In mehreren Bundesländern durchsuchten im September 2015  Ermittler Geschäftsräume des Kali-Konzerns K+S. Es geht um die Versenkung von Salzlauge in der Gerstunger Mulde. Die Ermittlungen dazu laufen bereits seit Jahren.

Insgesamt soll der Konzern nach LKA-Angaben von 1999 bis 2007 bei der Kali-Gewinnung 9,5 Millionen Kubikmeter Abfall in den sogenannten Plattendolomit versenkt haben. Die Genehmigung dafür erteilte das Landesbergamt, obwohl aus Sicht der Ermittler die wasserrechtlichen Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren.

Der K+S-Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner und der Aufsichtsratsvorsitzende des Dax-Konzerns, Ralf Bethke, sind nun wegen Gewässerverunreinigung und unerlaubten Umgangs mit Abfällen angeklagt worden. Die Anklage war bereits seit einiger Zeit bekannt, am Freitag bestätigte die Staatsanwaltschaft im thüringischen Meiningen, dass sich die Vorwürfe auch gegen die beiden Top-Manager von K+S richten.

Offensichtlich wußten die Behörden Bescheid. Da wird dann schnell klar, weshalb Bodo Ramelow  lustige Satire zum Thema Luftverschmutzung durch Flugzeugabgase postet und damit bis in die BILD kommt. Die Umwelt interessiert nicht so recht!

K+S

K+S AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000KSAG888
Gründung 3. Oktober1889
Sitz Kassel
Leitung
Mitarbeiter 14.295 (31. Dezember 2014)[1]
Umsatz 3.822 Mio. Euro(2014)[1]
Branche Düngemittel und Salze
Website www.k-plus-s.com

Die K+S AG, früher Kali und Salz AG, mit Sitz in Kassel ist ein börsennotiertes Bergbau– und Rohstoffunternehmen mit den Schwerpunkten Kali– und Salzförderung. K+S ist der größte Salzproduzent der Welt[2] und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Anbieter[3] von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen. K+S ist vorwiegend in Europa, Nord- und Südamerika tätig und beschäftigt weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter (2014)[1].

Durch Fusionen und Übernahmen integrierten die K+S und ihre Vorgängerunternehmen seit den 1890er-Jahren die gesamte deutsche Kalibranche. Zwischen 1971 und 1993 gehörte das Unternehmen mehrheitlich zum BASF-Konzern, der bis 2011 an der Gesellschaft beteiligt war.[4] Die Tochtergesellschaften der K+S sind vornehmlich mit der Vermarktung der eigenen Produkte befasst, aber auch im Dienstleistungsbereich, hier insbesondere in den Geschäftsbereichen Entsorgung undWiederverwertung tätig.

Größter Einzelaktionär ist das US-Finanzunternehmen BlackRock mit einem Anteil von 5,21 Prozent. 

Der kanadische Düngemittelhersteller Potash zog nach Bekanntwerden des Umweltskandales seine milliardenschwere Offerte für den Kasseler Rivalen K+S zurück. Ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen sei nicht mehr im Interesse der Aktionäre, teilte Potash mit.

Die weltweit größten Kalisalzvorkommen liegen in Kanada, Russland, Eritrea, Weißrussland und Deutschland;[5] auch in einigen Binnengewässern wie dem Toten Meer oder der Wüste Lop Nor findet sich Kaliumcarbonat.

  • Aufgrund des stets enthaltenem radioaktiven Kalium-40 kann Pottasche für Schülerversuche zu Radioaktivität verwendet werden.

 

Achtung für INSIDER:

  • Wasserfreies Kaliumcarbonat dient in Laboren mit seiner hygroskopischen Eigenschaft als Trocknungsmittel und darüber hinaus als Ausgangsprodukt für weitere Kaliumverbindungen.
  • Kaliumcarbonat ist hygroskopisch.
  • Kaliumcarbonat ist leicht in Wasser löslich.
  • Der pH-Wert der gesättigten Kaliumcarbonat-Lösung liegt bei 11,33.
  • Kaliumcarbonat erzeugt eine fahlviolette Flamme.
  • Kaliumcarbonat entwickelt bei Zusatz von Salzsäure Kohlendioxid.

Pottasche entwickelt mit Wasser ein alkalisches Milieu. Das liegt daran, dass Carbonat-Ionen mit Wasser reagieren.

Oberhalb einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 75 % rHd (Deliqueszenzfeuchte) nimmt Kaliumcarbonat so viel Wasser aus der Luft auf, dass es flüssig wird. Der Bereich zwischen 35 % rHd und 75 % rHd ist geprägt von einer einatomaren Belegung mit Wassermolekülen.

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Über frankenberger10

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