Schwarzer Mann - Foto Volker Bohn - Flickr.com

Foto Volker Bohn/Flickr

Wer hat Angst vor der Bürgerwehr ?

Niemand! Und wenn sie kommt, laufen wir davon !

Eigentlich heißt es ja: „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?“

Jeder, der schon mal an einer Demonstration zu einem heiklen Thema teilgenommen hat, oder diese sogar selbst organisierte, der weiß: Wenn die „Schwarzvermummten“ kommen, ist die Demo gelaufen.

Denn dann kommt es schnell zu „Übergriffen“ und die Demo wird von den Sicherheitskräften aufgelöst.

Dabei sind die modernen „schwarzen Männer“ ziemlich flexibel und werden schon mal LINKS oder „gegen Rechts“ gesichtet. Manche sind zwar vermummt, rufen aber noch laut „Hooligan, Hooligan“, damit auch jeder weiß, wer sich unter der Sturmhaube verbirgt.

Aber sind die schwarzen Männer jetzt womöglich von Arbeitslosigkeit bedroht, denn es reichen ja heute einige „Journalisten“ die gut hinter Polizeifahrzeugen versteckt ein paar Böller zünden, um eine Demo scheitern zu lassen.

Dabei bietet sich nun auch das neue Betätigungsfeld der „Bürgerwehr“ an

Maas gegen Gewalt

Heiko Maas – sie wissen schon – das ist der Minister, der selbst ein „epochales Jahrhundertereignis“ (so Gauck) nicht kommen sieht, jener Maas also, der warnt jetzt ganz toll vor diesen „Bürgerwehren“ !

Völlig zu Recht, denn die sind doch ein deutliches Zeichen, wenn ein Staat den Bach runter geht. Aber auch hier hat der gute Maas wieder geschlafen und man fragt sich, ob er auch mal ein paar wache Momente hat.

Denn Bürgerwehren gibt es bereits – sogar mit Staatsknete bezahlt. So jubelt der TAGESSPIEGEL darüber, dass mancher Kiez von solchen Trupps „nazifrei“ gehalten wird:

Sie gelten als Krawallmacher, Störenfriede, Chaoten. Dabei ermöglichen sie uns ein Leben, in dem Rechtsextreme die Rolle spielen, die ihnen zusteht: Nämlich keine. Zur Verteidigung einer viel gescholtenen Subkultur. Quelle TAGESSPIEGEL

Diese Friedensstifter sind an Maas vorbei gegangen? 

Nun kommen also Bürgerwehren daher. Und da würde ich schon auch genauer hinsehen, wer da den Bürger beschützen möchte. Falls das Leute mit viel Freizeit sind, werden sie evtl. schnell auf die Idee kommen, eine kleine „Schutzgebühr“ einzufordern? Wenn die Bürgerwehr dann dreimal klingelt und vor der Haustür steht, wird sich der eine oder andere mit einem kleinen Obolus bedanken?

Hoffentlich gibt es keine konkurrierenden Wehren. Aus anderen Ländern kennt man das leider, dass die sich auch schnell in die Haare geraten und doch die normale Polizei wieder einschreiten muß.

Aber der Staat ist erfahrungsgemäß trickreich:

Da ist schnell eine „Bürgerwehr“ zusammengestellt, die Unschuldige aufs Korn nimmt. Durch entsprechende mediale Begleitung, exklusive Bilder und Shock and Awe – Meldungen, wäre dem Spuk schnell ein Ende bereitet.

Ein wenig Auflagensteigerung bringen  etwa solche Meldungen

Mit Stöcken und Fackeln bewaffnet verprügelte eine Bürgerwehr in der Nacht zum Freitag einen 19-jährigen Mann weil sie ihn für den Übeltäter hielten. Die Polizei teilte mit, dass der Mann unschuldig ist.

In Köln sind am Sonntagabend mindestens zwölf mehrheitlich ausländische Menschen wohl von Angehörigen der rechtsextremen Rocker- und Türsteherszene angegriffen worden. Es handele sich um „Bewegungen von Menschen, die glauben, sie müssten das Recht in die eigenen Hände nehmen“, sagt der Leiter der Kriminalitätsdirektion der Kölner Polizei, Norbert Wagner.

„In Berlins Umlandgemeinden wächst der Frust über rasant steigende Hauseinbrüche – jetzt wird ein Fall von Selbstjustiz durch Bürgerwehr gegen polnische Erntehelfer bekannt. “

Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Sachsen mehrere Menschen festgenommen. Laut einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks soll sich der Einsatz gegen die selbst ernannte Bürgerwehr FTL/360 gerichtet haben.

Solche Meldungen könnte man beinahe endlos auflisten. Anscheinend sind sie jetzt auch bei Heiko Maas angekommen. Viele Menschen fühlen sich offensichtlich nicht mehr geschützt. Dazu tragen auch Äußerungen einer bestimmten Dame bei, „man müßte Kollateralschäden“ hinnehmen. Das ist immer schnell daher schwadroniert – dumm, wenn man selbst zum „Kollateralschaden“ wird.

Zum Kollateralschaden für Maas könnte nun der  angebliche Böllerwerfer Sebastian R.  werden, der sich schon mit Heiko Maas fotografieren lassen durfte. 2009 ernannte ihn das Bündnis für Demokratie und Toleranz zum Botschafter für Demokratie und Toleranz. Auch den Bürgerpreis auf Bundesebene „für mich, für uns, für alle“ sowie mehrere regionale und niedersächsische Preise gewann er mit dem Verein Contra e. V.

Maas und Ramnitz

Maas und der angebliche Böllerwerfer von Köln

Nicht er, sondern ein Mann im grauen Mantel habe den Böller geworfen, der immerhin zu massiven Wasserwerfereinsatz geführt hat. Sebastian R. wird nun selbst massiv bedroht und  will Drohungen zur Anzeige bringen, der Staatsschutz sei eingeschaltet. Sein Credo: „Weiter gegen halten.“ Quelle „taz“

Eine andere Videoversion – das Original(?) sieht man hier

https://www.facebook.com/1516322801999252/videos/1532912950340237

Jedenfalls hoch interessant, was in Deutschland Wasserwerfereinsatz und Auflösung einer Demo auslösen kann!

 


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  1. Senatssekretär Freistaat Danzig sagt:

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    Mit Kohl, die Streichungen der DDR und BRD, mit Schröder die Verarmung und Hartz-IV, also Agenda und mit Merkel die Zensur! Und siehe, wegen meines WordPress-Konto muß uch den Berleinern auch noch rund 500,- Euro bezahlöen, nur weil es deren meinungsfreiheitsbild in den geklschten Staaten und Nichtregierungen paßt! Aber es gibt noch die Besatzer, mal sehen, was die zur Scheinheiligkeit sagen!

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