Ist die Quecksilberbelastung in Deutschland gefährlich für die Gesundheit?

In den meisten Fällen nicht. Auch wenn bei fast allen Menschen Quecksilber im Blut oder Urin gemessen werden kann, sind die Konzentrationen in der Regel so gering, dass keine Gefahr für die Gesundheit besteht. Das zeigen UBA-Untersuchungen zur gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung in Deutschland.

Aber leider, leider ist Quecksilber nicht der einzige risikobehaftete Stoff, mit dem unser Körper heute zurecht kommen muß. In der Summe kann man keine Entwarnung geben, auch angesichts der zahlreichen „neuen Volkskrankheiten“ nicht, welche der Pharmaindustrie einen regelrechten Geldregen bescheren.

Das meiste Quecksilber gelangt über natürliche Prozesse in die Atmosphäre. Dort verteilt es sich gleichmäßig rund um den Globus. Über Niederschläge gelangt es in Wasser und Boden, ehe es in tiefe Sedimentschichte eingeschlossen wird und so schließlich nicht mehr weiter verteilt werden kann. Quelle

erde

 

Auch hier: leider, leider verteilt sich nicht nur Quecksilber rund um den Globus, sondern auch die hochgefährlichen Feinstäube und Nanostäube.

Weder „Fein“ noch „Staub“ klingt gefährlich – und trotzdem:

Je kleiner, um so gemeiner!

Studie spricht für Hirnschäden.

Eine erhöhte Feinstaubbelastung in der Atemluft schadet möglicherweise dem Gehirn. In Gegenden mit einer erhöhten Belastung findet man bei den Bewohnern mehr Mikroinfarkte im Gehirn, das berichten nun amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitung Stroke. Diese Infarkte führen zu kleinen lokalen Schäden, die mit zunehmender Zahl die Hirnfunktion beeinträchtigen können. Quelle

Es ist eine dieser kollektiven Studien, bei der das Abtippen der Autorenliste länger dauert als das Schreiben des gesamten Posts, die mit einem Ergebnis aufwartet, das bedenklich stimmen muss: Elissa H. Wilker und 12 weitere Autoren haben diesen Beitrag in der Zeitschrift „Stroke“ und unter der Überschrift: „Long-Term Exposure to Fine Particular Matter, Residential Proximity to Major Roads and Measures of Brain Structure“ veröffentlicht.

Und wer in einer Stadt wohnt, der sollte nicht nur genau lesen, er sollte auch seine kognitiven Funktionen täglich und aufs Neue prüfen, denn: Quelle

umweltzone

Aber das wissen wir mittlerweile schon:  Saharastaub kommt zwar bis zu uns, aber der Dreck, der sich rund um den Globus verteilt, macht offensichtlich vor unseren Umweltzonen und der Landesgrenze halt? Kann man unseren Behörden noch glauben? Dabei prüfen unsere Behörden selbstverständlich besonders streng –

nur VW prüft noch strenger! 

Gesundheit: Feinstaub macht dumm und ängstlich

Davon zeigen sich Forscher aus den USA im Fachblatt „Molecular Psychiatry“ überzeugt. Die Wissenschaftler hatten vermutet, dass Feinstaub nicht nur Herz und Lunge angreift, sondern auch das Hirn. Sie ließen daher Versuchsmäuse monatelang Partikel geschwängerte Luft atmen. Danach mussten die Tiere Lernaufgaben lösen und Angstsituationen bestehen – wobei sie fast immer schlechter abschnitten als Tiere, die saubere Luft atmen konnten. Eine Untersuchung der Hippocampi jener Tiere zeigte, dass die Nervenzellen weniger Dornfortsätze hatten. An den Dornfortsätzen sitzen die Synapsen und übertragen Signale. Die Forscher führen das auf Feinstaub-Partikel zurück und ziehen den Schluss, dass diese Partikel auch das Hirn schädigen. Seit 2005 gilt für die Städte Europas ein EU-weit einheitlicher Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dieser darf nicht öfter als 35 mal pro Jahr überschritten werden. Seit dem 11. Juni 2011 müssen die Städte mit Strafgeldern rechnen, wenn diese Grenze überschritten wird. //[gä]//

Quelle: In:Molecular Psychiatry, 5.7.2011, DOI 10.1038/mp.2011.76

 

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Über frankenberger10

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