Frühlingswiese Foto Allie Caulfield

Frühlingswiese / Foto Allie Caulfield

Berlin ist eine weltoffene bunte Stadt, jährlich werden rund 30 Millionen Flugpassagiere von und nach Berlin gezählt. Aber Berlin ist auch braun.

Denn da wo man kein Geld für Frühlingsbepflanzung hat, da wurde einfach Rinden-Mulch in den Beeten verteilt. Die Farbvielfalt des Frühlings fehlt. Es bleibt braun.

Die finanzielle Not der Bezirke hat sich besonders bei den Gartenämtern ausgewirkt, wo man über die Jahre kräftig den Rotstift  ansetzte und viele Gärtner und Mitarbeiter der Gartenbauämter in den „Stellenpool“ des Landes versetzt hat.

Da wollte man besonders schlau sein und dachte, man könne über ein riesiges Reservoir an Hartz IV – Empfängern ausgleichen. Mehr mürrisch sieht man die 1-Euro-Jobber so auch seit Jahren gelangweilt in den Grünanlagen bei der offensichtlich ungeliebten Arbeit.

Trotzdem konnten Grünflächen nicht mal mehr gemäht werden und  für manche Anlage ist kein Cent da. Einige Bezirke steuern tapfer dagegen, besonders die mit hohem Touristenaufkommen.

Besonders Reinickendorf ist in Berlin ganz weit vorne und hatte 2016 bei den Blumenzwiebeln noch einmal ordentlich drauf gesattelt.  Von 100000 zusätzlichen Zwiebeln war gar die Rede.

In einigen Berliner Bezirken bleibt aber der Frühling grau,  man hat andere Probleme, dort „blüht“ in den Anlagen offensichtlich etwas anderes!

Zur Internationalen Gartenausstellung, IGA Berlin 2017, zeigt sich Berlin von seiner grünsten Seite. Das Netzwerk „Berlins grüne Orte“ stellt Grün- und Waldflächen in ganz Berlin vor, die in enger Zusammenarbeit mit den Berliner Bezirken ausgewählt wurden.

Leider war der Frühlingshimmel heute wieder mit „flugzeuginduzierten Zirren“ übersät, da kommt wenig Frühlingsstimmung auf. Schade. Hoffentlich kommt Bürgermeister Müller nicht noch mit seinem 530 PS Dienstwagen um die Ecke, dann stinkt er mir wieder – und zwar gewaltig.

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