Eine Welt ohne Grenzen

Viel Elend wäre vermeidbar, wenn wir eine Welt ohne Grenzen hätten? Die Menschen könnten frei umherwandern, sich nach Belieben niederlassen, arbeiten, wo immer man will. Ein Traum?

Für fast 300 Millionen chinesischer Wanderarbeiter ist das Alltag. Alle paar Jahre wächst diese Zahl um die Bevölkerung Spaniens an. Die Durchschnittseinkommen betragen in der Stadt umgerechnet 267 Euro, auf dem Land sogar nur 88 Euro. Das erklärt, warum so viele chinesische Arbeitnehmer die Bürde auf sich nehmen, Hunderte, wenn nicht Tausende Kilometer entfernt von der Heimat tätig zu werden.

Die Kinder von Wanderarbeitern leiden jedoch unter der Entwurzelung. Entweder müssen sie ihre Eltern in fremde Städte begleiten, wo sie nur schwer einen Schulplatz und angemessene Betreuung finden; nicht selten sind sie den Tag über bei ihren arbeitenden Müttern, etwa an Verkaufsständen. Oder die Kleinen bleiben in den Heimatdörfern zurück, wo sich die Großeltern um sie kümmern. Vater und Mutter sehen sie nur ein- oder zweimal im Jahr zu den nationalen Ferien.

Und hier merken wir schon, so einfach ist das alles nicht. Die Probleme beginnen dann, wenn es mit der Wanderei nicht mehr geht, weil man etwa krank wird oder Frauen schwanger sind.

Wer zahlt?

Offene Grenzen – kein Staatswesen, kein Sozialsystem – wer zahlt? Oder an wen zahle ich Steuern und Vorsorge? Welche Rechtssicherheit hat der Wandernde und wer schützt ihn im Notfall?  Eigentlich traurig, dass man das heute erklären muß.

Ich habe das selbst gerade erlebt, dass ich an das Finanzamt eine Nachzahlung leisten muß. Zwei Tage nach dem Bescheid kommt bereits die Mahnung:  Bei Nichtbeachtung der Zahlung droht man mit Pfändung von Sachen und Einkommen, Bankkonten usw. – ich befinde mich offensichtlich in WohnHAFT.

Generell arbeiten die Menschen innerhalb der Grenzen Deutschlands über ein halbes Jahr nur für andere. Zahlungen in Sozialkassen werden in dreistelliger Milliardenhöhe jedoch ungerührt entnommen. Vom verbleibenden Restlohn nimmt man nocheinmal knapp ein Fünftel für Mehrwertsteuer. Künstlich hoch gehaltene Preise, für die wichtigsten Lebenshaltungskosten, räubern das Portmonee nochmal kräftig aus.

Also WEG MIT den GRENZEN!

Aus 300 deutschen Staaten bestand das Heilige Römische Reich im 17. Jahrhundert. Dazu kamen unzählige Fürstentümer, Grafschaften, Herrensitze und Großgrundbesitz der Landjunker.  Wer etwa 1815 von Köln nach Königsberg reisen wollte, der mußte 80 ! Zollstationen passieren.

Allein schon Preußen kannte viele Grafschaften, Fürstentümer, Herzogtümer. Ganz zu schweigen von den unzähligen souveränen Staaten im übrigen Deutschland, das ja 1806, im Zuge der napoleonischen Kriege , auch noch seine lose Hülle des Kaiserreiches verloren hatte. 80 Zollstationen, und an jeder kam ein Kleinstaatsdiener, nahm alles unter die Lupe, kassierte die eine oder andere Gebühr.

Falls es jemand noch nicht wußte, Grenzen wurden von Herren und Herrschenden gezogen, um ihren Besitz abzugrenzen, zu markieren und entsprechend Zölle und Abgaben zu erheben.

Kriege, kleinere Waffengänge gehörten zum Alltag der Kleinstaaterei. Sie kosteten. Aber manchen brachten sie auch viel Geld ein. Den Landesherren nämlich, die ihre Untertanen im besten Mannesalter einkassierten und an andere Landesherren als Soldaten verliehen. Die Landgrafen von Hessen-Kassel waren die Könige in diesem Geschäft. Quelle

Ohne Grenzen hätte man Schwierigkeiten, die Kosten für einen Staat und der Elite einzutreiben. Nun kommt in den Grenzen Deutschlands einiges an Steuern und Abgaben zusammen. Die Steuereinnahmen waren den Regierenden allerdings zu gering und so bediente man sich auch an den Sozialkassen – von insgesamt 700 Milliarden spricht man heute. Alleine unserer Rentenkasse wurde in den 60iger Jahren 300 Milliarden Deutsch Mark entnommen und damit die Bundeswehr aufgebaut.

Deutschland ist reich

 

Ohne Staatsgrenze könnte man uns die Schulden nur schwer zuordnen. Einem Wanderarbeiter oder Nomaden sowieso nicht.

2,3 Billionen Schulden werden aktuell genannt – die tatsächliche Schuldenhöhe weiß wohl niemand so genau. Jeder Deutsche hat 27 000 € Schulden. Schön blöd, wenn sie berufstätig sind, dann haben sie nämlich 54 000 € Schulden.

Wenn man also als Zuwanderer ein „durchlaufender Posten“ wäre, dann könnte man der automatischen Schuldenlast entgehen. Man kommt und geht – die Schulden der Deutschen läßt man ihnen. Nur dumm, dass der „Schuldenberg“ für die sich in WohnHAFT befindlichen per Refugee-Durchlauf weiter erhöht.

Zum Glück arbeiten innerhalb der Grenzen Deutschlands 12 Millionen Menschen ehrenamtlich, ohne Bezahlung – viele im Bereich der aktuellen Massenmigration. Ohne diese Leute wäre die Lage bereits eskaliert und im Chaos. Der Notstand müßte ausgerufen werden und der Staat müßte die „Ehrenamtlichen“ per Notstandsgesetzgebung einberufen.

Eine Welt ohne Grenzen – das konnte noch niemand erklären, wie das funktionieren könnte. Wer kann dann wo zur Zahlung oder zum Dienst verpflichtet werden. Wer könnte an WEN Forderungen stellen bzw. Leistung beantragen? Faustrecht?

Jedenfalls fragen sich heute viele, weshalb sie hart arbeiten müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen, während andere leistungslos Leistungen fordern. Zumal diejenigen, die für wenig Geld arbeiten, oft wie Dreck und sehr unfreundlich behandelt werden.

Sehnsuchtsländer Deutschland und Schweden

Die Sehnsucht betrifft allerdings weniger uns, als eher die Sozialkassen. Dabei sind die Kassen ja leer – oder ist man mit 2,3 Billionen Schulden doch „reich“? Aber warum bricht dann jedesmal Deutschland angeblich zusammen, wenn die Bevölkerung einen Mindestlohn fordert oder gleiche Entlohnung in Ost und West. Auf diese Grenze könnte man schon einmal verzichten: die Lohngrenze zwischen Ost- und Westdeutschland.

Oder bricht dann die deutsche Wirtschaft zusammen?

 

 

 

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