Manchmal wird die Frau vom Mond für ihren treuen Dienst belohnt ?

Da werden kritische Journalisten der Reihe nach ausgeknipst, obwohl sie jahrelang mit ihren Büchern in den Bestseller-Listen waren bzw. wie Ulfkotte gleich mit mehreren gleichzeitig Verkaufserfolge erzielen. Der entsprechende Verlag wird für den Goldenen Aluhut nominert.

Solche Leute hätten nie die Chance, die Goldene Kamera zu bekommen.  Aber die Erfolge der kritischen Journalisten und Prominenter wie Xavier Naidoo zeigen ja deutlich, dass es noch eine andere Meinung gibt – und nicht nur den Nudging-Bereich !

Jedenfalls anerkennenswert, dass sich kritische Bürger bei Dunja Hayali zum Thema „Glaubwürdigkeit“ äußern durften. Viele wollten nicht vor die Kamera. Ist der schmale Grad zwischen „Hetze“ und „Kritik“ doch auch messerscharf und ein regelrechtes Minengelände.

Deshalb kommt man nun zusätzlich zum Strafgesetz mit der „Internethetze“ um die Ecke. Weil die „Hetze“ nach Bedarf definiert werden kann, im Gegensatz zur Strafgesetzgebung. (Obwohl einige Richter offensichtlich per Admiralsrecht unterwegs sind)

In den EU-Verordnungen steht, dass „Unruhestifter“ u.U. getötet werden dürfen. „Unruhestifter“ auch so ein diffuser Begriff, zur beliebigen Auslegung und Anwendung.

Sogar die DGB-Spitze ist der Meinung, Hetzer könnten vom Arbeitgeber entlassen werden. Gerade noch eben wurde Badawi vom EU-Parlament geehrt, der die Saudis kritisiert hatte und mit Stockhieben bestraft wurde. Man wartet förmlich darauf, dass Auspeitschungen für Hetzer auch bei uns eingeführt werden. Digital medial geschieht es ja bereits.

Jedenfalls äußerten sich nun Kritiker, die einen ganz normalen Eindruck machen, offensichtlich mit beiden Beinen im Leben stehen. Man denkt unwillkürlich an die Impfdebatte, bei welcher auch ausgerechnet die „Bildungsbürger“ impfmüde sind.

Und hier liegt die Gefahr für die Regierung. Manche Themen kommen in der Mitte der Gesellschaft an. So musste man auch die Diffamierungsstufe tiefer legen. Urban Priol konnte bereits den „besorgten Bürger“ in die Schmuddelecke stellen. Kein Wunder, dass mancher nicht im TV kommentieren möchte. Nuhr lästerte gerade über die postfaktischen #Wutbürger.

Aber weshalb greift man denn nicht auf die professionellen Kritiker zu?

Elsässer, Christoph Hörstel, Holger Strohm, Ken Jebsen – Ulfkotte und viele andere sollten von Hayali zum Halali gebeten werden. Seit sich Drewermann so vehement kritisch zu Wort meldet, ist er aus dem TV „verschwunden“!

Viele Möglichkeiten haben kritische Journalisten heute nicht mehr. Deshalb wird der KOPP-Verlag so angegangen. Da merkt man die eigenartige Einstellung mancher Zeitgenossen, die einen Verlag offensichtlich als „Zensuranstalt“ sehen. Oder weshalb sollte ein Verlag nicht auch einmal ein umstrittenes Thema angehen, wie etwa die Veröffentlichungen von Dr. Rosalie Bertell zeigen, die auf ganzer Linie Recht behalten hat!

Die Kamera sei Dunjy Hayali vergönnt. Ein Geschmäckle bleibt – es riecht ein wenig nach „Belohnung für Systemtreue“ – was ja auch in Ordnung ist. Oder?

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