persil-chematrail-schriftzug

Werbebotschaften am Himmel waren in meiner Jugend nicht selten, oft per Werbezeppelin oder als Banner durch die Lüfte gezogen. Aber auch Schriftzüge kann man in den Himmel malen. Das nennt man Skywriting und ist seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt:

Als Himmelsschreiben (im englischen als Skywriting bezeichnet) wird eine Form der Luftwerbung bezeichnet, bei der ein kleines Flugzeug, der Himmelsschreiber, eine vom Erdboden aus sichtbare Nachricht am Himmel hinterlässt. Dazu wird das Flugzeug in einer bestimmten Art gesteuert, wobei ein spezieller Rauch abgegeben wird. Die Nachricht kann verschiedene Inhalte haben, zum Beispiel Werbung, aber auch private Nachrichten wie eine Glückwunschbotschaft oder gar ein Heiratsantrag.

Der am Flugzeug angebrachte Raucherzeuger besteht typischerweise aus einem unter Druck stehenden Behälter, der ein niedrigviskoses Öl (wie zum Beispiel Chevron/Texaco „Canopus 13“, früher „Corvus Öl“) enthält. Das Öl wird in einen heißen Düsenkanal eingespritzt, wobei es zu einer großen Menge von dichtem, weißem Rauch verdampft. Dieses Verfahren wird auch beim Kunstflug verwendet, um die geflogenen Figuren eindrucksvoller in Szene zu setzen.

Das Ergebnis des Himmelsschreibens ist kurzlebig. Der Wind und die Auflösung des Rauches führen dazu, dass es innerhalb weniger Minuten verschwindet. Mittlerweile wurden jedoch Methoden entwickelt, die aufgrund der Schreibtechnik (Dot-Matrix-Verfahren) dem Wind länger trotzen und somit länger zu sehen sind.

Als Erfinder des Himmelsschreibens wird Major Jack C. Savage (1891–1945), ein englischer Pilot des Ersten Weltkrieges, angesehen.[1]Er rüstete im Jahre 1922[2] eine aus Militärbeständen erworbene S.E.5a mit zwei langen, sich unter dem Leitwerk vereinigenden Auspuffrohren aus. In die Auspuffrohre wurde das Öl eingespritzt. Das Flugzeug ist heute im Science Museum in London ausgestellt. J. C. Savage war auch der Erfinder der an Flugzeugen angebrachten Suchscheinwerfer, den sogenannten Leigh-Lights, die mit Erfolg im Zweiten Weltkrieg bei der U-Boot-Jagd eingesetzt wurden.[3]

Als letzter deutscher Himmelsschreiber galt bis zu seinem Tod im Juli 2006 der Hamburger Pilot Jörg Steber, der außerdem über viele Jahre mit seinem DHC-2 Beaver-Wasserflugzeug im Hamburger Hafen Rundflüge durchführte.[4] Quelle

Flogos_Apotheken-A

Foto TAMARABEPUNKT Wikipedia

Eine relativ junge Form der Luftwerbung ist das Flogo[2] (Kunstwort aus „flying“ bzw. „fliegend“ und „Logo“). Dabei handelt es sich um formstabile, individuell gestaltbare Motive aus Schaum, die in die Luft aufsteigen. In einer speziellen Maschine wird dazu ein Seife­nfluid mit Wasser und Helium aufgeschäumt. Der dadurch entstandene, feste Schaum wird durch eine Schablone gepresst, und somit in die gewünschte Form gebracht. Flogos werden individuell gestaltet und können Buchstaben, Firmenlogos, Schriftzüge, Zahlen oder sonstige Symbole darstellen.[3]  

Das hat unvorbereitete Menschen schon in Angst und Schrecken versetzt, wenn plötzlich größere Mengen Schaum dahergeweht werden.

Die New York Times nannte die Praxis „Himmels Vandalismus“

Die New York Times warnte damals vor einer Zukunft, in der man wegen der Rauchentwicklung am Himmel die Fenster geschlossen halten müßte. Wenn die nur geahnt hätten, wie die Geschichte ausgeht!

Chemtod

Große Pläne hatte man vor Jahrzehnten. Mit leuchtenten Buchstaben wollte man auch nachts ganze illustrierte Anzeigen in den Himmel zaubern. Leider hatte man Schwierigkeiten mit der Darstellung von Farben – damals. Quelle

Auch heute bieten zahlreiche Firmen das Skywriting wieder an. In Deutschland stehen aber die Umweltschutzbestimmungen dagegen.

isnt fun

Als Umweltschützer kommt man natürlich trotzdem ins Grübeln: Die Profis hatten am Anfang Schwierigkeiten, die Rauchzeichen einigermaßen stabil (persistent) zu halten. Das ist heute besser gelöst, wie man auf jeder Flugschau sehen kann.

Turbofan-Engine

Und die hochentwickelten Flugzeugturbinen heute haben schon gar kein Problem mehr damit, persistente Trails, sog. „flugzeuginduzierte Zirren“ zu hinterlassen, die sogar über Stunden stehen bleiben, selbst wenn sie vom Wind über viele Kilometer verblasen werden. Das Endergebnis sind dann „künstliche Zirren“ wie das Umweltbundesamt sie nennt. Damit ist das UBA sicher bis an die Grenzen gegangen – „künstliche Zirren“ – mehr darf eine öffentliche Behörde nicht sagen, ohne erhebliche Schwierigkeiten zu bekommen?

Gerade das Umweltbundesamt wird für seine seichte Gangart im Bezug auf die enormen Umwelt- und Gesundheitsschäden durch die massiven Flugzeugemissionen von Umweltschützern massiv gescholten, Fragen dazu werden konsequent ignoriert.

Emissionen

Dabei sind gerade bei den Kritikern der Chemtrailsauerei selbst viele Feiglinge dabei, die sich nicht einmal trauen, Petitionen dagegen, mit dem eigenen Namen zu unterschreiben. Da ruft man dann lieber „Lügenpresse“! Was auch nicht wirklich stimmt, denn die Presse hat versucht, das Thema immer wieder über Umwege in die Öffentlichkeit zu tragen, die aber erschreckend desinteressiert bleibt. Für den einen oder anderen Politiker blieb nur der Weg „über die Satire„!

Aber irgendwo ist auch das Ende der Fahnenstange erreicht. Viele Aktivisten zu dem Thema haben sich in den letzten Jahren „rundgelaufen“, mit hohem finanziellen Einsatz. Denn hier gibt es keine Millionen von Barbara Hendricks – wie etwa hierfür:

Kein Umweltschutzbereich wird  so wenig finanziell unterstützt. Wie denn auch. Offensichtlich braucht man hunderte Euros für esoterisches Zauberspielzeug, das gerade massiv beworben wird.

Dazu kommt noch, dass seit Jahren Flugzeugreisen und Kreuzfahrten ausgesprochen „heilige Kühe“ sind. Heute haben wir über 3,3 Milliarden Flugpassagiere, die sich bis 2030, wenn COP21 greift, verdoppeln sollen.

Sind nun die wenigen wirklichen Aktivisten zum Thema Flugzeugemissionen (aka Chemtrails) nur Sturköpfe oder realitätsfremd?

Jedenfalls machen sie weiter!

Jetzt ist die Zeit, um Ideen zu sammeln und sich breit flächig einzubringen.
Sei es finanziell oder durch persönlichen Einsatz für Aufklärung zu sorgen und Mitmenschen behutsam an die Thematik heranzuführen und um deutlich zu machen, wie wichtig es ist, sich dem Protest für eine transparente, demokratische und offene Diskussion über diese fatalen Experimente und Technologien anzuschließen.
Ladet Freunde ein und sagt es weiter an jene, die zwar über die Thematik aufgeklärt sind, aber eventuell noch nichts vom „ Geoengineering“ gehört haben.
Wir sind es leid, immer wieder zum Himmel schreiende Belege zu offerieren, um diese daraufhin mit ohrenbetäubendem Schweigen oder gar Spott und Hohn von Seiten der Behörden quittiert zu bekommen.
Eignet euch bitte weiterhin Wissen an, welches euch helfen wird, selbstbewusst, trotz der Wetter-Märchen in den Medien, über Wetterwaffen und Wetterkontrolle zu reden.

Beim #Kerosingate spielt flightradar24.com eine wichtige Rolle, weil die Daten zeitnah angezeigt werden. So konnten unter 2000 m Flughöhe kilometerlange „flugzeuginduzierte Zirren“ der Airlines zugeordnet werden, die sich natürlich fragen lassen müssen, ob sie #Kerosol #Slurry getankt haben 😉 Zumal die #Wettersondendaten dazu auch entlarvend sind.

Fast 540000 User auf der Seite von flightradar24! Tausende checken auch in Deutschland, dass am Himmel Seltsames geschieht und wie viele Flugzeuge dabei noch ohne einsehbare Kennung unterwegs sind.

Hoffentlich kommen da unter dem Vorwand „#Terrorbekämpfung“ nicht bald neue Auflagen, die Anzeige der #Flughöhe betreffend. Oder man darf den #Flugverkehr nur noch zeitversetzt anzeigen. So sollten also #Umweltschützer und Journalisten, die beim #Rechercheteam zum #Kerosinskandal beteiligt sind, die Zeit nutzen und möglichst viele seltsame Kondensstreifen dokumentieren. Hier könnte es ähnlich wie beim #Dieselskandal um riesige Summen #Schadenersatz gehen!

Also DANKE an flightradar24!

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