Kondensstreifen laut Studie wahre Klima-Killer

Vermutet hatte es die Wissenschaft schon länger, jetzt zeigen Berechnungen von deutschen Forschern mit einem neuen Klima-Modell: Kondensstreifen verursachen in einem Jahr möglicherweise sogar mehr Erderwärmung als das angesammelte Kohlendioxid, das Flugzeuge seit Beginn der Luftfahrt ausgestoßen haben. Quelle
Dieser Artikel der Kronen-Zeitung ist auch schon wieder fünf Jahre alt.  Heute ist man schlauer. Also die Experten. Die Bevölkerung nicht, denn die sieht sich einer wahren Propaganda-Schlacht ausgesetzt. Denn wie jeder verstehen kann, gibt es mächtige Interessen, hier die ganze Wahrheit zu vertuschen.
Besonders ärgerlich ist es, wenn deutsche Minister 1:1 die Zahlen der Lobbyseilschaften hinausposaunen. Da denkt der eine der andere Stratege schon an die Nach-Minister-Zeit?
Wir wissen heute ganz gut, dass sich Kondensstreifen über Jahre als „künstliche Zirren“ in der Atmosphäre halten können und sich eben nicht schnell auflösen.
Massiv wirken die Lobby-Sodalitäten auf die Bundesregierung und andere Regierungen ein,  selbst die Einbeziehung in den CO² – Emissionshandel wurde energisch bekämpft.
Auch 2016 ließ man wieder verlauten, dass der Flugverkehr unter enormen  Konkurrenzdruck leide und keine „Umweltauflagen“ verkrafte – dabei war auch in Paris der Flugverkehr wieder KEIN Thema.
 Die Aufforderung der Lobby, das Luftverkehrs-Emissionshandelssystem (EHS) zu verschieben, verwunderte durchaus. Denn der entsprechende Beschluss wurde bereits 2008 von den Gremien der EU mit Zustimmung der Bundesregierung gefasst. Das regionale System wurde etabliert, weil die nach der Klimarahmenkonvention der UN für den Flugverkehr zuständige Internationale Zivile Luftfahrtorganisation (ICAO) bei der Minderung der Treibhausgasemissionen vollständig versagt hat.
Die Europäische Union und die Bundesregierung hatten das europäische EHS in der ICAO-Versammlung bereits 2007 offiziell angekündigt. Die Lufthansa, damals Mitglied in der ICAO-Delegation der Bundesregierung, war erst gegen das EHS, dann ab 2009 dafür und arbeitete in diesem Lobbybündnis wieder gegen die Umsetzung eigener Beschlüsse. Die EU strebt weiterhin an, dieses regionale System zu globalisieren.   Quelle
Neben CO2 sind wegen der direkten Eintragung von Schadstoffemissionen durch Flugzeuge in besonders sensible Luftschichten der unteren Stratosphäre aber auch andere Schadstoffe hoch klimawirksam. Zum Beispiel Stickoxide, Ozon, Sulfate, Feinstaub und Wasserdampf, der bei den dort herrschenden Temperaturen und Luftverhältnissen Kondensstreifen auslöst und zur Bildung von künstlichen Zirruswolken beiträgt. Nach Aussagen des Umweltbundesamtes machen diese `Non-CO2-Effekte` Faktor zwei bis fünf der CO2-Emissionen der Flugzeuge aus. Die Bandbreite der Abschätzungen und damit auch die Klimawirkung insgesamt streuen sehr weit und reichen von 2 bis 12% des von Menschen verursachten Klimawandels. Wissenschaftler des Weltklimarates (IPCC) haben 2009 eine aktualisierte Wirkungsabschätzung durchgeführt und den Beitrag des Luftverkehrs zur globalen Erwärmung derzeit auf 4,9 % geschätzt. Quelle
Leider ist es sehr einfach, der Öffentlichkeit diese Problematik vorzuenthalten, denn es besteht allgemeines Desinteresse.
drei affen
Durchdenkt man das Problem aber, dass die Flugzeuge sensible Luftschichten beeinflussen, dann sollte man auch wissen:
Emissionen
850 Tonnen Luft werden also für die Verbrennung von ca. 3 Tonnen Kerosin durch die Triebwerke gejagt und somit „verwirbelt“ und mit reichlich Wasserdampf verblasen. Der weltweite Flugverkehr sieht etwa so aus – ohne das Militär:

Hier wird schön verdeutlicht, was „anthropogen verursachter Klimawandel“ auch bedeutet.  Das kann man ignorieren und wenn Starkregen und Blitzhochwasser kommen, kann man die eigenen Urlaubsflüge und Kreuzfahrten zwar ausklammern, an den Fakten ändert es aber nichts.

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