Viele Straßen in Berlin sind gesperrt und als „kleiner Mann“ spürt man einmal mehr, wie klein man wirklich ist. Der gewohnte Bewegungsablauf pötzlich nicht mehr möglich.

Das erinnert an einen Besuch von Ronald Reagan in Berlin. Damals konnten meine Kinder stundenlang nicht von der Schule nach Hause kommen, weil die öffentlichen Verkehrsmittel gesperrt waren. Kreuzberg wurde abgeriegelt. Gefragt wurde niemand.

Ich erinnere mich aber auch an eine Straßensperrung in Bayreuth. Da ging gar nichts mehr. Und siehe da, schließlich kam eine Limousine mit einem breit grinsenden Thomas Gottschalk vorbei – auf dem Weg zum „Grünen Hügel“ – Götterdämmerung!?

Sicher haben die Politiker aktuell viel zu besprechen. Oder Netanjahu möchte sich für die letzte U-Bootlieferung bedanken?

 

 

Auch das wird Thema sein: Die israelische Regierung will keine syrischen Flüchtlinge aufnehmen. Stattdessen wird jetzt auch an der Grenze zu Jordanien ein neuer Zaun errichtet. Vor allem soll er Terroristen und Schmuggler fernhalten.

Oppositionsführer Jitzhak Herzog und andere Oppositionspolitiker rufen dazu auf, dass Israel einigen von ihnen die Einreise erlauben sollte. Juden könnten nicht teilnahmslos zusehen, wenn Hunderttausende nach einem sicheren Hafen suchen, sagte Herzog. Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine Minister wollen von solchen Appellen nichts wissen: Israel sei zu klein, um syrische und afrikanische Flüchtlinge aufzunehmen, sagte Netanjahu. „Wir müssen die Kontrolle über unsere Grenzen sicherstellen“, verlangt er und lässt seinen Worten erste Taten folgen.

Israel sei zu klein – deshalb auch die  gewaltige Bewaffnung, ist man doch von Feinden umzingelt – Freunde hat man wenige. Deshalb schottet sich Israel auch so ab. Denn die kinderreichen Araber hätten schnell eine Mehrheit, würde man sie hereinlassen.

Dazu kommt noch ein religöser Aspekt: Nur richtige Juden können in das Paradies des Moses kommen. Eine „Verwässerung“ der jüdisch/israelischen Nation also unerwünscht.

Dieses Problem haben wir in Deutschland nicht. Oft kennt heute ein Kind den Vater kaum – den Großvater sowieso nicht – da gibt es wenig zu verwässern.

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Auf dem Globus muß ich aber immer ein wenig genauer hinsehen, wenn ich Deutschland suche. Dort wirkt Deutschland ziemlich winzig – eigentlich auch „klein“ ?

120000 israelische Touristen hatten wir letztes Jahr – und das, obwohl sich die Isrealis bzw. Juden nicht mehr ganz so sicher fühlen, seit ausgerechnet die Araber in Deutschland so zahlreich Zuflucht suchen. „Angeschrien“ werde man, konnte ich neulich lesen.

So schlimm wie in Frankreich ist es bei uns aber noch nicht: 7000 Juden verlassen da jährlich das ungastliche Land. Das kann aber auch an der Aliyah liegen. Rabbiner rufen dazu immer wieder mal auf: Alle gläubigen Juden mögen sich nun schnell in Israel versammeln, weil der Messiah sehr bald komme – hoffentlich nicht gerade, wenn Netanjahu außer Haus ist?

Rabbi Chaim Kanievsky, a leading authority in mainstream Ultra-Orthodox Judaism, has been giving clear and unequivocal messages recently that the coming of the Messiah is imminent. He is urging Jews to make Aliyah as soon as possible. Aliyah, the Hebrew verb for “going up”, refers to immigrating to Israel, which is seen as higher spiritual action that can help herald in the coming of the Messiah.
Read more at http://www.breakingisraelnews.com/44534/leading-israeli-rabbi-messiah-imminent-jewish-world/#yfIhkLMwX8XrmMOr.99

Eine Voraussetzung für das KOMMEN wäre aber eigentlich ein „Großisrael“, das man dem Messiahs vorweisen müßte – sonst kommt er vielleicht doch nicht, sagen meine jüdischen Freunde. Evtl. klappt das ja noch, so wie aktuell im Nahen Osten „umgebaut“ wird?

 

 

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