Eine Art Klima-Alarmismus ist vor Paris zu #COP21 über uns hinweggerollt. Obama meinte gar, dass der Kampf gegen die Erderwärmung mehr Bedeutung habe, als der Kampf gegen den Terror. Die weltweiten militärischen Aktivitäten muß man natürlich ausblenden, was seine Äußerung wieder relativiert.

Wenn etwa ein Containerschiff tausende Tonnen Schweröl tankt, dann kann die Tankrechnung schon mal über 5 Millionen Euro gehen. Das sind gewaltige Mengen, die da an Umweltgiften in die Luft geblasen werden. Immerhin hat man der Frachtschifffahrt einige Auflagen gemacht, die bei den Kreuzfahrtschiffen noch nicht so dringlich zu sein scheinen, obwohl dort die Schwerölmengen ebenfalls gewaltig sind.

Nun leben wir aber in rabulistischen Zeiten des Lügens, Tricksens und Täuschens und nicht nur bei den Arbeitslosenzahlen wird „schöngerechnet“.

So kann ich bei den gewaltigen Containerschiffen erstmal auf die Anzahl der tranpsortierten Container umrechnen und den Bezug auf die zurückgelegten Seemeilen mit berechnen. Noch mehr kann ich über die Gesamt-Tonnage bis auf  Schwerölverbrauch/je kg herunterrechnen. Und für besorgte Bürger teile ich einfach durch 7 Milliarden Erdbewohner und kann einem Umweltschützer so nachweisen, dass er vor tausenden Tonnen Schweröl keine Angst zu haben braucht.

Angst haben die Kreuzfahrtpassagiere ohnehin nicht, haben sie gar einen Wellnessurlaub mit vegetarischem Frühstück gebucht. Rechne ich nun auf knapp 10 000 Passagiere einschließlich Personal und geschipperten Seemeilen um, dann ist die Umweltbelastung geradezu lächerlich.

So wird die besonders agile Lobby der Fluglinien auch nicht müde, einen Kerosinverbrauch von 3 Litern/100Km/Passagier medial zu verbreiten. Gerade hat man der erstaunten Bevölkerung vorgerechnet, dass Obst und Gemüse aus dem Ausland eine bessere Klimabilanz aufweist, als einheimische Ware. Was vor wenigen Jahren noch anders war.

Diese Zahlentricksereien funktionieren nur, weil den Leuten wichtige Erkenntnisse unbekannt sind. So haben Klimaforscher mehrfach dringend darauf hingewiesen, dass Flugzeugemissionen mindestens  mit einem Faktor drei gegenüber bodennahen Emissionen berechnet werden müssen, weil sie in seniblen Luftschichten ausgebracht werden. Damit ist das 3-Liter-Märchen Makulatur. Besonders durch die Verwendung kerosinsparender Additive, die hochgefährlich sind.

Die neuesten Forschungsergebnisse zum Feinstaub sind ohnehin alles andere als zum Lachen. Evtl. ganz gut, wenn die Leute nichts davon wissen?

Im Falle VW klagen nun auch viele Bürger wegen der gesundheitlichen Folgen und Schäden. Das heißt, dass es u.U. ganz vorteilhaft ist, wenn man Ursachen verallgemeinert bzw. die Verursacher hinter dem Vorhang läßt.

Im Übrigen sind Raucher schon mal selbst schuld, falls sie erkranken.

umweltzone

Gut, dass wir unsere Umweltzonen haben. Wer möchte schon eine Luft wie an der Frankfurter Allee in Berlin atmen? Der Wind bläst zwar den Saharastaub bis zu uns, aber den Feinststaub doch hoffentlich nicht in unsere Umweltzonen hinein?

Baltimore – Immer wenn in US-Städten der Feinststaubgehalt der Luft ansteigt, werden vermehrt ältere Menschen mit der Diagnose Herzinsuffizienz in Kliniken eingewiesen. Eine neue landesweite Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 295: 1127-1134) an 11,5 Millionen Mitgliedern der staatlichen Gesundheitskasse für Senioren (Medicare) bestätigt die Risiken, die von den winzigen Staubpartikeln ausgehen. Quelle

Je feiner, desto gemeiner
Rund 75.000 Menschen sterben allein in Deutschland jährlich an den Belastungen durch Feinstaub. Von den potenziell hochgefährlichen Feinststäuben – Staubpartikeln mit einer Größe von unter einem Mikrometer (entspricht 0,001 Millimeter) – ist indes kaum die Rede. Quelle

Eine erhöhte Feinstaubbelastung in der Atemluft schadet möglicherweise dem Gehirn. In Gegenden mit einer erhöhten Belastung findet man bei den Bewohnern mehr Mikroinfarkte im Gehirn, das berichten nun amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitung Stroke. Diese Infarkte führen zu kleinen lokalen Schäden, die mit zunehmender Zahl die Hirnfunktion beeinträchtigen können. Quelle

Es ist eine dieser kollektiven Studien, bei der das Abtippen der Autorenliste länger dauert als das Schreiben des gesamten Posts, die mit einem Ergebnis aufwartet, das bedenklich stimmen muss: Elissa H. Wilker und 12 weitere Autoren haben diesen Beitrag in der Zeitschrift “Stroke” und unter der Überschrift: “Long-Term Exposure to Fine Particular Matter, Residential Proximity to Major Roads and Measures of Brain Structure” veröffentlicht. Quelle

Danke an unsere Sponsoren

 

 

 

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  1. Gesundheit
    Feinstaub macht dumm und ängstlich
    Davon zeigen sich Forscher aus den USA im Fachblatt „Molecular Psychiatry“ überzeugt. Die Wissenschaftler hatten vermutet, dass Feinstaub nicht nur Herz und Lunge angreift, sondern auch das Hirn. Sie ließen daher Versuchsmäuse monatelang Partikel geschwängerte Luft atmen. Danach mussten die Tiere Lernaufgaben lösen und Angstsituationen bestehen – wobei sie fast immer schlechter abschnitten als Tiere, die saubere Luft atmen konnten. Eine Untersuchung der Hippocampi jener Tiere zeigte, dass die Nervenzellen weniger Dornfortsätze hatten. An den Dornfortsätzen sitzen die Synapsen und übertragen Signale. Die Forscher führen das auf Feinstaub-Partikel zurück und ziehen den Schluss, dass diese Partikel auch das Hirn schädigen. Seit 2005 gilt für die Städte Europas ein EU-weit einheitlicher Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dieser darf nicht öfter als 35 mal pro Jahr überschritten werden. Seit dem 11. Juni 2011 müssen die Städte mit Strafgeldern rechnen, wenn diese Grenze überschritten wird. //[gä]//
    Quelle: In:Molecular Psychiatry, 5.7.2011, DOI 10.1038/mp.2011.76

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