 Mikrogramm. Dabei ist selbst diese geringe Menge nicht unbedenklich.
In der sauberen Schweiz etwa bestehen über die Luftreinhalteverordnung derzeit nur Grenzwerte für gröbere Feinstaubpartikel mit 10 Mikrometern Grösse. Belastungen mit Partikeln von 2,5 Mikrometer sind gar nicht direkt reguliert. Satellitenüberwachung hat ausgrechnet von 2012 bis 2014 eine sehr hohe Feinstaubbelastung in Norditalien und den Alpenregionen gezeigt.
Is it fog or smog – wunderte sich Alexander Gerst aus dem Orbit!
Doch gerade die Kleinstpartikel von weniger als 2,5 Mikrometer, die tief in die Lungen und sogar in den Blutkreislauf eindringen können, sind besonders bedenklich, weil sie sogar bis in die Hirnzellen vordringen und dort Mikroinfarkte und somit Schwindel bis hin zu Demenz auslösen können. Quelle 
Weil das wirklich ein ernstes Thema ist, sollte jeder selbst tätig werden und die Umgebungsluft mit einem guten Feinstaubmessgerät messen. Der AHA-Effekt ist riesig!
Gerade waren auch noch zwei andere Meldungen in diesem Zusammenhang interessant: Einerseits haben Forscher „außerirdische“ Zellen, sog. Panspermien, entdeckt, die wohl per Meteorit zu uns gelangt sind. Dann wieder sind nach einem starken Gewitter in Australien hunderte Bürger mit Asthma-Anfällen ins Krankenhaus gekommen. „Pilzsporen und Pollen“ seien mit dem Gewitter zur Erde gelangt und sollen die Ursache der Erkrankungen sein!

Fast müsste man lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

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Über frankenberger10

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