Was wäre, wenn es keine Antifa gäbe?

So wurde vor einem Jahr noch im TAGESSPIEGEL gefragt, dem es zunehmend an Lesern fehlt. http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaoten-oder-heilsbringer-was-waere-wenn-es-keine-antifa-gaebe/9382378-2.html

Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungshoheit übernehmen.

Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich.

So kommentiert Sebastian Leber – aber ehrenamtlich? Da gibt es leise Zweifel. Die angeblichen 45 € Stundenlohn für Antifa-Berufsdemonstranten sollen ja ein HOAX der JUSOS gewesen sein, wie dieses Bild vom SPD Stand mit dem Hinweis „ANTIFA-Geldausgabe“, das im Web so zahlreich geteilt wird – nur ein Fake!

Weil ich in der Berliner Abendschau wieder einen schlimmen Bericht zum Kottbusser Tor gesehen habe, von wo ich bereits vor 30 Jahren weggezogen bin, weil die Zustände für eine junge Familie nicht mehr akzeptabel waren, sind alte Bilder wieder in mir hochgekommen.

Gewisse Herrschaften hatten sich in Abrißhäusern einquartiert. Nachts zog man randalierend durch die Straßen und hat etwa mit Eisenstangen auf die Autos der Bürger eingedroschen. Jedenfalls ist die heutige Antifa mit den Leuten von damals nicht mehr vergleichbar. Auffällig viel Geld ist in der Szene unterwegs, die Jungs sind meist gut durchtrainiert und erstaunlich vielfältig  ausgerüstet. Da sie ähnlich schwarz gekleidet sind wie die andere Seite, kann man die Strategen auf den ersten Blick leicht verwechseln. Das war vor 30 Jahren anders, weil viele eine auffällige Punkfrisur hatten.

Jedenfalls wollte ich mir vor Ort ein Bild machen und habe diverse NO-GO-Areas besucht: Neukölln, Wedding, Tiergarten Kreuzberg und Lichtenberg. Der KOTTI toppt natürlich alles.

Vor vier Jahren wurde noch lustig Party gemacht

Oder das Kotti wurde besungen:

 

Das Neue Kreuzberger Zentrum wollten Berliner Politiker zwischenzeitlich schon mal in die Luft sprengen, weil die Probleme unlösbar erschienen. Einen Bombenanschlag Anfang der 80er Jahre gab es  tatsächlich.

 

 

Wie gesagt, ich habe mir das alles intensiv angesehen. Selbst ausländische Mitbürger möchten mittlerweile dort nicht mehr leben und ziehen weg. Aber siehe da – ein bestimmtes Klientel fühlt sich in diesem Milieu sichtlich wohl: Strategen die man getrost der Antifa zuordnen kann. Da trifft man reichlich auf die Leute, die schon mal größere Anreisen in Kauf nehmen, um in umliegenden Ortschaften gegen vermeintliche Nazis aufzutreten. Hier in diesem Endzeitmilieu fühlen sie sich zuhause.

Und spontan wird klar, weshalb jeder Ansatz von Recht und Ordnung sofort in die Nazi-Ecke gesetellt wird: DORT fühlt man sich UNWOHL!

Wer sich ein Bild machen möchte, wo Deutschland in ein paar Jahren stehen wird, der kann sich an solchen Brennpunkten schon mal einen Vorgeschmack holen und davon überzeugen, wie die angestrebte Welt der Antifa aussieht: Nazifrei – aber voll mit Drogensüchtigen und Kriminellen.

Und was noch auffällt: Viele hilflose Personen taumeln durch die Gegend – lassen die Antifa – Strategen relativ ungerührt – hat man doch selbst gerne „die Lampe“ an!

Eines haben die Antifa-Strategen aber nicht bedacht, als sie mit übelsten Hetzplakaten aufmarschierten:

Bomber Harris

Sollte man jemals wieder einen Bomber Harris loslassen, dann werden auch reichlich Refugees betroffen sein ! Manchmal braucht es gar keinen Bomber Harris.

CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky zu sozialen Brennpunkten:

„Man muß den Mut haben, Gebäude wie das Neue Kreuzberger Zentrum oder den Sozialpalast in Schöneberg zu sprengen“, sagte er.

JF

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