Die gute Nachricht: Zur Zeit kein Saharastaub

Saharastaub – Foto NASA



Das kennen wir mittlerweile ganz gut: getrübter Sonnenschein und „sandiger“ Regen – wie etwa in München gesehen.

 
Zehn bis fünfzehnmal bläst der Wind den Saharastaub bis zu uns nach Europa. 
 

Dieser Staub wird über den Atlantik in das Amazonasbecken, zur Karibik und nordöstlichen Küste Amerikas, sowie in die südwestliche Richtung über die Guineaküste, und über den Mittelmeerraum nach Europa und den Nahen Osten transportiert.[2]

Nur wenig bekannt ist, dass der Staub auch duchaus positive Eigenschaften hat:
Man nimmt beispielsweise an, dass etwa der nährstoffarme Regenwald des Amazonas primär von der Sahara her versorgt wird ! 
Rund 500 Millionen Tonnen Staub werden jedes Jahr in der Sahara produziert. 
Durch den Anteil an Nährstoffen wie Calcium und Magnesium spielt der Saharastaub eine Rolle bei der Versorgung der Wälder. Beispielsweise erreichen jährlich 40 Millionen Tonnen Staub die Regenwälder des Amazonas. Wer hätte das gedacht.
Leider sieht die Bilanz beim vom Menschen erzeugten Fein- und Feinststaub etwas anders aus. 
Neue Forschungen geben Anlass zu größter Sorge. 
 

Längsschnittstudie: Feinstaub macht dement

Es ist eine dieser kollektiven Studien, bei der das Abtippen der Autorenliste länger dauert als das Schreiben des gesamten Posts, die mit einem Ergebnis aufwartet, das bedenklich stimmen muss: Elissa H. Wilker und 12 weitere Autoren haben diesen Beitrag in der Zeitschrift “Stroke” und unter der Überschrift: “Long-Term Exposure to Fine Particular Matter, Residential Proximity to Major Roads and Measures of Brain Structure” veröffentlicht.
 
Berlin an der Frankfurter Allee und in Stuttgart am Neckartor sind sehr stark mit Feinstaub belastet, so das Umweltbundesamt. Was mein persönliches Empfinden bestätigt. Denn wenn ich mal mehr als 15 Minuten die Frankfurter Allee hinunter laufe, dann wird mir schon schlecht. Wohnen will ich dort nicht. 
 
„Zum Glück wohne ich in einer wenig belasteten Gegend“ frohlockt prompt mein Friseur. Und bestätigt damit einen Artikel der BADISCHEN ZEITUNG
 


Feinstaub macht dumm

Studie spricht für Hirnschäden. 

Eine erhöhte Feinstaubbelastung in der Atemluft schadet möglicherweise dem Gehirn. In Gegenden mit einer erhöhten Belastung findet man bei den Bewohnern mehr Mikroinfarkte im Gehirn, das berichten nun amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitung Stroke. Diese Infarkte führen zu kleinen lokalen Schäden, die mit zunehmender Zahl die Hirnfunktion beeinträchtigen können.

Die Sahara bläst uns ihren Staub in die Städte – der hohe Feinststaubwert aber verbleibt in der Frankfurter Allee? Das wäre schon unwahrscheinlich. Da ich nicht weit von der Frankfurter Allee weg wohne, nicht wirklich beruhigend. 

 
Feinste Partikelchen des Saharastaubes sind so klein, dass sie monatelang in der Luft schweben. Mit dem Feinststaub verhält es sich ähnlich: auch dieser wird heute verstärkt im Nanopartikelbereich emittiert. Und hier setzen die TRICKSER und ROSSTÄUSCHER an. 
 
Verwundert stellen wir fest, dass offizielle Stellen ausgerechnet um Flughäfen herum fast schon ein Heilklima messen. In Amerika ist das dramatisch anders, wie Umweltschützer etwa am O’Hare International Airport – Chicago gemessen haben. 
 
Denn für den besonders gefährlichen Feinststaub im Nanopartikelbereich benötigt man besondere und somit besonders teuere Meßinstrumente, welche in den behördlichen Meßstellen gar nicht vorhanden sind.  
 
Gerade der Flugverkehr mit seinen Mantelstromtriebwerken ist hier der entscheidende Emittent !
 
 

Umwelbundesamt: 

Die winzigen Feinstaub-Partikel stammen u.a. aus der Industrie, der Landwirtschaft und dem Straßenverkehr. Aber auch Holzöfen und Kamine stoßen Feinstaub aus.

Sogar Holzöfen müssen für die Feinstaubbelastung herhalten – Flugzeuge werden wieder einmal „weggelassen“.  Die Flugzeuglobby ist in Deutschland einfach übermächtig. 
 

VW-Diesel Skandal nur ein laues Lüftchen

Die gewaltigen Emissionen des Flugverkehrs stellen einen der größten Umweltskandale der Nachkriegszeit dar. Dabei wissen die Behörden gar nicht wirklich, was die Herren der Lüfte so verblasen. Einerseits schaut man gezielt weg, andererseits „zertifizieren“ sich die Turbinenhersteller gerne selbst. Die eine oder andere Uni, die für Wolken- und Kondensstreifenforschung erstaunliche Millionenbeträge erhält, warnt aber:
Die Flugzeugemissionen müssen von ihrer Schädlichkeit her mindestens mit einem Faktor DREI gegenüber bodennahen Emissionen eingestuft werden.
Gerne zeigt man uns Bilder aus China. Menschen tragen Masken, um sich vor der stickigen Luft zu schützen. Zum Glück ist es bei uns noch nicht so weit – leider genau der falsche Schluß.
Hier hat Greenpeace ausgesprochen Recht: 
Der gefährlichste Müll ist der, den wir nicht sehen, weil in Nanopartikelgröße !  

 

 

 
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Über frankenberger10

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