Das wird von Planespotter-Hobbyfotografen und den Wasserdampf-Konspiratisten vehement bestritten, dass der eine oder andere „Kondensstreifen“ nicht nur harmloser gefrorener Wasserdampf sein könnte. 

isnt fun

Dabei hat man seit den Anfängen der Raketentechnik damit experimentiert, durch Zusatz von Metallpulver die Effektivität der Antriebe zu erhöhen. Und weil das so tolle Ergebnisse brachte, hat das Militär diese Möglichkeit gerne aufgegriffen, aber auch die zivile Luftfahrt ist begeistert.

Die Leistung von Kerosin-Triebwerken wird mit einigen Additiven gesteigert, man nennt sie KEROSOLE oder im Englischen auch „Slurry“ oder eben Metalldispersionen.

Als Zusätze wurden Bor, Magnesium und ausgerechnet Aluminium untersucht. Ein Triebwerk hat allerdings eine Obergrenze für solche Additive. Wobei das Gerücht geht, dass manche Flugzeugtanks mittlerweile mehr Additive als Kerosin enthalten.

Wahrscheinlich werden aber maximal nur 20 % Metalladditive eingesetzt, auch BIO-Treibstoff ist erlaubt. Die KEROSOLE werden dabei durch sog. Hochpolymere so stabilisiert, dass nur eine langsame Sedimentation erfolgt. Man ahnt schon, dass das Ganze recht kompliziert abläuft, nicht einfach Aluminumpulver ins Kerosin eingerührt wird, wie es die dümmlichen Wasserdampf-Konspiratisten  immer so albern thematisieren.

Zur Herstellung eines Mg/JP4 – Kerosins wird etwa feindisperses Mg in einem Heliumstrom erzeugt. Pumpen, Ventile und mehr werden bereits 1957 ausführlich beschrieben und führten im Bereich KEROSOLE zu zahlreichen Patenten.

Ein neueres Patent mit Zusatz von Mg, Aluminium und Beryllium verwendet Metallseifen als Stabilisator und Dibenzoylperoxid  als Katalysator!

ExplosionsgefährlichStruktur von Dibenzoylperoxid

Dibenzoylperoxid

Durch Dieselgate und auch alarmierende Werte bei Autos mit Direkteinspritzung sollte man längst beim Flugverkehr wieder etwas genauer hinsehen. Aber Kollateralschäden werden erstaunlich ungerührt hingenommen. Nur dumm, wenn man selbst zum Kollateralschaden wird.

 

Pilot - Foto Alex Ford - flickr

Foto Alex Ford/flickr.com

Bei deutschen Männern bleibt derweil der „Traumberuf Pilot“ unangefochten auf Platz 1 der Rankingliste, dicht gefolgt vom „Rechtsanwalt“!  Und der Urlaubsflug ist für die meisten von uns ein regelrechtes „Heiligtum“! Von und nach Berlin kommen so etwa jährlich 30 Millionen Menschen per Flugzeug, weltweit wurden 3,3 Milliarden Passagiere gezählt, der Kerosinverbrauch geht in Richtung 1 Milliarde Tonnen, die Zahlen des Militärs sind erst gar nicht bekannt.

Dabei sollte man noch beachten: Die ABGASE der Flugzeuge gehen direkt in sensible Luftschichten und müssen gegenüber bodennahen ABGASEN mit einem Faktor „drei“ berechnet werden – wahrscheinlich sogar höher! 

Bei näherem Hinsehen ist die Gesundheit der Bevölkerung für die Strategen der Industrie und der Politik völlig egal. Alleine am Feinstaub sterben in Deutschland bereits nach offiziellen Angaben 65 000 Menschen jährlich!

 

Trotz jahrelangem Klima-Alarmismus durch Medien und Politik bleiben die Bürger cool

 

 

Nachtrag: In den letzten Monaten sahen wir viel Smog in Europa, Frankreich (Paris) war besonders betroffen, aber auch England. Aktuell haben wir in Stuttgart über 120 µg/m3 Feinstaub.

FEIN und STAUB klingt für niemand gefährlich – deshalb spricht man auch etwa von Hongkong-Grippe, um in diesem Bereich zu dramatisieren. Würde man in Stuttgart schreiben:

Schwaben von Horror-Hongkong-Todeswolke bedroht –

dann würden die Leute evtl. mal die Augenbraue heben?

Feinstaub ist nur eine Worthülse. Auch hier machen es der Inhalt und die enthaltene Dosis giftiger Stoffe. So ist der Feinstaubgehalt bei aus Afrika anfliegendem Sahahrastaub um einiges höher, die giftigen Inhaltsstoffe aber minimal. So können aber auch niedrige Feinstaubwerte eine hohe Schädlichkeit beinhalten, je nachdem, aus was der Feinstaub besteht.

Für umweltbewusste Menschen wäre es nicht verkehrt, wenn man sich selbst ein gutes Feinstaubmessgerät anschafft, das auch Partikel kleiner als PM2,5 misst. Eine Flighttracker -App ist kostenlos. Da kann man immer schön die Flughöhe checken, wenn auf niedrigen Höhen kilometerlange „Kondensstreifen“ gezogen werden, weit unter 2000m, wie in Berlin!

Danke für die Unterstützung

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