Der 1. Mai hat heute eine ähnliche Bedeutung  wie Weihnachten für die Christenheit: Eine Art willkommener volkstümlicher Feiertag, weitgehend entfremdet vom eigentlichen Sinn. 

Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse?

Eine Arbeiterklasse gibt es in Deutschland nicht mehr wirklich. Auch ein Grund, weshalb sich die SPD etwa um neue Wählerschichten bemühen muß.

Heute befinden sich viele in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Auch ein wenig zu recht, denn kaum einer in diesen Jobs ist noch gewerkschaftlich organisiert. Man hofft darauf, dass ANDERE sich für die EIGENEN Interessen einsetzen und wird prompt hinter die Fichte geführt.

Zwar haben die Gewerkschaften noch über 6 Millionen Mitglieder, aber diejenigen, die eine starke Interessenvertretung dringend bräuchten, sind leider desinteressiert.

Die Einzelgewerkschaften VER.DI und IG Metall setzen sich dabei mit jeweils über zwei Millionen Mitglieder deutlich von den anderen sechs Einzelgewerkschaften ab.  Erschreckend, in wie vielen Firmen es keinen richtigen Betriebsrat mehr gibt und in wie vielen anderen Firmen der Betriebsrat regelrecht bekämpft wird.

In Zeiten der Globalisierung werden in breiter Front die von den Beschäftigten erkämpften Rechte zurückgefahren – teilweise ohne jeden Widerstand. Das ist auch kein Wunder, denn weltweit sind rechtsstaatliche Demokratien eher die Minderheit. Gangster und Verbrecher geben in der globalen Wirtschaft den Ton an. Da muß man sich anpassen.

Viele sind auch deshalb nicht mehr in einer Gewerkschaft, weil die Politikverdrossenheit auch hier ihren Tribut fordert. Zu viele „Trojaner“ haben sich bei den Gewerkschaften eingeschlichen, so dass Deutschland zwar „ruhiggestellt“ ist – aber auch weit abgeschlagen – quasi Billiglohnland. Aber dafür sind die Steuern und Sozialabgaben wieder etwas höher – so gleicht sich das aus!

Als Kind bin ich an der Hand meines Vaters am 1. Mai mitmarschiert! Um die 40 Stundenwoche ging es und …

Vati gehört mir

Das waren noch Zeiten: „Am Wochenende gehört mein Papi mir!“

Zusammen mit der 40-Std.-Woche hart erkämpft.

Leider sind Papi und Mami heute oft die ganze Woche zuhause.

„Der wirtschaftliche Aufschwung geht an vielen Kindern in Deutschland vorbei. Neue Zahlen zeigen, dass fast jeder fünfte Minderjährige in einer armen Familie lebt. Durch den Flüchtlingsandrang dürfte sich das Problem noch verschärfen.“ Quelle

 

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933[5] benannte ihn als Feiertag der nationalen Arbeit. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland gleichgeschaltet und die Gewerkschaftshäuser gestürmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zu einem „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“ erklärt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der 1. Mai 1946 durch den Alliierten Kontrollrat bestätigt. Maikundgebungen durften jedoch nur eingeschränkt durchgeführt werden.

Firmenbeteiligung: Auch der DGB verdient an Leiharbeit

Zeitarbeit ist in deutschen Unternehmen allgegenwärtig – und wird von den Gewerkschaften zum Teil scharf kritisiert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund mischt in dem Geschäft mit einer eigenen Firma mit und zahlt Löhne, die unter dem von DGB-Chef Sommer geforderten Mindestlohn liegen. Quelle

Globalisierung, TTIP und die herandämmernde Industrie 4.0  verändern bereits die Arbeitswelt dramatisch. Wer jetzt schläft, der wacht in der Hölle wieder auf.

 

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