Der Sachse ist auch zufrieden – sehr zufrieden. Denn in Sachsen ist es, wo die schönsten Mädchen wachsen. Die Sächsin gilt weltweit als geniale Liebhaberin – so lange sie schweigt. So passen Sachse und Sächsin sehr gut zusammen, weil der Sachse auch als „eifriger Arbeiter im Weinberg des Herrn“ gilt.

Aus dieser Zufriedenheit heraus hat der Sachse auch klaglos die letzten Jahrzehnte mit relativ wenig Unmutsäußerungen überdauert.

Das hat man langmütig hingenommen, dass es nach 25 Jahren Wiedervereinigung immer noch keinen Lohnausgleich zwischen Ost und West gibt. Auch ein elitäres Pack, das Sachsen in einen regelrechten „Sachsensumpf“ hineingezogen hat, wurde lapidar zur Kenntnis genommen, Beteiligte gar hochgelobt in hohe Ämter.

Das hat der Sachse mit allen anderen Deutschen gemein, dass man sich ohnehin nur auf „Anregung“ hin aufregt. „Regen sie sich jetzt auf!“ – dann erst regt man sich auf – wenigstens ein bischen.

Weil der Sachse insgesamt (bis auf eine bestimmte Elite) auch noch hochanständig ist, wird er auch nur schwer bis gar nicht „aufständisch“. Denn das macht ja den „Anständigen“ erst anständig, dass er eben nicht „aufständisch“ wird.

So gibt es dann eben nur diese zwei Gründe für Unmut:

  • Der Sachse wird aufgestachelt – über einen längeren Zeitraum

 

  • islamhetze

Oder man sendet „Sachsendarsteller“, welche dann als Sachsen verkleidet Parolen rufen.

Dabei wird dieser aufständische (dadurch dann automatisch unanständige)  Sachse so beschrieben:

  1. Deutlich über 48 Jahre alt
  2. Trägt Mütze
  3. Trägt Brille
  4. Nicht arbeitslos
  5. Ist besonders gefährlich, wenn weiblich!

So konnte man jedenfalls mehrfach lesen

Der „typische“ Demonstrant bei den Protesten der Anti-Islam-Bewegung Pegida in Dresden kommt einer Studie zufolge aus der Mittelschicht, ist gut ausgebildet und berufstätig. Er verfüge zudem über ein für sächsische Verhältnisse leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, sei deutlich über 48 Jahre alt und männlich, ergab eine am Mittwoch von der TU Dresden veröffentlichte Untersuchung. Der typische Pegida-Demonstrant gehört demnach keiner Konfession an, weist keine Parteiverbundenheit auf und stammt aus Dresden oder Sachsen.

Das Hauptmotiv für die Teilnahme an Pegida-Demonstrationen ist laut der Studie eine generelle „Unzufriedenheit“. Quelle

Hier habe ich doch Bedenken, denn „Sachse“ ist eigentlich ein Synonym für „Zufriedenheit“!

Oder sind das gar keine „Sachsen“ – zumindest nicht die Rädelsführer?

Vom gescheiterten NPD-Verbot her wissen wir ja, dass in jedem siebten braunen Ei ein kleiner V-Schlumpf sitzt!

  • Der Protest wird keineswegs von Rentnern und Arbeitslosen getragen – 70 Prozent der befragten Demonstrationsteilnehmer stehen im Beruf.
    • In den Befragungen kommt die Wahrnehmung einer tiefen Kluft zum Ausdruck: zwischen den Massenmedien, der veröffentlichten Meinung und der etablierten Politik auf der einen Seite und den Problemen des Bürgers und dem „Willen des Volkes“ auf der anderen Seite. Quelle

Aber die am lautesten schreien und auch mal „handgreiflich“ werden – die tragen Masken! Scheinen oft gut ausgebildet und teilweise erstaunlich gut „bewaffnet“!

Tragen diese Strategen nur deshalb Masken, damit man den Schlumpf nicht erkennt?

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Eine Antwort »

  1. diwini sagt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

    Gefällt mir

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