Bei uns am ‪#‎Kotti‬ ist es jetzt richtig gefährlich, man muss echt aufpassen, nicht von Investigativreportern angetanzt zu werden. ‪#‎Kreuzberg‬

So spottet man im Web über die aktuelle Medienpräsenz, die das „Kottbusser Tor“ hat. Über die Jahre hinweg „sei ihr nichts passiert“, meint eine langjährige Anwohnerin und einige Strategen ziehen extra dorthin, weil ihnen das Milieu nicht nur zusagt, sondern man sich ausgesprochen wohl fühlt. „Kotti“ nennt man dann auch liebevoll die Wohngegend, ähnlich, wie man vom Görlitzer  als „Görli“ spricht.

Doch wohnen hier auch viele, die dort wohnen müssen, nur zu gern wegziehen würden. Das ist dann so eine Sache, wenn man seinen Lebensunterhalt nicht selbst erwirtschaften kann und auf die Hilfe anderer angewiesen ist,  aus welchen Gründen auch immer.

Natürlich wurde und wird das immer wieder hart kritisiert, dass man so viele tausend Menschen in prekären Lebenssituationen auf relativ kleinem Raum zusammenballt. Das Endergebnis kann man am Kotti gut sehen und ich rate wirklich dazu, sich gerade als Berliner hier mal umzusehen.

Anscheinend ist die Hochbahn über die Jahre immer noch wie eine Art „Grenze“, denn zur Admiralstraße hin ist es ein wenig ruhiger, zur Adalbert härter.

Vor etlichen Jahren hatten wir mit einer kleinen Bürgerintiative versucht, gegenzusteuern. Damals war noch ein Buchladen und ein großer Aquarienhändler vor Ort. Es wurden Bäume und Büsche gepflanzt, eine Kleintierschau veranstaltet – usw. Einige Bäume sind ordentlich gewachsen, wie ich gerade wieder feststellen konnte – vieles ist wegen mangelnder Pflege auch verschwunden.

Was ist das Kotti denn nun wirklich?

Wie gesagt, für den einen oder anderen ist es ein ganz normaler Wohnort. Subkultur oder Biotop?  Die hohe Kriminalität spricht dagegen. Auch die Toten. Ich war mehrfach Augenzeuge bei Selbstmorden oder auch vor über dreißig Jahren, als ein linker Türke von rechten Türken ermordet wurde.

Durch die viele Freizeit, die viele hier haben, ist natürlich gerade im Sommer die ganze Nacht hindurch Halligalli. Das war für mich schon vor 30 Jahren ein Problem. Denn das Geld, was manche hier leistungslos bekommen, das müssen leider andere verdienen und früh aufstehen, um zur Arbeit zu gehen. Trotz Doppelfenster sind die Kinder oft müde in die Schule, weil die ganze Nacht Alarm war.

Jede Woche eine Großeinsatz der Polizei mittlerweile. Für schulpflichtige Kinder nicht fördernd. Obwohl manche Eltern mit ihren Kindern selbst bei Straßenschlachten nachts um 23 Uhr möglichst  nahe ans Geschehen heran wollten. Dann war das Geschrei groß, wenn man auch mal einen Knüppel abbekommen hat.

Ist es eigentlich nicht gut, wenn arbeitende und nicht arbeitende Bevölkerung räumlich etwas getrennt sind?  So können die einen feiern und die anderen die Sozialhilfe für die anderen mit verdienen?

Wenn da nicht jene wären, die relativ ausgeruht dann hunderte Kilometer fahren, um im Umland Plakate hochzuhalten mit dem Spruch „Besorgte Bürger entsorgen“

Besorgte Bürger

 

Denn durch die aktuelle Zuwanderung kann es mal eng werden, falls die besorgten Bürger die Schnauze voll haben, um für andere mitzuarbeiten. Und auch nur noch feiern.

 

Kürzlich berichtete der „Tagesspiegel“ über die eskalierende Situation am Kottbusser Tor in Berlin. Dort heißt es u.a.: „In den vergangenen Monaten wurden am Kottbusser Tor fast täglich Passanten umringt. Dabei wurden Portemonnaies, Telefone, Handtaschen gestohlen. Klappte das nicht, schlugen die Täter zu, manche besprühten ihre Opfer mit Reizgas oder zogen Messer. Einigen Frauen wurde an den Busen gefasst oder ins Gesicht geschlagen – wie vor zwei Wochen.
Oder die Opfer wurden hunderte Meter weit gejagt – wie vor drei Wochen, als ein rasender Trupp mit Gürteln auf zwei Schwule eindrosch, sie trat, während die zwei Männer in Panik schrien. Von der Hatz gibt es ein Video.“

Das Bemerkenswerte dazu: Noch zu Jahresbeginn hatte die Vorstandsfrau des „Schwulen Museums“ in Berlin in einem Interview mit der „Süddeutschen“ die Szene rund um das Kottbusser Tor als besonders gutes Beispiel für die Integration queerer Menschen in die multikulturelle Gesellschaft angeführt.

Der ganz in der Nähe des Kottbusser Tors wohnende Bundestagspolitiker Volker Beck wurde um ein Statement gebeten, hat bislang aber noch nicht auf die Anfrage reagiert. Quelle

Da wird aber ein wenig oberflächlich berichtet. Denn hier geht es nicht nur um Schwulenhass, sondern um eine wirklich traurige Angelegenheit, bei der sich die Herrschaften, die sich am Kotti wohlfühlen, wie die auch vom Tagesspiegel hochgelobte ANTIFA,  auffällig desinteressiert zeigen: pädophile Freier.

Das wird bisher kaum thematisiert, man schaut weg, auch die Behörden, die in Berlin sowieso schon bei der Ausstellung eines Ausweises überlastet sind. Die zahlreichen Trebegänger müssen sich ein sehr hartes Brot verdienen. Und hier versagt auch die Antifa, die den Kiez zwar angeblich „nazifrei“ hält, aber leider nicht Freier frei!

 

 

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Eine Antwort »

  1. diwini sagt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

    Gefällt mir

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