CC BY-SA 2.0

Foto Wikipedia- Papst Franziskus – Casa Rosada (Argentina Presidency of the Nation)                       CC BY-SA 2.0

„Während der polnische Papst aus dem Land der Opfer in die Gedenkstätte kam, stammt sein Nachfolger Benedikt XVI. aus dem Land der Täter.“ Schreibt tagesschau.de

Man dürfe angesichts der aktuellen Terrorlage niemand unter Generalverdacht stellen, so schallt es gerade durch unser Land. Wegen der Ungeheuerlichkeiten des Holocaust wurde die deutsche Bevölkerung bis heute unter einen gewissen Generalverdacht gestellt: Das Land der Täter.  Es gab angeblich Pläne, die Deutschen nach dem Krieg zu sterilisieren, um das Nazi-Gen zu eliminieren.

Franziskus hingegen ist nun der erste Nichteuropäer. Michael Schudrich interpretiert das als eine Chance. Auschwitz ist nicht nur Erinnerung, Auschwitz ist eine Mahnung und eine Zeitansage: „Das erste Mal seit vielleicht 2000 Jahren gibt es mehr Christen als Juden, deren Leben wegen ihrer Religionszugehörigkeit bedroht wird. Das Schweigen des Papstes lehrt mich als Rabbiner, dass ich außerhalb von Birkenau gegen das Unrecht in der Welt anschreien muss. Nicht nur gegen die Tragödien meines Volkes, sondern auch gegen die Gefährdungen der anderen.“

Jedenfalls ist die Frage wieder aufgebrochen: Weshalb ließ und läßt Gott das alles zu?

Ohne die Ungeheuerlichkeit des Holocaust zu relativieren, sollte man andere grausame Ereignisse der Geschichte nicht vergessen.

Man könnte sicher 100 Jahre schlaue Bücher zu diesem Thema lesen. Immerhin ist Gott als der Lebensquell auch berechtigt, dieses Leben wieder zu nehmen, wie jeder von uns weiß:

19 Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zur Erde kehrst, von der du genommen bist; denn du bist Staub und kehrst wieder zum Staub zurück! (Prediger 12.7) (2. Thessalonicher 3.10)

Ein Grund, weshalb nicht alle Gott lieben, besonders wenn Unschuldige umkommen oder kleine Kinder. Hier haben ganz Schlaue schnell eine geniale Möglichkeit erkannt: Wenn man sich einer besonderen Beziehung zu Gott rühmen kann oder gar „i.A.“ handelt, dann hätte man doch völlige Narrenfreiheit bzw. einen „Freibrief“, Feinde oder „Ungläubige“ zu töten. Das funktioniert bis heute bestens.

So werden US-Politiker auch nicht müde, um auf die besondere Beziehung ihres Landes zu Gott hinzuweisen. Minister John Ashcroft, der ja ultragläubig  ist, hat erklärt: Die Tatsache, dass die USA die weltweite Führungsmacht seien, beweise doch, dass Gott mit diesem Land ist, sonst wäre evtl. ein anderes Land von Gott besonders gesegnet!

Jedenfalls zeigt die Bibel, dass Gott auch Schlimmes zuläßt, etwa böse Menschen „wegfluten“, wie in der Bibel beschrieben. Auch das wurde sofort gespiegelt und ein US-General sagte kürzlich

„Wir müssen töten, um das Töten zu stoppen!“

Aus Sodom und Gomorrah durften wenige entkommen, aber grausam muß die Vernichtung gewesen sein. Ein zorniger Rachegott war JAHWE, besonders als man ihm die Frau weggedichtet hat, die er vorher durchaus noch  hatte.  Fremdgegangen soll sie ihm sein!

Jedenfalls wird die Vernichtung der bösen Ungläubigen durchaus wohlgefällig gesehen:

“Sure 2, Vers 191: “Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. …”; Quelle

Solche Schriften werden bis heute mißverstanden. Auch die Bibel müsse man überwiegend allegorisch bildhaft sehen – wie etwa die Geschichte von Noah und der Sintflut, die ohnehin bei den alten Sumerern abgeschrieben wurde.

Moses ist zornig, weil nicht alle Frauen getötet wurden!
„Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?“

(4. Mose 31,14-15)“So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“

(4. Mose 31,17-18)

Todesstrafe für widerspenstige und ungehorsame Söhne!„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, …“

(5. Mose 21,18-21)

Todesstrafe für vergewaltigte Mädchen, wenn sie nicht oder nicht laut genug geschrien haben!„Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; …“

(5. Mose 22,23-24)

Todesstrafe für Homosexuelle!„Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; …“

(3.Mose 20,13)

Gut, dass die Bibel heute nicht mehr wirklich ernst genommen wird – oder nur die Teile, die man Weihnachten und Ostern monetisieren kann. Andere Religionen, besonders die abrahamitischen, nehmen das bis heute allerdings sehr ernst.

Niko sucht

Noch mehr auch gegen Frauen und Kinder gerichtete Gewalt!„So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.“

(1. Samuel 15,3)

Gut, dass diese Zeiten vorbei sind!

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