„Chemtrails“

Warum ein Anwalt glaubt, dass das keine Kondensstreifen sind

Medienhype „Chemtrails“ hat RP Online erreicht!

Ich möchte nur einmal erleben, dass eine Zeitung selbst seriös zum Thema Chemtrails recherchiert – nur einmal. Und wer nicht zu Chemtrails schreiben möchte oder darf, weil es die Werbekunden nicht gerne sehen, der sollte sich mal die neuesten Forschungsergebnisse zu den Feinststäuben und Nanostäuben vornehmen. Da ist bald Schluß mit lustig. Gegen die Schweinerei am Himmel mittels der ganz normalen Emissionen ist ‪#‎Dieselgate‬ nur ein laues Lüftchen. Übrigens: Flugzeugemissionen werden streng geprüft – nur ‪#‎VW‬ prüft strenger!

Bis 1999 war das Thema Wolken und Kondensstreifen gut erforscht – diverse Herren haben dazu promoviert. Dann ging alles von vorne los, weil sich der Himmel ‚veränderte‘. Mittlerweile hat man erneut zweistellige Millionenbeträge aufgewandt, um die „künstlichen Zirren“, wie sie das Umweltbundesamt nennt, zu erforschen. Das Geld hätten die sich sparen können, wenn man von Wikipedia oder aus einem „Thermodynamikbuch“ hätte ablesen können!

Da melden sich dann in den Kommentarspalten immer die ganz Schlauen zu Wort. Auf den enormen Flugverkehr weisen sie dann gerne hin, auf die tausenden Flugbewegungen über Deutschland bzw. hundertausende weltweit.

Diese Animation zeigt alle Linienflüge über einen 24-Stunden-Zeitraum ( Daten 2008). Jeden Tag ca.93.000 Flüge ab ca.. 9’000 Flughäfen. Zu jeder Zeit gibt es zwischen 8.000 und 13.000 Flugbewegungen.

 

Tausende Flugzeuge fliegen täglich über Europa. Mit den Echtzeitendaten sämtlicher Verbindungen hat die englische Flugsicherung jetzt eine Animation erstellt, die zeigt, wie voll es eigentlich am Himmel ist. Das Ergebnis ist atemberaubend.

 

3,3 Milliarden Flugpassagiere weltweit – Verdoppelung bis 2030 auf etwa 7 Milliarden.

Bereits heute wird eine knappe Milliarde Tonnen  Kerosin verbraucht – nur vom zivilen Luftverkehr! Neuerdings dürfen 10% BIO-Treibstoff beigemischt werden.

Die Umweltschäden und Erkrankungen mit Todesfolge sind enorm. Es besteht keinerlei Veranlassung hier Späßchen zu machen.

Und hier bekomme ich dann einen dicken Hals – da schwillt mir der Kamm:

Die Strategen, die beim Thema Chemtrails immer auf den enormen Flugverkehr hinweisen und dass deswegen der Himmel logischerweise oft stark mit Kondenssstreifen bedeckt ist, diese Dödel wiegeln dann bei der Umweltbelastung wieder ab: Alles harmlos!

GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]

02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung 08 – Gesundheitsgefährdend 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226304315336411
P: 102210280301+310331501 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]

Gesundheitsschädlich Umweltgefährlich
Gesundheits-
schädlich
Umwelt-
gefährlich
(Xn) (N)

Das heutige Turbinenkerosin hat mit dem historischen Kohleprodukt von Abraham Gesner nicht mehr viel zu tun. Es wird heute den obersten Kolonnenböden des Mitteldestillats der Erdölrektifikation entnommen. Die Hauptbestandteile des Kerosins sind vorwiegend Alkane, Cycloalkane und aromatische Kohlenwasserstoffe mit etwa 8 bis 13 Kohlenstoff-Atomen pro Molekül. Der enge Fraktionierschnitt bewirkt, dass wenig leichte und wenig schwere Kohlenwasserstoffverbindungen im Kraftstoff vorhanden sind, weshalb dieser nicht zu früh zündet und fast rückstandsfrei verbrennt. Die meisten Moleküle zünden bei der gleichen Temperatur. Aufschluss darüber gibt eine Siedeanalyse, die im Falle des Kerosins im mittleren Siedebereich eine weit gestreckte, flache Siedelinie ergibt. Siehe Grafik mit Siedekurven ganz oben. Diese liegt zwischen Schwerbenzin und Dieselkraftstoff.

In Deutschland wurden 2007 ca. 4,6 Millionen Tonnen Flugturbinenkraftstoff (schwer) hergestellt.[6]

Fast rückstandsfrei – ist der entscheidende Punkt. Das „fast“ hat es in sich -wirft aber auch die Frage auf, weshalb Kondensstreifen heute so „eigenartig“ und langlebig sind.

Wieviele Millionen Forschungsgelder da bisher aufgewandt wurden – man weiß es nicht wirklich. Jedenfalls wäre ich als Laie vorsichtig, vorschnelle Postings auf den Social-Media-Foren hinaus zu posaunen. Nicht umsonst werden hier teure Spezialmeßgeräte eingesetzt.

Reicht ein „Wetterballon“ oder braucht man Tonnen Meßgeräte?

Partikel aus Flugzeugtriebwerken und ihr Einfluss auf Kondensstreifen, Zirruswolken und Klima


JF

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