Die neue Botschaft der Kanzlerin: Migranten, bleibt zuhause!

Die „Wandlung“ der B’nai-B’rith – Ordensträgerin kam just in dem Moment, als jüdische Medien sich beklagten, dass die Juden in Deutschland nicht mehr sicher seien, wegen der vielen arabischen Migranten?

Fast eine Million Übernachtungen von israelischen Urlaubern in Deutschland  hatten wir 2015 – überwiegend im Schwarzwald, da möchte man nicht auf arabische Migranten stoßen? Es müssen nur die Richtigen protestieren!

Die islamistischen Terroranschläge in Europa bereiten zusätzliche Sorge. „Jüdinnen und Juden, auch in Deutschland, leben schon seit langem mit dem Gefühl, vom Terrorismus direkt bedroht zu sein“, sagt Stephan Kramer, Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen, im Gespräch mit tagesschau.de. Der ehemalige Generalsekretär des Zentralrats der Juden warnt, bei vielen Bürgern sei der Eindruck entstanden, der Staat übe sein Gewaltmonopol nicht wirksam aus. „Dieses Gefühl der Bürger muss die Politik ernst nehmen und die rechtsstaatlichen Mittel zum Schutz unserer Sicherheit voll ausschöpfen.“

So ziehen PEGIDA, AfD und jüdische Gemeinde beim Thema islamische Migration ungewollt am selben Strang?

Umbau des Nahen Ostens

Beim gerade laufenden Umbau des Nahen Ostens sitzen die christlichen Araber zwischen allen Stühlen. Dass ein christlicher Palästinenser nicht in Israel Schutz finden würde, ist klar. So flüchteten viele in das liberale Jordanien, das aber auch bald überlastet war und so geht die Flucht weiter Richtung Europa. Arabische Christen müssen also das Land der biblischen Geschichten verlassen.

Juden könnten nicht teilnahmslos zusehen, wenn hunderttausende Christen nach einem sicheren Hafen suchen, sagte Oppositionsführer Jitzhak Herzog . Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine Minister wollen von solchen Appellen nichts wissen: Israel sei zu klein, um syrische und afrikanische Flüchtlinge aufzunehmen, sagte Netanjahu. „Wir müssen die Kontrolle über unsere Grenzen sicherstellen“, warnte er.

Gegen alle umliegenden Länder ist Israel mit Hochsicherheitszäunen geschützt.  Zuletzt wurde eine 240 Kilometer lange Sperranlage an der Grenze zu Ägypten auf der Sinai-Halbinsel fertiggestellt. Dort waren noch vor wenigen Jahren  Afrikaner nach Israel gelangt. 17 000 sollen es gar gewesen sein.

Ausgerechnet gegen das liberale Jordanien wird nun die Zaunlücke geschlossen. Nach einem ersten Teilstück von 30 km wird man die 400 km Grenze ebenfalls schließen. Ein Schlupfloch für „Terroristen“ soll so geschlossen werden.   Bis Israel ganz eingezäunt ist, wird es aber noch lange dauern. Schon für das erste Teilstück im Süden wird eine Bauzeit von mehr als einem Jahr erwartet.  Quelle

In Israel sind Flüchtlinge nicht willkommen

Israel macht deutlich: Flüchtlinge aus Afrika sind nicht willkommen. Die Regierung Netanyahu will sie in afrikanische Drittstaaten wie Uganda oder Ruanda ausweisen. Uri Schneider hat einige der Flüchtlinge getroffen.  – See more at: http://info.arte.tv/de/israel-sind-fluechtlinge-nicht-willkommen#sthash.OFeej460.dpuf

Während die Medien angesichts der Flüchtlingsdramen im Mittelmeer vor allem auf Europa blicken, führt Israel – welches sich sonst gerne als Mahner aufspielt – Deportationskampagnen für Flüchtlinge durch. Vor allem die Konservativen und Rechten befürchten den „Verlust der jüdischen Identität“. Quelle

Es war bereits im Sommer 2004, als der damalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon Frankreich besuchte und die französischen Juden angesichts des in Frankreich grassierenden Antisemitismus zur Aliyah aufforderte: „Wenn ich unseren Brüdern in Frankreich einen Rat geben sollte, dann würde ich ihnen eines sagen: Zieht nach Israel, so schnell wie möglich. Ich sage das zu Juden überall auf der Welt, aber dort [in Frankreich] ist es, denke ich, unbedingt notwendig, und sie müssen sofort wegziehen.“

Fast 30.000 französische Juden sind seitdem nach Israel ausgewandert, jährlich sollen es mittlerweile fast 10 000 sein. Quelle

Aber auch führende Rabbiner rufen inzwischen zur Endzeit-Aliyah auf:

Rabbi Chaim Kanievsky, a leading authority in mainstream Ultra-Orthodox Judaism, has been giving clear and unequivocal messages recently that the coming of the Messiah is imminent. He is urging Jews to make Aliyah as soon as possible. Aliyah, the Hebrew verb for “going up”, refers to immigrating to Israel, which is seen as higher spiritual action that can help herald in the coming of the Messiah.
Read more at http://www.breakingisraelnews.com/44534/leading-israeli-rabbi-messiah-imminent-jewish-world/#kwoGG6GRbu83SVGF.99

Dabei geht es den Rabbinern aber weniger um den Antisemitismus, sondern um die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft des „Messias ben David“! Exakt vor hundert Jahren erwartete man den Vorläufer „Messias ben Joseph“, der leider nicht persönlich kam, aber immerhin wurde die Rückkehr ins Heilige Land ermöglicht. So wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die aktuellen Geschehnisse im Nahen Osten zum Eretz Israel HaSchlema „Vollständiges Land Israel“ führen könnten? Wir werden sehen.

Ist die Zwickmühle, in der sich die hochdekorierte Ordensträgerin A.M. befindet nur eine scheinbare? Denn ausgerechnet sie hatte doch so einsam an der Zuwanderung der „Feinde Israels“ festgehalten? Was nun zu der Gefährdungslage für Israelis und Juden führte?

Oder muß zur Aliyah, zum eigenen Glück, wieder nachgeholfen werden?

Second_aliyah_Pioneers_in_Migdal_1912_in_kuffiyeh

Während noch 1860 ganze 12 000 Juden in Palästina gezählt wurden, wurde der Ruf zur Aliyah gerne überhört, denn in das unwirtliche Palästina wollten selbst die bitterarmen russischen jüdischen Bauern nicht unbedingt. Dem Ruf folgten dann die Olim, wie einige auf dem Foto von 1912 zu sehen sind.

In Russland wurde die Ermordung von Zar Alexander II. im März 1881 den Juden angelastet, obwohl offenbar eine Untergrundbewegung mit antisemitischen Zielsetzungen am Werk gewesen war. Die nachfolgenden jahrelangen Judenverfolgungen wurden erstmals mit dem Begriff Pogrom bezeichnet.

Zwischen 1903 und 1906 kamen bei Pogromen in Russland schätzungsweise zweitausend russische Juden ums Leben. Besonders bekannt wurden die Pogrome von Kischinew in der heutigen moldawischen Hauptstadt Chișinău. Sie wurden wohl zumindest teilweise von der russischen Regierung bewusst geschürt. Aufgrund dieser Ereignisse wanderten zahlreiche Juden nach Palästina aus. Die Aliyah war damals also nicht ganz freiwillig.

Auf internationalen Kongressen mit völlig unverdächtigen Wissenschaftlern sind gerade diese russischen Pogrome gut durchleuchtet. Die Schlußfolgerungen dazu kann jeder mit ein wenig Recherche selbst finden. Wie auch die Tatsache, dass es den Juden in Rußland und Osteuropa bereits damals sehr schlecht erging:

 

5776 (2016) – die letzte Aliyah?

Wird das Judentum nach über 6000 Jahren nun endlich zur Ruhe kommen und sich die Vorhersage und Ankündigung von Rabbi Chaim Kanievsky  endlich erfüllen?

Oder kommen die alten sumerischen Schriften eher der Wahrheit nahe?

Anu

 

JF  dinam iptaras

 

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