Als sich vor fast zwanzig Jahren der Himmel veränderte, mußte man sich neu Gedanken machen zu den Kondensstreifen. Diese waren bis dato eine Ausnahme, weil nur bei 30% aller Flugbewegungen der großen Airlines überhaupt Kondensstreifen entstanden. Welche Voraussetzungen für Kondensstreifenbildung vorliegen müssen, kann jeder selbst bei Wikipedia nachlesen.

Ein möglicher Beitrag zu einer Klimaänderung kann nur durch Kondensstreifen hervorgerufen werden, die in übersättigten Gebieten entstehen. In der Troposphäre sind je nach Region nur ca. 15% der wolkenfreien Gebiete übersättigt (Gierens et al., 1999;  Burkhardt et al., 2008). Das widerspricht den sichtbaren Vorgängen am Himmel aber  eklatant.  Nur dort, in übersättigten Gebieten, können sich nämlich die anfangs linienförmigen Kondensstreifen ausbreiten. Sie verlieren ihre anfängliche Gestalt und können oft aufgrund ihrer morphologischen Eigenschaften nicht mehr von naturlich gebildeten Zirren unterschieden werden. Kondensstreifen in diesen Gebieten stellen

eine klimarelevante zusätzliche Bewölkung

dar, da sie in ansonsten wolkenfreien Verhältnissen existieren. Wieviele Kondensstreifen in diesen übersättigten Regionen präsent sind, hängt davon ab, wie hoch das Flugverkehrsaufkommen ist und ob das Schmidt-Appleman-Kriterium erfüllt ist.

Die relative Feuchte, die Temperatur und weitere Parameter wie Scherung, Stabilität, atmosphärische Turbulenz, Strahlung und Flugzeugtyp beeinflußen die Entwicklung eines Kondensstreifens.

Je niedriger die Übersättigung ist, umso schneller werden die Kondensstreifen unsichtbar. Die relative Häufigkeit von Übersättigung in wolkenfreien Gebieten nimmt exponentiell mit der Übersättigung ab (Spichtinger et al., 2002). Am häufigsten sind geringe Übersättigungen präsent. Daher sind  eine Vielzahl von Kondensstreifen tatsächlich vom Boden aus gar nicht sichtbar.

Dabei dürfen wir nie vergessen, dass der Kondensstreifen nur ein sichtbar gewordener  Teil der gesamten Abgasfahne ist! 

Emissionen

Fur die Klimawirkung von flugzeuginduzierten Zirren sind die  Größen Bedeckungsgrad, optische Dicke und Lebensdauer relevant. Um Aussagen über den Bedeckungsgrad machen zu können, ist die Kenntnis der geometrischen Größen eines einzelnen Kondensstreifens notwendig. Ob ein Kondensstreifen über einen längeren Zeitraum sichtbar bleibt, hängt maßgeblich von der Scherung und der relativen Feuchte ab. Je höher die relative Feuchte ist, umso mehr Wasserdampf kann auf den Eisteilchen kondensieren. Die Eismasse nimmt zu, solange die Übersättigung noch nicht abgebaut ist, und der Kondensstreifen wird dadurch optisch dicker. Dem wirkt die Scherung entgegen. Je höher die Scherung ist, umso stärker wird der Kondensstreifen verdünnt  und die Eisteilchen verteilen sich auf ein größeres Gebiet. Dadurch wird einerseits die Wolke optisch dünner, andererseits treffen die Teilchen in den Randgebieten des Kondensstreifens auf frische Umgebungsluft, deren Ubersättigung noch nicht abgebaut ist. Die Eismasse eines Kondensstreifens ist daher bei hoher Scherung größer als im scherungsfreien Fall. Inwieweit der Zugewinn an Eismasse der Verdünnung  entgegenwirkt und welche Auswirkung dieser Prozeß auf die Sichtbarkeit hat, darüber wird noch diskutiert. Quelle

Wie schnell sich ein Kondensstreifen auflöst,  hängt sensitiv von den Umgebungsbedingungen und den Flugzeugeigenschaften (Turbinenart)  ab, sowie hauptsächlich von der Feuchte und der Temperatur der Umgebungsluft.

ATRAundFalcon_xl

Auf diesem Bild sieht man die „Messlanze“ des Forschungsflugzeuges FALCON, das ähnlich wie das Forschungsflugzeug HALO umfangreiche Messungen in den Abgasstahlen der Flugzeuge vornimmt.

Die Frage stellt sich angesichts der enormen Gelder, die hier „verforscht“ werden:

Forscht man nur am Phänomen des „gemanagten Himmels“ – oder ist man Teil eines „Geo-Engineeringprogrammes“ – das von der Bundesregierung auf mehrfache Anfrage verneint wurde – und überwacht laufende Programme?

climate contral console

Kleine Schlußbemerkung: Wenn ich einer anderen Person heimlich Gift verabreiche, so dass diese erkrankt oder gar stirbt – was bin ich dann?

Demnächst sollen im Zuge des #Kerosingate diverse Strafverfahren eingeleitet werden. Hiefür brauchen wir ihre Unterstützung.

 Justizia by Ch. Schindler - Flickr

Let’s get Environmental and Climate Justice now!

 

 

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