Bereits heute hat die Weltbevölkerung ihr Jahresbudget an erneuerbaren Ressourcen verbraucht und die Aufnahmekapazität der Erde für Treibhausgase überschritten. Und jedes Jahr rückt der Tag weiter nach vorne im Kalender.

Welt brenntNoch 1987 fiel der Earth Overshoot Day auf den 19. Dezember. Grund für das immer weitere Vorrücken sind vor allem die hohen Konsumniveaus in Industrie- und zunehmend Schwellenländern sowie das schnelle Bevölkerungswachstum. Bildlich gesprochen lebt die Menschheit derzeit so, als hätte sie 1,6 Erden zur Verfügung.  Das hat das Global Footprint Network errechnet, eine internationale Nachhaltigkeitsorganisation. Mehr als 3 Erden wären nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsumniveau von Deutschland leben würde. Quelle

So meint jedenfalls das Umweltbundesamt und mahnt folgerichtig:

Zu Beginn der Urlaubszeit mahnen das Umweltbundesamt und Naturschützer die Bürger, auf Flugreisen möglichst zu verzichten. Je näher das Reiseziel, desto geringer seien die Klima- und Umweltschäden, erklärte das Umweltbundesamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Quelle

Auch die Bundesregierung macht mit:

Die Bundesregierung gleicht die Klimawirkungen ihrer Dienstreisen schrittweise aus. Für 2014, das erste Jahr der derzeitigen Bundesregierung, löschte das Umweltbundesamt (UBA) jetzt Emissionsgutschriften in Höhe von 138.038 Tonnen Kohlendioxidäquivalenten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir wollen die Bürger und die Wirtschaft inspirieren, die Treibhausgase ihrer Reisen ebenfalls auszugleichen. Bei unseren Dienstreisen achten wir auf den Grundsatz ‚vermeiden, verringern, kompensieren‘.“ Der Ausgleich erfolgt über Klimaschutzprojekte mit hohen Nachhaltigkeitsstandards. „Wir haben uns für den Ankauf von Gutschriften aus fünf Projekten entschieden, die nach den UN-Regeln unter dem Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung – dem sogenannten Clean Development Mechanism, CDM – zertifiziert sind. Den Schwerpunkt haben wir auf Projekte gelegt, die über die Bündelung von Kleinstprojekten die nachhaltige Entwicklung in dem jeweiligen Entwicklungs- oder Schwellenland in besonderem Maße fördern“, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Die Bundesregierung hatte sich 2015 darauf verständigt, die Klimawirkung aller Dienstreisen ihrer Beschäftigten zu neutralisieren, ab Beginn der laufenden Legislaturperiode (2014-2017). Das UBA hat deshalb 138.038 Gutschriften aus dem CDM gelöscht (eine Gutschrift entspricht einer Tonne CO2-Äquivalente). Dies entspricht den Emissionen aller Dienstreisen der Bundesregierung, die 2014 von 16 Ministerien und 58 Bundesbehörden mit Flugzeug und Dienstfahrzeugen gemacht wurden. Bahnfahrten sind wegen der Nutzung sogenannter „grüner Fahrkarten“ für Dienstreisen der Bundesregierung bereits klimaneutral und deshalb ausgenommen.

Bei den Klimaschutzprojekten werden in Ländern des Südens unter anderem Erneuerbare Energieanlagen ausgebaut und die Energieeffizienz gestärkt. Das entspricht den energie- und klimapolitischen Zielen der Bundesregierung. Darüber hinaus berücksichtigt das Umweltbundesamt Zusatzkriterien, um einen besonders hohen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung zu leisten. Das Umweltbundesamt hat daher größtenteils Kleinprojekte ausgewählt. Neben Emissionsminderungen stärken sie die lokalen Arbeitsmärkte und leisten einen direkten Beitrag zur lokalen Armutsbekämpfung. Die Mehrzahl der Projekte erfüllt zudem die strengen Kriterien des sogenannten Gold Standard. Dies ist ein von einem breiten Bündnis von Umweltschutzorganisationen entwickelter internationaler Standard, nach dem CDM-Projekte zusätzlich zertifiziert werden können. Der Gold Standard stellt besonders hohe Anforderungen an die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit der Projekte.

Mit den klimaneutralen Dienstreisen setzt die Bundesregierung ein wichtiges politisches Signal für zusätzliche, freiwillige Aktivitäten für den Klimaschutz. Zugleich ermutigt die Bundesregierung andere Institutionen und Unternehmen, in gleicher Weise ihre Emissionen von Dienstreisen durch Löschung von Emissionsgutschriften zu kompensieren. Die Datenerhebung für die zweite Tranche steht kurz bevor, im zweiten Halbjahr 2016 soll dann das Verfahren für den Ankauf von Gutschriften zur Kompensation der Emissionen des Jahres 2015 erfolgen.

Eine kleinere Flug/Schiffsreise habe ich mir mit einem Klimarechner ausrechnen lassen: 18 000 kg Schadstoffe/Person. Da haben meine Frau und ich gleich komplett verzichtet und gehen lieber #klimapilgern!

Haben wir zwei Erden zur Verfügung?

erdeZumindest könnte man das glauben, wenn man die Umweltkonferenzen bis #COP21 verfolgt hat. Denn der Unterschied von 1987 und heute kommt auch daher, dass man relativ spät zum Kyoto-Protokoll das CO² als Übeltäter und Prügelknaben gefunden hat. Das Kyoto-Protokoll wurde von den USA nicht unterschrieben. 1987 wurde noch kein CO² hineingerechnet, was kaum jemand weiß. Die Dramatik hinter den Kulissen: allen Beteiligten war klar: Die ENMOD-Konvention ist eigentlich Makulatur und wir müssen die laufenden Geoengineering-Projekte und ihre Auswirkungen irgendwie verstecken.

Hinter dem CO² können sich die großen Umweltsünder und Klimaklempner schön verbergen, die sich bei den internationalen  Konferenzen immer wunderbar herauskaufen, wie etwa Flug- und Schiffsverkehr! Und CO² läßt sich „messen“, was günstig ist, wenn man der Bevölkerung „Umweltabgaben“ abknöpfen möchte.

All das Gejammere, wie nun zum Earth Overshoot Day 2016, ist aber nur Makulatur und NULL wert. Denn wir haben wirklich zwei Erden: Die eine, die in der Öffentlichkeit einem Klima-Alarmismus unterworfen ist, wobei man aber darauf achtet, dass Konsum und Urlaubsverhalten nicht eingeschränkt werden.

Und die andere, auf welcher sich Wissenschaft und Militär unter völliger Narrenfreiheit und Gewissenlosigkeit auch noch die teuflischste Sauerei einfallen lassen.

Würden wir deMommyn militärischen Komplex aus dem Earth Overshoot Day 2016 herausrechnen, kämen wir mit einer Erde gut aus.  

Man wird ähnlich wie auf der Titanic bis zum Schluß lustige Musik spielen und das letzte, was wir hören werden, wird die Stimme eines Wissenschaftlers sein:

Es ist alles völlig harmlos!

 

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  1. #‎EarthOvershootDay‬ #Overkill

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