Fünf Flugstunden liegen zwischen Paris und Beirut, aber emotional ist vielen Libanesen die französische Hauptstadt so nah wie keine andere in Europa. Viele sprechen Französisch, viele haben einen französischen Pass, viele sind in den vergangenen Jahren nach Paris geflohen, wenn die Sicherheitslage im Libanon außer Kontrolle geriet. Nun war die französische Hauptstadt selbst Tatort von Terroranschlägen einer Dimension, die man aus Bagdad kennt – oder eben aus dem Beirut des Bürgerkriegs.

Vor den Attentaten in Paris waren bei Anschlägen in Beirut 40 Menschen getötet worden.

Ein Bekannter erklärte mir den Unterschied: Wenn in Beirut ein Anschlag geschieht, dann räumt man auf und am anderen Tag geht das Leben weiter, in Paris oder einer anderen europäischen Metropole hätte man monatelang Ausnahmezustand !

Viele, die dort waren, schwärmen regelrecht von den besonders hübschen Frauen und einem überraschend modernen Nachtleben. Weil man seit langer Zeit  in ständiger Gefahr lebt, feiert und lebt man  entsprechend intensiv.

Die wohlhabenden Frauen dort haben sogar ein neues Hobby entdeckt: Schönheitsoperation ! Ausgerechnet ! Sie wollen NOCH hübscher sein !

Aber auch Rundreisen durch Stadt und Land sind beeindruckend. Sie besichtigen dann etwa den zauberhaften Taubenfelsen, das Geschäftsviertel von Hamra und das interessante Nationalmuseum oder den Regierungspalast. Vom ‚Place de Martyrs‘ aus, erkunden Sie Beiruts Altstadt. Nachmittags könnten Sie sogar an einem Kochkurs teilnehmen und erfahren mehr über die Geheimnisse der libanesischen Küche, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießt.

Oder sie fahren in Richtung Norden, zum Fuße des Mount Libanon. Hier entspringt der Nahr el Kelb-Fluss in der bekannten Tropfsteinhöhle von Jeita. Sie erkunden den unteren Teil dieses einzigartigen Naturwunders aus Stalagmiten und Stalaktiten bei einer kurzen Bootsfahrt. Den oberen Teil erreichen Sie mit einer kleinen Seilbahn. Anschließend fahren Sie weiter ins Dorf Harissa, wo Sie mit einer Bahn auf den Hausberg fahren. Sie besichtigen die Kathedrale, die zu Ehren der ‚Lady of Lebanon‘ errichtet wurde. Von der Madonnenstatue aus, haben Sie einen atemberaubenden Ausblick auf das Mittelmeer und die Buchten von Beirut und Jounieh.

Etwa 100 km östlich von Beirut erreichen man die großartigen Ruinen von Baalbeck. Der Ort blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. Sie erkunden die immer noch gut erhaltenen Tempel, die aus diversen Jahrhunderten stammen und größtenteils unter verschiedenen römischen Kaisern erbaut wurden. Von Baalbeck aus fahren Sie weiter zum Weingut Ksara, das seit 1857 von Patern des Jesuiten-Ordens bewirtschaftet wird. Sie sehen die alten Weinkeller und haben natürlich auch die Möglichkeit, die ausgezeichneten libanesischen Weine bei einer Weinprobe zu kosten. Anschließend fahren Sie nach Anjar und besuchen die Ruinen des ‚Wüstenpalastes‘, der Sommerresidenz des damaligen Kalifen, die vermutlich um das Jahr 700 errichtet wurde.

Baalbek- Foto Ralph Ellis

Größter „Stein“ in Baalbek – Foto Ralph Ellis

 

Libanesen in Deutschland

Leider fällt die Bilanz der jahrzehntelangen Zuwanderung aus dem Libanon nach Deutschland nicht so ungetrübt aus. Offensichtlich sind viele „Flüchtlinge“ eher vor einer Strafverfolgung im Heimatland geflüchtet und bilden das Rückgrat der organisierten Kriminalität in Deutschland. Besonders in zweiter und dritter Generation.

Drogen- und Waffenhandel, Schutzgelderpressung, Massenschlägereien – die Taten libanesischer Clans lassen Ermittler und Experten aufschrecken. Kritiker sagen, dem Land mangele es an Aufklärungswillen. Quelle

Einer der größten Drogendeals in Deutschland wurde von Libanesen abgewickelt.

Hier wurden die Täter zwar ermittelt, ansonsten ist die Polizei eher machtlos. Das liegt auch an den vielen Identitäten, die hier einige Strategen haben – ein Spitzenreiter hatte sechzehn !

Libanesen schotten sich in eigenen Vierteln ab und beziehen überwiegend Sozialleistungen.  Wie viele sich oft jahrelang illegal in Deutschland aufhalten, das weiß niemand! Quelle 

Es soll Fälle geben, dass Libanesen hier Sozialhilfe kassieren, mit einer anderen Identität ein Geschäft betreiben und auch im Libanon selbst tätig sind.  Man fragt sich, wie das möglich ist, zumal deutsche Behörden Bürgern hinter jedem Euro her forschen.

So müssen wir anscheinend von den Zuwanderern lernen, die schnell herausgefunden haben, wie man den Staat austrickst. Wie auch unsere Elite – nur der Mittelstand bleibt wieder treudoof?

Begehen Flüchtlinge oder Asylbewerber in Deutschland eine Straftat, ist der Ruf nach Abschiebung schnell in die Welt geschrien. Die Umsetzung aber, die dauert – in Essen bei einigen Kriminellen nun schon zwei Jahrzehnte. Selbst dicke Fische schwimmen noch lange frei im lauwarmen Wasser der Gutmenschen-Republik ! Aber warum eigentlich ?

Dass hier etwas faul ist, das spüren selbst die vertrotteltsten Bürger. Aber langsam wird es eng. Sollte die Politik den NOTSTAND ausrufen – dann ist es ZU SPÄT !

Lesen Sie dazu auch auf NEOPresse:

Wer regiert bei Notstand ? und

Müssen Maas und Maizière zurücktreten ?

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