Saint-Denis [ˌsɛ̃dəˈni] ist eine französische Stadt mit 109.343 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013) im Département Seine-Saint-Denis und ist Amtssitz der Unterpräfektur im Arrondissement Saint-Denis. Sie liegt unmittelbar nördlich von Paris und bildet heute einen Teil der Banlieue. Die Einwohner werden Dionysiens genannt.

Erst wenige Wochen her:

Blendgranaten, Scharfschützen, Sprengstoff: Das Sonderkommando der Polizei hat mehr als 5000 Schüsse auf die Terrorzelle in Saint-Denis abgefeuert – „wie im Krieg“, sagen Anwohner. Die Rekonstruktion des Einsatzes.  Quelle

Um Paris herum gibt es einen Ring von drei Départements Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis und Val-de-Marne. In diesen Départments gibt es Gemeinden / Stadtteile die aufgrund der typischen Hochhaus- und Plattenbausiedlungen eine hohe Bevölkerungsdichte aufweisen. Im Volksmund werden diese Viertel aufgrund ihrer sozialen Problem Banlieu (Bannmeile) genannt. Diese sozialen Probleme zeigten sich durch die Unruhen im Jahr 2005 nicht nur in den Pariser Banlieus . Die Ausschreitungen breiteten sich im Lauf des Jahres auf viele französische Städte aus.

Der seit Mitte der 1970er-Jahre einsetzende Prozess der Deindustrialisierung, der eine massenhafte Freisetzung von Arbeitskräften im sekundären Sektor zur Folge hatte, führte nachfolgend zu einer Pauperisierung der in den cités konzentrierten proletarischen Haushalte. Die cités entwickelten sich von „Zentren der Moderne“ zu „Orten des sozialen Abstiegs“ und sind bis heute geprägt durch einen hohen Anteil an Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern und Immigranten. Mitunter sind diese Gebiete auch soziale Brennpunkte mit Problemen wie Kriminalität und Drogenkonsum.

Seit den 1980er-Jahren ist es in den cités wiederholt zu (Jugend-)Unruhen gekommen, die im Jahr 2005 einen Höhepunkt erreichten. Quelle

dont touch my kotti

St. Denis‘ Bewohner kommen aus über 130 verschiedenen Ländern. Entsprechend hoch ist die Arbeitslosigkeit, mit den unausweichlichen Problemen  beim Drogenhandel und der Kleinkriminalität, wie wir es aus den deutschen Gegenstücken auch gut kennen.

In Frankreich besonders auffällig, dass im Multi-Kulti-Gemisch eine Nationalität wenig gefragt ist. Zumindest verlassen jedes Jahr tausende Israelis das Land, wegen der Anfeindungen. Auch in Deutschland hat Netanjahu gewarnt und die jüdischen Tageszeitungen sehen es ähnlich.

Die Bedenken der Juden werden in der Diskussion um die Flüchtlingszuwanderung in Deutschland nicht ernstgenommen, beklagt die Vorsitzende des Jüdischen Forums, Lala Süsskind. Ein Sprecher befürchtet „reimportierten Antisemitismus“. Quelle

Dabei ist Deutschland ein beliebtes Urlaubsziel für Israelis und tausende machen besonders im Schwarzwald gerne Urlaub. Hoffentlich bleibt es so.

Ausgerechnet in Multi-Kulti – Vierteln ist es mit der Toleranz oft nicht weit her und man kann das Phänomen beobachten, dass sich bestimmte Landsmannschaften abkapseln, auch um sich gegenseitig zu schützen. Das kennzeichnet alle Multi-Kulti- Hotspots, dass sich dort schnell Strukturen bilden, die wenig Spaß verstehen. Es gibt strenge Hierarchien in den bunten Vierteln, bestimmte Clans werden jedoch  wie „Herren“ geachtet.

amadeu_311

Einen „Stoppt Rassismus-Flyer“ -Stand der Antonio Stiftung  würde ich nicht überall aufbauen, zumal die Polizei auch gerne solche bunten New-World-Places meidet.

In Berlin – Friedrichshain brennen seit Jahren Autos und Straßen, hier ist Rassismus weniger der Grund, man fühlt sich eher ungerecht behandelt. Rassismus wäre gar nicht möglich, weil die ANTIFA ihre Viertel ja „nazifrei“ hält!

Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalttätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen.

Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungshoheit übernehmen.

Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich. Quelle

Mir fällt dazu immer eine Geschichte aus vergangenen Hausbesetzertagen ein:

In Kreuzberg konnte ein Hausbesitzer sein Haus nicht renovieren, weil es Hausbesetzer „enteignet“ hatten. Entnervt gab dieser es für lau an den Senat, der es wieder an die Hausbesetzer gab. Die hausten dort mehr schlecht und recht, verliefen sich auch bald im Sande, bis auf einen. Der freute sich, als Kreuzberg dann Szenekiez wurde und machte dann das, was dem Besitzer verwehrt wurde: Er renovierte alles schön. Heute verdient der mit Mieten fett Kohle und kann sich sogar eine eigene Putzfrau leisten.

Ist das nicht schön? Danke, liebe #ANTIFA

 

Advertisements

Über frankenberger10

Haftungsausschluß / Disclaimer: „ICH BEHALTE MIR ALLE RECHTE VOR UNTER UCC 1-308 WITHOUT PREJUDICE , OHNE IRGENDWELCHE NACHTEILE.“ Typisch für dieses Land wurde gerichtlich entschieden, daß man durch die Anbringung eines Verweises die Inhalte der verwiesenen Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Dieses Anspruch möchten wir selbstredend hiermit erfüllen und erklären feierlich, dass wir uns von allem, worauf wir verweisen, distanzieren (Hier liegt ja der tiefe Sinn von Verweisen – Vorsicht – Ironie.) Für alle Verweise und Verlinkungen auf unserer Webseite inklusive aller Unterseiten gilt, daß wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung oder die Inhalte der verwiesenen Seiten haben, dafür weder haften noch irgendeine Verantwortung übernehmen können. Sie müssen schon selbst die Verantwortung für Ihren Zeigefinger auf der linken Maustaste übernehmen und natürlich für alles, was Sie dann Schlimmes lesen könnten, was bei unseren Verlinkungen mit Sicherheit nicht der political correctness entspricht. Eventuelle Unpässlichkeiten die durch die Benutzung dieser Datenstraßen beim Auswuchten Ihrer Gehirnwindungen auftreten könnten, bitten wir also tapfer zu tragen oder bei Ihrem Psychiater, sollten Sie diesen haben, zur Sprache zu bringen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s