Fast jedes siebte Kind atmet stark verunreinigte Luft

Dass die Verschmutzung der Umwelt mit einem hohen Gesundheitsrisiko einhergeht, ist lange bekannt. Erst kürzlich berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Luftverschmutzung weltweit immer mehr Todesfälle verursacht. Nun liegen neue Zahlen des UN-Kinderhilfswerks Unicef vor. Den Experten zufolge lebt fast jedes siebte Kind auf der Welt in einem Gebiet mit stark verunreinigter Luft. Weit über eine halbe Million Kinder sterben jährlich an den Folgen.

Der Report „Clear the Air for Children“ bezieht sich auf Satellitenbilder, die erstmals festhalten, wie viele Kinder in welchen Gebieten einer Luftverschmutzung ausgesetzt sind, welche die globalen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überschreiten.

kindergrab-foto-flickr

„Luftverschmutzung ist eine der Hauptursachen für den Tod von circa 600.000 Kindern unter fünf Jahren jedes Jahr und bedroht täglich das Leben und die Zukunft weiterer Millionen Menschen“, betont der UNICEF-Direktor Anthony Lake. „Schadstoffe schaden nicht nur die sich entwickelnden Lungen von Kindern, sondern können auch die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen und einen permanenten Schaden am Gehirn verursachen – und somit auch die Zukunft der Kinder gefährden. Keine Gesellschaft kann es sich leisten die Luftverschmutzung zu ignorieren.“

Um so unverständlicher ist es, dass zu diesen Themen lustige Kommentare verfaßt werden und Umweltschützer noch dazu mit einem „Goldenen Aluhut“ bedacht werden.

Satellitenbilder bestätigen, dass  etwa zwei Milliarden Kinder in Gebieten wohnen, in denen die Verschmutzung der Außenluft die minimalen Richtlinien der WHO überschreitet.

Dies bedeutet, dass nur ein geringer Prozentsatz an Kindern weltweit saubere Luft einatmet.

Wird man als Verursacher erkannt, dann kann das teuer werden, wie wir beim Dieselskandal in den USA sehen. Man sieht auch, wie weit bestimmte Strategen tricksen, um vor dem Auge der Öffentlichkeit verborgen zu bleiben.

Mit den Satellitenbildern will UNICEF nun erkannt haben, wo die Luft besonders schlecht ist. Man bedenke aber, dass der Wind Saharastaub bis zu uns weht und gerade Fein- und Nanostaub jahrelang in der Atmosphäre bleibt, bis er etwa von einem Kind eingeatmet wird. Und das kann tausende Kilometer vom Emissionsort entfernt sein. Evtl. sogar in einer deutschen Umweltschutzzone.

Messungen von Privatpersonen und Umweltschützern zeigen nämlich eines überdeutlich: Nicht Rauchen, gesund leben – in einer Umweltschutzzone wohnen – das alles ist heute keine Garantie mehr, von Feinstäuben und Umweltgiften verschont zu bleiben.

Die gefährlichen Feinstäube sind vom Orbit aus per Satellit natürlich nicht zu messen. Da braucht es schon besondere LIDAR-Messgeräte, wie auf dem Hohen Peißenberg, mit welchen man die Feinstäube misst.

FEIN und STAUB klingt erstmal nicht gefährlich – und doch sind die Nanostäube heute eine neue Geißel der Menscheit, denn sie dringen in die Zellen ein und gelangen auch ins Gehirn, wo sie Mikroinfarkte auslösen können.

Mittlerweile läuten bei Experten und Insidern die Alarmglocken. Denn die Angelegenheit ist ernst. Auch im Nachhaltigkeitsbericht der Regierung spricht man von 47 000 Menschen in Deutschland, die vorzeitig an Feinstaub sterben. Spätestens dann, wenn man selbst zum Kollateralschaden wird, ist es vorbei mit lustig.

Es ist also längst nicht so, dass wir bedauernd nach Afrika oder Asien sehen können und uns in Sicherheit wähnen.

„Den Flugverkehr können wir nicht einstellen“ – meinte neulich ein Bürgermeister einer von starkem Flugverkehr betroffenen Gemeinde. „Wollen sie denn den Leuten ihren Urlaubsflug vermiesen?“

Nö – aber das Umweltbundeamt:

Umweltbundesamt und Naturschützer mahnen die Bürger, auf Flugreisen möglichst zu verzichten.

Chemtrails gibt es nicht

Kick-Box-Weltmeister Antony Spatola sorgt sich um die Gesundheit der Kinder

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  1. […] Info: Laut UNICEF leben 300 000 Millionen Kinder in mit Abgasen verseuchter Luft – 600 000 sterben daran jährlich – hauptsächlich in […]

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  2. […] Nennen Sie mir eine einzige Stadt, die kein Smog-Problem hat. Sie werden es schwer haben, eine zu finden. Obwohl die Kontrolle über Autoabgase strenger ist als je zuvor (kleiner Witz), hat die Anzahl der Fahrzeuge auf der Straße zugenommen und daher ist die Menge der Autoabgase höher als zuvor. Alle Gesetze, die erlassen wurden, um den individuellen Ausstoß von Fabriken und Fahrzeugen einzuschränken, haben das Entstehen neuer Fabriken und neuer Fahrzeuge nicht berücksichtigt. Hier wurde ein ungewisser Kompromiss geschlossen zwischen der Notwendigkeit, die Wirtschaft zu erhalten und der, die Umwelt zu erhalten. Die Ökologie verlor, da man schätzte, dass sie ein Problem sei, das noch Jahrzehnte Zeit hat. Die Wirtschaftsprobleme würden aber sofort schlimme Auswirkungen haben. All diese Fakten haben insgesamt ein Szenario hervorgebracht, das schlicht und einfach darauf hinausläuft, dass die Welt in 50 bis 75 Jahren zu Ende geht. Selbst wenn wir mit dem Ausstoß der Emissionen jetzt aufhören würden, so reicht die Trägheit vergangener Jahrzehnte aus, um uns in 100 Jahren über den Rand des Abgrunds stürzen zu lassen. Wir können jedoch die Erzeugung von Verschmutzungen nicht anhalten, denn das würde bedeuten, dass wir jede Fabrik schließen, jedes Fahrzeug, jeden Zug, jeden Lastwagen und jedes Schiff auf dem Planeten anhalten müssten. […]

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  3. […] Statements? Nur die völlig Unbedarften! Denn gerade hatte die UNESCO Daten veröffentlicht, wonach 300 Millionen Menschen in verseuchter Luft leben. 600 000 Kinder sterben daran. Keine Zahl, die nicht doch noch […]

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  4. […] Gesellschaft mit ihrem Geld die besten Ärzte und Behandlungsmethoden leisten kann. Wenn also die UNESCO gerade gewarnt hat, dass weltweit Millionen Menschen unter der verseuchten Luft leiden und […]

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