Es gibt kaum einen anderen Begriff, der so oft missverstanden wird wie das Wort „Globalisierung“. Dabei steckt hinter der Fehlinterpretation Methode, denn die Kapitallobby hat ein großes Interesse daran, die Definition zu verklären.

Gerade in Deutschland werden Löhne niedrig gehalten, weil man ja mit den Billiglöhnen in Asien konkurrieren müsse. Auch bei der unterschiedlichen Lohnzahlung in Ost- und Westdeutschland muß die Globalisierung zur Argumentation herhalten.

Seit dem von Wissenschaftlern anerkannten Beginn der Globalisierung Anfang der 1980er-Jahre sind in den westlichen Industrieländern trotz Verdoppelung des Wirtschaftswachstums die Reallöhne und damit die Kaufkraft gefallen.

Es ist ganz einfach: Die Globalisierung entstand durch den Abbau der Zölle, die den weltweiten Dumpingwettbewerb ermöglichte. Und einer nicht goldbasierten ungedeckten Währung.

Die Konzerne bzw. das Kapital können durch diesen Trick die Staaten und Arbeitnehmer der Welt gegeneinander ausspielen und immer dort produzieren, wo Löhne, Steuern und Umweltauflagen gerade am niedrigsten sind.

Viele Markenartikel können dadurch zu einem Bruchteil der vorherigen Kosten erstellt, aber in den Hochlohnländern zu den gleich hohen Preisen wie zuvor verkauft werden.

Es ist also keine Zauberei im Spiel, wenn seit Beginn der Globalisierung die Kapitalrenditen in bestimmten Bereichen explodieren, während die Reallöhne und Sozialleistungen  in den alten Industrienationen sinken. Quelle

Das scheue Reh

Fast nicht  zu regulieren sind durch die Globalisierung die Finanzmärkte. Das Kapital ist ohnehin ein scheues Reh und läßt sich nicht gerne einfangen.

In Deutschland können wir das Wunder sehen, dass global handelnde Unternehmen so in Deutschland kaum oder wenig Steuern zahlen,  während der deutsche Unternehmer ordentlich zur Kasse gebeten wird. Es sei denn, es kann den Globalisierungstrick selbst anwenden.

Und hier kommen wir dem Trick auf die Spur: Globalisierung gilt nicht für alle, schon gar nicht für diejenigen, die sich in „Wohnhaft“ befinden.  Als in Wohnhaft befindlicher deutscher Arbeitnehmer haben sie automatisch 54000 Euro Schulden und müssen über ein halbes Jahr für den Staat arbeiten. Dem können sie sich nur schwer entziehen, trotz Globalisierung.

Würden auf der ganzen Welt einheitliche Tariflöhne, Öko- und Sozialstandards gelten, wäre die Globalisierung längst tot!


 

Würden auf der ganzen Welt einheitliche Tariflöhne, Öko- und Sozialstandards gelten, wäre die Globalisierung tot!

Dies beweist: Die Globalisierung lebt vom globalen Dumpingwettbewerb – also der Ausbeutung der Menschen und der Erpressung von Staaten. 

In China wandern etwa 300 Millionen Menschen als Wanderarbeiter dorthin, wo sie etwas mehr Geld verdienen können. Gerade wir Europäer und besonders die Deutschen sind aber in Sesshaft und Wohnhaft und können oder wollen sich nicht so leicht in ein allgemeines Globalisierungwandern einbinden lassen. Da sind andere pfiffiger. Gleich mit mehreren Identitäten ist man unterwegs – nimmt mit, was man bekommen kann. Betreibt hier eine Kneipe, dort ein anderes Geschäft und in der zurückgelassenen „Heimat“ ist man ebenfalls als Geschäftsmann bekannt.  Gewinne werden unversteuert in Steueroasen verschoben. Während der Normalbürger wegen wenigen Euro oft übelst bedroht wird. Einheitliche Tariflöhne, Öko- und Sozialstandards, Steuer- und Justizsysteme auf gleichem Niveau – das hat man in Europa „nicht geschafft“. Will man auch nicht. Denn bestimmte Systeme sind nur für einige wenige gedacht, die dann profitieren – das werden wir auf brutale Art und Weise erleben, wenn TTIP gnadenlos durchgezogen wurde. Denn das jetzige Weltwirtschaftssystem funktioniert nur dann, wenn sich einige „globalisieren“, während die anderen in „Sess- und WohnHAFT gehalten werden. Oder glauben Sie, dass auch nur ein Refugee nach Deutschland kommen würde, wenn die in Wohnhaft Befindlichen, nicht so viel arbeiten würden? Doch die Deutschen sind selbst schuld, wenn sie die Möglichkeiten der Globalisierung nicht nutzen, wo doch Deutschland selbst nur eine Firma sein soll: https://youtu.be/8c9Kytsnje0

Vorteile der Globalisierung

Von der Globalisierung profitieren in erster Linie die Verbraucher. Die internationale Arbeitsteilung führt dazu, dass die Menschen hierzulande Güter aus Niedriglohnländern wesentlich günstiger einkaufen können als hiesige Produkte. https://youtu.be/adQJtyYpoxc   Zudem verbreitert die Globalisierung die Angebotspalette. Seien es Autos, Fernseher oder Schuhe, jeder kann sich heute in jeder Produktkategorie aus einer großen Vielfalt das Produkt heraussuchen, das seinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Darüber hinaus stimuliert die Globalisierung nachweislich das Produktivitätswachstum, etwa durch mehr Wettbewerbsdruck oder die Auslandsverlagerung arbeitsintensiver Tätigkeiten. https://youtu.be/iRyUA5MbYXQ Jedenfalls ist es gar nicht sol leicht, eine eigene private Globalisierung anzustreben, sich aus der WohnHAFT zu befreien:

Die Nichtbeachtung der Meldepflicht ist in der Regel sanktioniert, d.h. sie wird als Ordnungswidrigkeit oder gar Straftat von staatlichen Behörden verfolgt und u. a. mit Bußgeldern belegt.

 


 

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