Chicago_ghetto Photo by John H. White

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Kleiner Scherz -noch gelten die USA als sicheres Herkunftsland. Als Refugee kann ein Amerikaner schon mal nicht kommen. Dabei gilt Deutschland bei vielen US-Bürgern als gelobtes Land. So  wie früher  viele Europäer nach Amerika ausgewandert sind, würden heute auch viele wieder zu uns kommen bzw. überhaupt nach Europa, was nicht ganz einfach ist – besonders dann, wenn man bereits pleite ist.

Obama hat zwar bei seiner Rede zur Lage der Nation ordentlich auf den Putz gehauen. In seiner jährlichen Regierungserklärung vor dem Kongress zeigte Obama sich äußerst selbstbewusst und angriffslustig. Er versprach, in seinen letzten beiden Jahren im Weißen Haus vor allem für eine bessere Unterstützung von Familien und den sozial Schwachen zu kämpfen. – genau so ist es für 20% der US-Bevölkerung aber eben nicht: denn sie sind arm – teilweise sogar sehr arm. In den bekannten Ghettos leben sie unter Bedingungen, die man sonst aus der dritten Welt kennt. Manche dieser Ghettos müßten eigentlich als „Krisengebiet“ anerkannt werden, so gefährlich ist es dort.

Immerhin sollen nun dank Obama mehr Bürger krankenversichert sein – immerhin !

Der Niedergang des amerikanischen Imperiums durch horrende Staatsverschuldung, endlose Kriege und paradoxe Konsumsucht, die Motor und Unheil der US-Wirtschaft ist, war leichter zu ertragen, solange man auf Drittweltgiganten wie China und Indien verweisen konnte, deren Wachstum ausser Konkurrenz stand. Es verwundet den Stolz Amerikas, wenn ausgerechnet ein „sozialistischer“ Staat wie Deutschland, der sich mit hohen Steuern, starken Gewerkschaften, teuren Arbeitskosten und schwachen Koalitionsregierungen knebelt, klüger wirtschaften und besser für die Zukunft gerüstet sein soll als das Land der Freien und Mutigen.

Denn das geht gar nicht ! Dazu kommt dann noch der Hochmut von François Gérard Georges Nicolas Holland, der folgerichtig den Dollar als Leitwährung ablösen wollte. Es hat sich nämlich herumgesprochen, dass die US-Notenpressen rund um die Uhr wertlose Dollarscheine drucken, um in der Welt echte Werte damit aufzukaufen.  Würden sie den Status der Leitwährung verlieren, könnten die US-Strategen sofort ihren Laden dicht machen.

Nun wurde Hollande’s kleine Aufmüpfigkeit schnell bestraft und durch ziehen der „Migrationswaffe“ Europa insgesamt ordentlich in die Schranken verwiesen.

Die USA stellen sich wieder als sicherer Hafen für das Weltkapital hin – Europa ist erstmal beschäftigt und zeigt sich destabilisiert.

Immerhin 120 000 US-Bürger sollen bei uns sein. Einen Antrag zur Einreise und eine Arbeitsbewilligung brauchen Interessierte.

US Refugees – you are very welcome !

Durch die Destabilisierung Europas und die Verwerfungen im Nahen Osten ist der Dollar inzwischen wieder erstarkt und Hollandes freche Anmaßung gehört bereits der Geschichte an.  Mit der TTP-Freihandelszone hat sich für den Dollar ein riesiger Wirtschaftsraum eröffnet, um mit wertlosem Papier echte Werte aufzukaufen.

Rund um den Pazifik ist die größte Freihandelszone der Welt entstanden. Zur Transpazifischen Partnerschaft – kurz: TPP – gehören die Vereinigten Staaten und Japan sowie zehn weitere Länder, nicht aber China.

Wie die chinesische Staatszeitung „The Global Times“ schreibt, ist ein Krieg zwischen den USA und China nun unvermeidlich, sollte Washington die Forderungen an Peking bezüglich der Bauvorhaben im Südchinesischen Meer nicht einstellen. Die Amerikaner dürften jedoch an ihrer Strategie der globalen Dominanz festhalten und die Lage eskalieren lassen.

Kritiker sagen, das Abkommen TTP sei auf die Interessen multinationaler Unternehmen ausgelegt. Die Armen blieben auf der Strecke.

  • Die TPP-Länder umfassen 800 Millionen Menschen und machen zusammen 40 Prozent der Weltwirtschaft aus.
  • zu TPP gehören neben den USA und Japan Australien, Neuseeland, Kanada, Mexiko, Chile, Peru, Vietnam, Malaysia, Brunei und Singapur.
  • Die Ratifizierung könnte zwei Jahre dauern.

Die EU verhandelt mit den Vereinigten Staaten über ein ähnliches Abkommen: die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft  – kurz: TTIP.

Gerade wird ja wieder darum gestritten, ob bestimmte Länder wirklich „sichere Herkunftsländer“ sind, in die abgeschoben werden kann.

Eine Aufteilung in GO- und NO_GO-Areas kennen wir aber seit dem Irakkrieg. In manch einem Ghetto in Lateinamerika oder den USA würden Normalbürger wohl keine 24-Std. überleben – besonders dann nicht, wenn sie auch noch „Gutmensch“ sind.

 

 

Wenn also TTP, CETA und TTIP endgültig die NWO etabliert haben werden, dann wird die Frage nach sicheren Herkunftsländern ohnehin albern sein. Wenn ich am Kottbusser Tor in Berlin unterwegs bin, dann fühle ich mich doch auch nicht sicher. Seit Jahren ballern in Berlin Clans auf offener Straße herum und es kommt zu Kollateralschäden. Entweder man wird angeschossen oder durch einen rasenden Intensivtäter tot gefahren.

Natürlich sind das heute noch „Einzelfälle“ – offiziell. Aber sicher sein wird man in Zukunft evt. nur in einer

Gated Community

Reiche hinter Gittern

Richtig hermetisch abgeschlossene Viertel, in der Fachsprache Gated Communitys genannt, gibt es in Deutschland. Bekannt ist der Barbarossapark in Aachen. Schlagzeilen haben auch die abgeriegelten Wohnanlagen in Potsdam, Berlin, Münster und Leipzig gemacht.
 Wenn Wohlhabende sich abschotten: Die Häuser stehen akkurat nebeneinander, die Blumen gießt der Concierge – und ein abgeschlossenes Tor schützt vor Fremden. Hermetisch abgeschlossene Viertel, sogenannte Gated Communities, gibt es nicht nur in China, Russland und Ägypten. Sondern auch in München. Quelle

 

 

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Eine Antwort »

  1. Heute wäre mancher US-Bürger froh, wenn er den Lebensstandard eines Kubaners hätte? Viele erreichen nicht mal mehr den Standard der Dritten Welt – besonders in den US-Ghettos!

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