Soeben ist eine Kampagne des


Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Johannes-Wilhelm Rörig angelaufen.

Unter anderem  wird die Kampagne mittels Plakaten auch an  Bushaltestellen  beworben.

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Johannes-Wilhelm Rörig (Foto Christine Fenzl)

„Was muss geschehen, damit nichts geschieht?“ – Wo stehen wir bei der Prävention von sexueller Gewalt in Deutschland?

Auf einer Pressekonferenz am 15.3.2016 in Berlin  stellte Rörig auch die Neuausrichtung der Präventionsinitiative „Kein Raum für Missbrauch“ vor. Eine umfangreiche Website  mit vielen Informationen sowie kostenfreien Materialien – wie Flyern und Plakaten mit Fragestellungen wie „Wie nah ist zu nah?“ oder „Wer hilft mir helfen?“ – sollen Einrichtungen und Organisationen dabei unterstützen, Schutzkonzepte einzuführen und zu wissen, was sie im Verdachtsfall tun können.

Aktuell entwickelt Rörig mit Präventionsfachleuten und mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz im Rahmen von „Kein Raum für Missbrauch“ die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“. Sie wird voraussichtlich im Herbst 2016 mit einem Online-Portal sowie modularen und auch länderspezifischen Informationen bundesweit starten.

Rörig: „Schulen sind für mich das Aktionsfeld Nr. 1 der Prävention, denn nur hier erreichen wir alle Kinder und Jugendlichen – auch die vielen Mädchen und Jungen, die sexuelle Gewalt außerhalb von Einrichtungen, wie in der Familie oder mittels digitaler Medien, erleiden.“

Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch

Betroffenenrat

Gruppenfoto by Christine Fenzl: v.l.n.r.: Dr. Christine Bergmann, Prof. Dr. Jens Brachmann, Brigitte Tilmann, Prof. Dr. Sabine Andresen (Vorsitzende der Kommission),                          Prof. Dr. Peer Briken, Prof. Dr. Barbara Kavemann, Prof. Dr. Heiner Keupp

Solche und ähnliche Kampagnen lassen immer hellhörig werden, denn meist soll mittels viel Werbematerial und Großplakaten eine Handlungsfähigeit vorgetäuscht werden. Das kennen wir aus anderen Nudging-Kampagnen der Regierung bis zum Überdruss.

Ich will den Herrschaften natürlich nichts unterstellen, aber die sicher erheblichen Kosten dieser Aktion hätte man dort gut gebrauchen können, wo es bereits seit vielen Jahren ganz gewaltig dampft und gerade aktuell besonders stinkt: Der sexuelle Mißbrauch von minderjährigen Kindern im Strichermilieu.

Die Örtlichkeiten und handelnden Personen, die hier ihr Unwesen treiben, sollten über die Jahre eigentlich gut bekannt sein. Weshalb klebt man nicht ein paar Plakate weniger und gibt den minderjährigen Strichern z.B. eine kostenlose Zahnbehandlung.

Denn diese oft sehr jungen Bürschchen haben teilweise schon keine Zähne mehr im Mund als Folge des Konsums von Crystal Meth, das sie bevorzugt von ihren Freiern auch zur Schmerzlinderung bekommen. 

Eine weitere Nudgingkampagne braucht in Deutschland kein Mensch. Was die laufende Kampagne insgesamt kostet, weiß ich nicht. Mir wird aber nachträglich schlecht, wenn ich an die #ziek-Kampagne von Barbara Hendricks denke. Wenn da die genannten Kosten alleine für die albernen Videos stimmen, die dort verpulvert wurden, dann ist das ein Skandal.

 

Hauptstadt der Pädophilen

Die Berliner Morgenpost schrieb im Mai 2015 aufrüttelnd:

Dass Berlin aus heutiger Sicht als die Hauptstadt der Pädo-Szene angesehen werden muss, hat damit zu tun, dass es den Tätern offenbar gelungen ist, gleich mehrere Institutionen zu unterwandern. Die Grünen arbeiten ihren Teil derzeit unter Schmerzen auf. Andere, wie der Senat, der offenbar ebenfalls über mehrere Jahre pädophilen Bestrebungen zumindest aufgeschlossen war, haben sich bislang damit schwergetan.  Quelle

„Den Ruf West-Berlins als pädophiler Hotspot unterstrich zudem das intellektuelle Klima. Die Pädagogische Hochschule und das Pädagogische Zentrum in Berlin waren Anlaufstellen für Wissenschaftler, die unter dem Deckmantel der sexuellen Befreiung pädosexuelle Handlungen nicht grundsätzlich verurteilten.“

Nur Berlin?

 

Mit Flyern und Großplakaten wird man diesen Sumpf jedenfalls nicht trockenlegen.

JF

 

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