Flug-Branche diskutiert über Klimafolgen des Luftverkehrs

Ob noch lange Zeit zum diskutieren bleibt? Die Entwicklung zum #Dieselgate zeigt erschreckend, wie getrickst, gelogen und betrogen wird.

Shwur

Hinter dem feinen Zwirn, versteckt sich oft ein krankes Hirn!

Mit einem „Kavaliersdelikt“ und weiter so wird es nicht mehr gehen. Die Millionenklagen, die im Raume stehen, zeigen deutlich, was passiert, wenn man Täter benennen kann.

Es wird dafür gesorgt, dass auch weitaus größere Umweltverbrecher zur Rechenschaft gezogen werden. Millionen Umwelttote fordern Gerechtigkeit.

endecocid

Das weltweite Wachstum im Luftverkehr sorgt für große Umwelt-Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hatte die deutsche Flug-Branche nun Umweltpolitiker, Vertreter von Umweltorganisationen und Wissenschaftler zu einem Diskussionsforum eingeladen. Quelle

Zwischen der Generalsekretärin der UN-Luftfahrtorganisation ICAO, Dr. Fang Liu, und dem BDL-Präsidenten Klaus-Peter Siegloch herrscht Einigkeit darüber, was im internationalen Luftverkehr derzeit höchste Priorität hat: die Verabschiedung eines internationalen Klimaschutzabkommens. Das wurde anläßlich des  Treffens beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft in Berlin deutlich.

Klaus-Peter Siegloch

Klaus Peter Segloch Foto:  Wikipedia Stephan Röhl, http://www.stephan-roehl.de

Klimaschutz kann nur international geregelt werden. Nationale Alleingänge sind nicht zielführend, sondern wirken im globalen Markt nur wettbewerbsverzerrend.

Auch die Regierung denkt zum Solar Radiation Management ähnlich:

kann nur international geregelt werden.

„Klimaschutz kann nur international geregelt werden. Nationale Alleingänge sind nicht zielführend, sondern wirken im globalen Markt nur wettbewerbsverzerrend“, sagt Klaus-Peter Siegloch. „Wir brauchen eine Lösung, die für alle gilt.“ Beide waren sich einig, dass es jetzt darauf ankomme, international Mehrheiten zu finden, damit in der Generalsversammlung im Herbst die Einführung eines Klimaschutzinstrumentes beschlossen wird.

Seit 1990 haben die deutschen Fluggesellschaften ihren Treibstoffverbrauch pro Passagier und 100 Kilometer bereits um 42 Prozent senken können. Die Flotten der deutschen Fluggesellschaften verbrauchte im Jahr 2014 durchschnittlich nur noch 3,64 Liter Kerosin. Allerdings bleiben die gesamt verbrauchten eine Milliarde Tonnen Kerosin in 2015 bei 3,3 Milliarden Flugpassagieren. Bis 2030 soll sich die Zahl der Passagiere gar verdoppeln. Die Triebwerksentwicklung ist dabei bereits an ein Limit gestoßen, da wird viel Einsparung nicht mehr möglich sein! Immerhin darf man heute bereits 10 % BIO-Teibstoff dem Kerosin beimengen.

Auf dem Weg zum umweltfreundlicheren Fliegen ist die Dekarbonisierung des Luftverkehrs der wichtigste Schritt. Alternative Antriebe und Kraftstoffe, Effizienzsteigerung in den Abläufen am Boden und in der Luft sowie moderne Technologien sind der Schlüssel dazu. „Die Investition in moderne Technik und neue intelligente Lösungen ist jedoch nur möglich, wenn unsere Unternehmen auch die finanziellen Mittel haben. Aber durch europäische und nationale Alleingänge wie die Luftverkehrsteuer wird den deutschen Fluggesellschaften genau diese Investitionskraft genommen. Die Bundesregierung muss deshalb ihr Versprechen einlösen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrt zu erhalten“, sagt Klaus-Peter Siegloch.

Weitere Dekarbonisierung ist jedoch schwierig, denn so etwas wie Ruß geben die modernen Triebwerke ohnehin nicht  mehr her. Von drei Tonnen Kerosin verbleiben mickrige 100 Gramm Feinststaub in Nanopartikelgröße – aber –

je kleiner, desto gemeiner – leider.

Emissionen

Die Bedeutung der Luftfracht für den deutschen Außenhandel nimmt weiter zu. Insgesamt beförderten Flugzeuge im Jahr 2015 Waren im Wert von 234 Milliarden Euro von und nach Deutschland. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.  Damit wird eine Entwicklung bestätigt, die seit 2007 anhält: Während der gesamte Außenhandel um 24 Prozent wuchs, stieg der Wert der per Luftfracht beförderten Waren im selben Zeitraum um 44 Prozent und somit fast doppelt so schnell.

Da werden die Lobbyisten zur  Hochform auflaufen müssen. Denn sollte es durch #Dieselgate zu einer Umweltbesteuerung der Feinstaubemittenten kommen, wird es auch für die Flugbranche eng. Wenn nicht sogar ein #Kerosingate für ein regelrechtes Beben sorgt, ähnlich wie gerade in der Autobranche.

Generell wird die Luftfracht von einem harten Wettbewerb bestimmt, wie die International Air Transport Association (IATA) anlässlich des derzeit in Berlin stattfindenden World Cargo Symposium festhielt. Wie eine Marktentwicklungsanalyse des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) aufzeigt, sind zuletzt vor allem im Nahen Osten ansässige Frachtfluggesellschaften überproportional gewachsen. Während ihre verkaufte Verkehrsleistung in der Luftfracht zwischen 2007 und 2015 um 143 Prozent zulegte, schrumpfte die der europäischen Unternehmen parallel um rund acht Prozent. An die Bundesregierung gewandt appellierte deshalb BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow: „Unsere Unternehmen hinken wegen wettbewerbsverzerrenden Beschränkungen im internationalen Vergleich hinterher. Es muss jetzt dringend ein Umsteuern stattfinden und die Bedeutung des Luftverkehrs für die nationale Wirtschaftspolitik anerkannt werden.“ Das angekündigte Luftverkehrskonzept der Bundesregierung biete die Chance, die Belastungen abzubauen: „Nur so können unsere Unternehmen weiterhin diese große Bedeutung für den deutschen Außenhandel haben.“

Internationales Umweltschutzkomitee einigt sich auf Zulassungsgrenzwerte

Das Umweltschutzkomitee (CAEP) der UN-Luftfahrtorganisation ICAO hat erstmals Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Flugzeugen beschlossen. Die ambitionierten Grenzwerte bilden ab 2020 eine international einheitliche Richtlinie für die Zulassung von Verkehrsflugzeugen. „Wir begrüßen den CO2-Standard, weil damit der positive Trend bei der Energieeffizienz in der Luftfahrt auch für die Zukunft fortgeführt werden kann“, sagt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

„Die fiskalischen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland hängen aber der deutschen Luftfahrt wie Blei an den Flügeln. Die Politik muss ihr Versprechen halten, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrt zu erhalten“, sagt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.

Alleine durch die etwa 800 000 Beschäftigten in der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zeigt sich der hohe Stellenwert dieser  Branche. #Dieselgate zeigt aber auch auf, dass bei allem Wirtschaftsinteresse diejenigen, die als Kollateralschäden dafür mit ihrer Gesundheit bezahlen müssen, auch einmal die Schnauze voll haben.

Das kommende #Kerosingate wird dann den Weg in die Zukunft zeigen, nicht die frommen Marketingsprüche der seminargeschulten Sodalitäten.

Denn natürlich funktioniert hier einiges nur, weil die Bevölkerung hinter die Fichte geführt wird und nicht wirklich über die Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Flugverkehr informiert wird.

Ganz stolz präsentiert man die neuen NEO-Triebwerke und rechnet den Verbrauch pro Passagier auf 3,65 Liter Kerosin je 100 Flugkilometer!

Mehr Luftverkehr, weniger Kerosin

Der deutsche Luftverkehr hat sich seit 1990 mehr als verdreifacht. Aber der Kerosinbedarf ist im gleichen Zeitraum nur um 91 Prozent gestiegen. Beim Autoverkehr um 219%! Obwohl auch da die Entwicklung bei den Motoren atemberaubend ist.

Dabei ist die an deutschen Flughäfen getankte Menge Kerosin Berechnungsgrundlage. Die entsprechende Verkehrsleistung, für die dieses Kerosin verwendet wird, umfasst alle innerdeutschen Flüge sowie alle Flüge ab Deutschland. Dabei werden der Fracht-, der Post- und der Personenverkehr berücksichtigt. Die Entkopplung von Kerosinbedarf und Verkehrswachstum wurde vor allem durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz erreicht.

Hier wird #Kerosingate Klarheit bringen, wie diese außergeöhnlichen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz wirklich erreicht wurden.

Stichwort: Kerosinadditive !

Sicher wäre dann auch beim Autoverkehr diese außerordentliche  Energieeffizienz möglichDoch wäre der Preis ähnlich hoch? Würden dann unsere Autos auch kilometerlange persistente Abgasfahnen hinter sich her ziehen?

Turbofan-Engine

Wunderwerke der Technik?

Zurück zu den 3,65 Liter Kerosinverbrauch. Weshalb gibt man Universitäten Millionen Steuergelder, wenn ihre Erkenntnisse dann negiert werden? Das weiß heute jeder Experte, dass die Emissionen des Flugverkehrs mindestens mit einem Faktor drei gegenüber bodennahen Emissionen berechnet werden müssen. Das hängt damit zusammen, dass diese in sensibelste Luftschichten verbracht werden, wo sie oft jahrelang verbleiben oder als „künstliche Zirren“ weltweit 7% des Himmels bedecken und so zur Erderwärmung beitragen.

Die angerichteten Kollateralschäden des Flugverkehrs an der Gesundheit der Menschen und der an der Umwelt, von dadurch hervorgerufenen Wetterkatastrophen, darf nicht von jenen bewertet werden, die daran verdienen, sondern durch ein unabhängiges Gremium. Die Bevölkerung sollte entscheiden, welchen Preis an Leib und Leben sie für den Urlaubsflug zu zahlen bereit sind. Dazu müssen aber die Fakten auf den Tisch.

Wenn man allerdings sieht, wie verzweifelt man versucht hat, die Folgen des aerotoxischen Syndrom’s zu vertuschen, dann liegt noch ein weiter Weg vor uns, obwohl es heute eigentlich schon zu spät ist. #Dieselgate kann und wird hier ein zündender Katalysator sein. Hoffentlich!

isnt fun

 

 

 

Vier bringen Sie weiter,

3,3 Milliarden mal vier bringen viele um!

Climate Engineering – Sondierungsstudie im Auftrag des BMBF

Unser Artikel zum DLR Forschungsflugzeug FALCON  bei NEOPresse hat ein wenig für Wirbel gesorgt. Das Thema ist relativ komplex und in der Öffentlichkeit recht unbekannt. Geht es hier doch auch um eine “heilige Kuh” unserer Gesellschaft. Read more

So sieht das dann von oben aus

Chem worldview 1

Chem worldview 2

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Über frankenberger10

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